Migrations- und kultursensible Schwangerschaftsberatung – eine Aufgabe der Institutionellen Beratung

Die vielfältigen kulturellen Bedeutungen von Schwangerschaft und Familiengründung sollten für Schwangerschaftsberaterinnen und -berater bekannt sein und reflektiert werden. Die Entwicklung und Verbreitung von Fortbildungsmaßnahmen, denen ein dynamischer Kulturbegriff zugrunde liegt, ist daher eine wichtige Voraussetzung für eine migrations- und kultursensible Institutionelle Beratung.

Die fachliche Aufgabe der Schwangerschaftsberatung ist es,für alle Ratsuchenden zugänglich und erreichbar zu sein und das Recht auf Zugang zu Angeboten und Informationen zu ermöglichen. Das bedeutet auch, Hürden zu identifizieren und abzubauen, die diesem Zugang im Wege stehen.
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Migrationsgesellschaft; die Bewegungen zwischen den Staaten werden zunehmend selbstverständlich und zumindest für europäische Bürgerinnen und Bürger leichter. Einen sogenannten Migrations hintergrund besitzen laut Statistischem Bundesamt in der Bundesrepublik Deutschland rund 16 Millionen Menschen, das sind etwa 19% der Bevölkerung (Zahlen von 2011).1 Migration gehört also zum Alltag und zur Normalität unserer Gesellschaft.
pro familia thematisiert die fachliche Aufgabe, das Recht auf Information und Zugang zu Angeboten für alle Ratsuchen den zu ermöglichen, als migrations- und kultursensible Beratung. Bei Menschen mit Migrationshintergrund muss differenziert werden, welche konkreten Bedingungen wie Aufenthaltsstatus, Bildungsniveau und sozio-ökonomischer Status zu besonderen Hürden beim Zugang zu Beratungsangeboten und Informationen führen.
In Bezug auf die Zugangswege zu Beratungsangeboten sollte nach persönlichen Erfahrungen mit medizinischen Versorgungsleistungen, entsprechenden Vorbehalten und daraus resultierenden Barrieren, unterschiedlicher Relevanz von Familiengründung (auch aufgrund von Migrations erfahrung) gefragt und zum Beispiel auch ein erhöhtes Armutsrisiko, das vor allem für alleinerziehende Migrantinnen besteht, ermittelt werden. Sofern der Zugang zu Angeboten umfas send reflektiert wird, profitieren auch Menschen ohne Migrationshintergund, die sozio-ökonomisch oder bildungsbedingt benachteiligt sind.
Um dies zu erläutern diskutiere ich die Begriffe »Migrantinnen«, »Migranten« und »Kultur«, um anschließend auf die Aufgaben und Herausforderungen der Institutionellen Beratung einzugehen.

Wer sind die Migrantinnen und Migranten?

Den Zahlen des Statistischen Bundesamtes liegt eine Definition von Migrantinnen und Migranten zugrunde, die Menschen mit Migrationshintergrund im engeren Sinne meint: »Zu dieser Bevölkerungsgruppe zählen im Mikrozensus alle seit 1950 nach Deutschland Zugewanderten und alle im Inland mit fremder Staatsangehörigkeit Geborenen sowie die hier geborenen Deutschen, die mit zumindest einem Elternteil im selben Haushalt leben, der zugewandert ist oder als Ausländer in Deutschland geboren wurde.« (www.destatis.de) Schon allein diese Definition lässt auf eine heterogene Gruppe von Migrantinnen und Migranten schließen, da deren persönliche Erfahrungen durch Migration und ihre hiervon beeinflussten Lebensumstände stark differieren.
Migrantinnen und Migranten unterscheidet die Zugehörigkeit zu verschiedenen Migrationsgenerationen, Herkunftsländern, Religionen; sie unterscheiden sich nach Aufenthaltsstatus, Bildungshintergrund, Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Orientierung, Gesundheitszustand etc. Für das Thema Schwangerschaft ergeben sich daraus ebenso diverse Anliegen und besondere Hürden. Die Differenzierung in genauere und konkretere Kategorien wird auch in den aktuellen sozialwissenschaftlichen Debatten um Intersektionalität und Diverstiy diskutiert.2
Trotz der benannten Heterogenität unterscheidet sich die Gruppe derer, die unter die Definition der Menschen mit Migrationshintergrund fallen – zumindest statistisch – in mancher Weise vom Rest der Bevölkerung: So ist das Bildungs- und Lohnniveau im Vergleich niedriger und die Unsicherheit des Arbeitsplatzes oder die Arbeitslosigkeit höher.
»Im Vergleich mit dem Durchschnitt der angestammten Bevölkerung sind sie stärker unsicheren Lebens- und Aufenthaltsperspektiven und einem erhöhten Armuts- und Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Von einem erhöhten Beratungs- und Unterstützungsbedarf kann deshalb ausgegangen werden.« (Weiser 2007, S. 4) Auch findet sich eine deutlich jüngere Altersstruktur bspw. in der Gruppe der Menschen mit türkischem oder russischem Hintergrund (vgl. BZgA 2010). Das bedeutet, es befindet sich eine große Zahl von ihnen im reproduktiven Alter oder steht noch davor. Beratung zum Thema Schwangerschaft betrifft sie daher in besonderem Maße.
Ein zentrales Instrument zur Ermittlung von Hürden im Zugang sind Datenerhebung und Dokumentation von Beratungen. Im Umgang mit diesen Instrumenten sollten nicht nur Anonymität und Datenschutz im Vordergrund stehen, sondern auch das individuelle Beratungsanliegen und damit das Vertrauensverhältnis und Beratungssetting. Skepsis ist gegenüber vereinfachenden Abfragen von Herkunftsländern oder Staatsangehörigkeit angebracht, die einerseits wenig Auskunft über die konkrete Lebenssituation der Ratsuchenden geben, während sie andererseits unnötig Differenz produzieren und festschreiben (vgl. pro familia Bundesverband 2011, S. 11). Vor allem für Menschen mit unsicherem oder unklarem Aufenthaltstatus ist es prekär, die Frage der Staatsangehörigkeit zu beantworten, und ihnen ist nicht immer klar zu vermitteln, was mit den Ant worten geschieht und dass diese ihnen nicht zum Nachteil gereichen. Gleichzeitig erfahren wir durch diese Daten wenig über den Aufenthaltsstatus, die finanzielle Lage der Schwangeren und ob sie etwa familiäre Unterstützung erhält oder mit der Schwangerschaft allein ist. Es wäre daher wichtig, ein angemessenes Vorgehen zur Daten erhe bung zu entwickeln.
Sinn voll könnten qualitativ angelegte Erhebungen sein, die es ermöglichen, die konkreten Lebens bedingungen der Ratsuchenden und ihre Anliegen zu erfas sen. Ohne derartige differenzierte Erhebungen lassen sich verallgemeinerbare Aussagen über die besonderen Bedarfe kaum ermitteln, wenn Stereotypisierungen vermieden werden sollen. Hier besteht also Entwicklungsbedarf.
Welcher Kulturbegriff liegt der migrations- und kultursensiblen Beratung zugrunde?
Nicht nur die Zuschreibung als Migrantin/Migrant produziert vielfach Differenzen, wo eher Gemeinsamkeiten im Vordergrund stehen könnten. Auch der Kulturbegriff und der Umgang damit sollten kritisch reflektiert werden.
Aktuelle wissenschaftliche Debatten gehen von einem dynamischen, prozessualen Konzept von Kultur aus, das vor allem durch das Handeln der Menschen bestimmt wird, die durch kulturelle (historisch gewachsene) Praktiken zwar geprägt, aber nie ganz bestimmt werden. Kultur ist in Bewegung, verändert sich in ständigem Austausch mit anderen Kulturen, durch sich verändernde gesellschaftliche Verhältnisse und die Praktiken der Menschen (vgl. Sarma 2012).
Eine solche Perspektive fängt die kulturell komplexen Gesellschaften realistischer ein: »Blendet doch die Idee, Menschen entlang eindeutiger Kulturgrenzen unterscheiden und in Kulturkästchen einsortieren zu können, aus, wie variantenreich, widersprüchlich und auch eigensinnig gesellschaftliche Praktiken sind.« (Hasenjürgen 2013, S. 30)
Wird also von diesem dynamischen und prozessualen Begriff der Kultur ausgegangen, so prägen kulturelle Einflüsse zwar das Denken und Handeln von Menschen, es lässt sich jedoch nicht darauf reduzieren, noch ist es determiniert bzw. unveränderbar. Auch der Bedeutung von Schwangerschaft und Familiengründung liegt ein solches dynamisches Konzept zugrunde, in das alte und neue Vorstel lungen, aktuelle Techniken, medial vermittelte Praktiken und medizinische Standards eingehen, was sich für jedes Individuum anders gestaltet.
Damit grenzt sich dieses dynamische Kulturverständnis sowohl von einem Kulturdeterminismus als auch einem Kulturrelativismus ab: »In aktuellen Debatten über Migration und Europäisierung erhält insbesondere ein an Ethnizität orientierter Kulturdeterminismus problematische Dimensionen, indem er Menschen auf ihre Herkunftskultur festlegt. Der Kulturrelativismus konzentriert sich auf den Aspekt der Unvergleichbarkeit von Kulturen und wird im Kontext der Debatten um Multikulturalität, Integration und Zugehörigkeit häufig argumentativ herangezogen.« (Sarma 2012, S. 13f.) Beide Konzepte sind in aktuellen politischen Debatten noch wirksam und finden Eingang in die Bildungsmaßnahmen für Beraterinnen und Berater, etwa in Form von interkulturellen Trainings. Problematisch an diesen beiden Kulturverständnissen ist, dass Kultur als nicht veränderbar verstanden wird. Das bedeutet, dass Menschen auf »ihre« kulturelle Zugehörigkeit festgelegt werden, vorschnell geurteilt und mit stereotypen Annahmen gearbeitet wird. Individuelle Anliegen und Lebensumstände drohen dahinter zu verschwinden.
Einer migrations- und kultursensiblen Beratung sollte ein dynamisches Verständnis von Kultur zugrunde liegen.
Das bedeutet für die Beraterinnen und Berater eine große Herausforderung, sowohl im Hinblick auf ihr fachliches und theoretisches Wissen als auch im Hinblick auf ihre persönliche Bereitschaft, eigene Vorannahmen beständig zu reflektieren und infrage zu stellen. Um diese heraus fordernde Aufgabe umsetzen zu können, benötigen sie Fortbildungen, denen ein dynamischer, prozesshafter Kulturbegriff zugrunde liegt. In jüngsten Untersuchungen hat sich gezeigt, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Diskussionen, die zu einem differenzierten und komplexeren Verständnis von Kultur geführt haben, in die meisten Fortbildungen und Trainings zu Interkulturellen Kompetenzen nicht einfließen.
Hier wird häufig auf veraltete Kulturkonzepte zurückgegriffen, die Bilder vom Anderssein und von fremden Kulturkreisen festigen, statt sie reflexiv zu bearbeiten.3 Die vielfältigen kulturellen Bedeutungen von Schwangerschaft und Familiengründung sollten für Schwangerschaftsberaterinnen und -berater bekannt sein und reflektiert werden. Die Entwicklung und Verbreitung von Fortbildungsmaßnahmen, denen ein dynamischer Kulturbegriff zugrunde liegt, ist daher eine wichtige Voraussetzung für eine migrations- und kultursensible Institutionelle Beratung.

Migrations- und kultursensible Beratung als Aufgabe der Institutionen

Der Deutsche Arbeitskreis für Jugend-, Ehe- und Familienberatung (DAKJEF) hat 2009 »Fachliche Empfehlungen für eine migrations- und kultursensible Institutionelle Beratung« entwickelt und definiert unter anderem die interkulturelle Öffnung als breit gefächerte Aufgabe der Beratungsinstitutionen; ein erster und wichtiger Schritt ist, den Zugang für Ratsuchende zu den Beratungsangeboten zu reflektieren und mögliche Hürden zu identifizieren und abzubauen. Als Kompass für diese Aufgabe kann ein rechtebasiertes Beratungsverständnis dienen. Das bedeutet im Kern, die Ratsuchenden als Rechte inhaberinnen zu verstehen, die ein Recht auf eine selbstbestimmte, gut informierte Entscheidung haben. Um diese zu unterstützen, ist es die Aufgabe der Institutionellen Beratung, den Zugang zu Informationen und Beratungs angeboten zu ermöglichen.
Migrations- und kultursensible Institutionelle Beratung ist eine Beratungshaltung, die zwei zentrale Voraussetzungen hat:
1. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten über differenziertes Wissen und interkulturelle Kompetenzen verfügen. Migrations- und kultursensible Fortbildungen sollten daher dynamische Konzepte von Migration und Kultur zugrunde liegen.
2. Der Prozess der migrations- und kultursensiblen Beratung wird von der gesamten Institution gestaltet. Das bedeutet unter anderem, dass die Personalentwicklung unter diesem Schwerpunkt betrieben wird, Außendarstellung und Veröffentlichungen kritisch geprüft werden, aber auch Ressourcen für entsprechende Projekte und Fortbildungen zur Verfügung gestellt werden.4
Fortbildungen sind insofern eine Schnittstelle, als sie die migrations- und kultursensiblen Kompetenzen entwickeln und eine Ressource für die inhaltliche Steuerung in den Institutionen darstellen.
Die Fortbildung einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genügt jedoch nicht, da migrations- und kultursensible Beratung keine »Spartenaufgabe« ist, sondern ein Querschnittsthema, das in allen Arbeitsbereichen einer Institution bzw. Beratungsstelle wichtig ist (Weiser 2007, S. 4).
So ist für den Zugang zu einer migrations- und kultursensiblen Schwangerschaftsberatung nicht nur die Beraterin, sondern ebenso z.B. die Mitarbeiterin im Erstkontaktausschlag ge bend. Die Beratungsstelle als Gesamtinstitution steht jedoch genauso im Fokus: Wie interkulturell ist das Team aufge stellt? In welchem Stadtviertel befindet sich die Beratungs stelle? Gibt es mehrsprachige Flyer und Plakate? Macht die Beratungs stelle sich in verschiedenen Gemeinden bekannt, z.B. durch Informationsabende oder Veranstaltungen? Und auch bei der Beantwortung dieser Fragen ist es ratsam, nicht mit vorschnellen Stereotypen zu arbeiten.
Vielmehr sollte die selbstreflexive Frage im Vordergrund stehen: Für wel chen Teil der Gesellschaft steht das Team bzw. die Beratungsstelle? Wie will die Beratungsstelle das Angebot verändern?
Migrations- und kultursensible Institutionelle Beratung ist daher ein Prozess, der vom gesamten Beratungsstellen-Team und der Leitung mitgetragen werden und sich im Leitbild widerspiegeln sollte. Aus diesem Grund hat der DAKJEF ein Modellkonzept für eine teamorientierte Fort- und Weiterbildung zur migrations- und kultursensiblen Institutionellen Beratung erarbeitet, das die Fortbildung des ganzen Teams zum Ziel hat und den Veränderungsprozess der Beratungsstelle unterstützt und begleitet.5

Fazit

Ein Qualitätsmerkmal Institutioneller Schwangerschaftsberatung ist eine migrations- und kultursensible Beratung, die den Zugang zu Informationen und Beratungsangeboten für alle Ratsuchenden zum Ziel hat. Migrations- und kultursensible Fortbildungen und Veränderungsprozesse der gesamten Institution sollten sich dabei am aktuellen Stand wissenschaftlicher Forschungen orientieren. Zur Ermittlung von Hürden im Zugang zu Informationen und Beratungsangeboten bestimmter Bevölkerungsgruppen ist es sinnvoll, angemessene, qualitative Methoden der Datenerhebung zu entwickeln, die davon absehen, sogenannten Migranten und Migrantinnen als homogene Gruppe zu konstruieren, sondern auf konkrete Faktoren der Lebensbedingungen fokussieren wie Bildungsniveau, Sprachkenntnisse, sozio-ökonomischer Status, Armut und Arbeitslosigkeit, Aufenthaltsstatus etc. Somit werden Ratsuchende vor dem Hintergrund ihrer Lebensbedingungen unterstützt, und Verbesserungen des Zugangs zu Informationen und Beratungs angeboten können auf diese Weise erreicht werden.

 

Fußnoten

1 www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/09/PD12_326_122.html [21. 11. 2013]

2 Unter beiden Begriffen werden wichtige Kategorien für die Untersuchung von gesellschaftlicher Ungleichheit differenziert. Während Intersektionalität (vgl. bspw. Lutz/Wenning 2001; Lutz et al. 2010) auf die Überschneidungen dieser Kategorien fokussiert und die Mehrfachzugehörigkeit hervorhebt, steht in Diversity Management (vgl. bspw. Krell et al. 2007) der unternehmerische Umgang mit den verschiedenen Potenzialen der Menschen mit Migrationserfahrung im Vordergrund. In beiden Ansätzen geht es darum, die als relevant erachteten Kategorien zu differenzieren und ungleiche Zugänge in der Gesellschaft zu analysieren.

3 Vgl. Sarma (2012) und die Beiträge in Bahl (2009), insbesondere Koch (2009). Zur Entwicklung von Leitlinien für interkulturelle Trainings im psychosozialen Bereich vgl. Mösko (2013), wobei hier auf den zugrunde liegenden Kulturbegriff nicht näher eingegangen wird.

4 Dies entspricht auch den Leitlinien zur interkulturellen Öffnung des Paritätischen Gesamtverbandes (2012).

5 Derzeit wird diese Fortbildung von der Bundeskonferenz für Erziehung (bke) angeboten. Ein Bericht über die erste Durchführung findet sich in bke 2012.

Literatur

Hier die Literatur

Bahl, A. (Hrsg.) (2009): Kompetenzen für die globale Wirtschaft. Begriffe – Erwartungen – Entwicklungsansätze. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung

Bundeskonferenz für Erziehung (bke, Hrsg.) (2012): Zertifikat erstmals verliehen. Interkulturelle Kompetenz in der Erziehungsberatung. In: Informationen für Erziehungsberatungsstellen, 2/2012, S. 33–35

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.) (2011): Migrantinnen und Migranten als Zielgruppe in der Sexualaufklärung und Familienplanung. Köln

Deutscher Arbeitskreis für Jugend-, Ehe- und Familienberatung (DAKJEF) (2009): Fachliche Empfehlungen für eine migrations- und kultursensible Institutionelle Beratung. www.dakjef.de/pdf/Fachl_Empf_migrationssensible_Beratung.pdf [rev. 8.10.2013]

Hasenjürgen, B. (2013): Demokratische Migrationsgesellschaft. Zusammenleben neu aushandeln. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (13–14), S. 27–32

Koch, G. (2009): Zur Entwicklung von interkultureller Kompetenz im Studium. Theoretische und pragmatische Ansatzpunkte. In: Bahl, A. (Hrsg.): Kompetenzen für die globale Wirtschaft. Begriffe – Erwartungen – Entwicklungsansätze. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, S. 189–206

Krell, G./Riedmüller, B./Sieben, B./Vinz, D. (Hrsg.) (2007): Diversity Studies. Grundlagen und disziplinäre Ansätze. Frankfurt a.M.: Campus Verlag

Lutz, H./Herrera Vivar, M.T./Supik, L. (Hrsg.) (2010): Fokus Intersektionalität. Bewegungen und Verortungen eines vielschichtigen Konzepts. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Lutz, H./Wenning, N. (2001): Differenzen über Differenz. Einführung in die Debatte. In: Lutz, H./Wenning, N. (Hrsg.): Unterschiedlich verschieden. Differenz in der Erziehungswissenschaft. Opladen: Leske + Budrich, S. 11–24

Mösko, M. (2013): Interkulturelle Bildungsmaßnahmen für MitarbeiterInnen der psychosozialen Versorgung. Bedarf, Wirksamkeit, Inhalte und Entwicklungen. In: Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis 45 (1), S. 101–109

Paritätischer Gesamtverband (2012): Leitlinien zur Interkulturellen Öffnung des Paritätischen. www.migration.paritaet.org/index.php [rev. 8. 10. 2013]

pro familia Bundesverband (2011): Migrations- und kultursensible Beratung zu Schwangerschaft, Sexualität, Verhütung und Familienplanung. Dokumentation, 17. 11.2011. www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/ Fachpublikationen/BV_Migration-Doku-2012.pdf [rev. 8. 10. 2013]

Sarma, O. (2012): KulturKonzepte. Ein kritischer Diskussionsbeitrag für die interkulturelle Bildung. Frankfurt

Weiser, S. (2007): Für ein Migrations-Mainstreaming. Oder: Die Notwendigkeit, die kulturelle Öffnung aus der Nische des Besonderen zu holen. In: pro familia magazin, 2/2007, S. 4–6

Autoren

Dr. Alexandra Ommert

Dr. Alexandra Ommert ist Gesellschaftswissenschaftlerin und leitet das Modellprojekt »biko«. Sie ist außerdem Fachreferentin für Fort- und Weiterbildung beim pro familia Bundesverband.

 

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