INFOTHEK-Beiträge beziehen sich auf das Erscheinungsdatum des jeweiligen FORUM und werden nicht aktualisiert.

Barrierefreie Medienbildung auf einen Blick

Broschüre

Für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung ist die leichte Nutzbarkeit von Medien(bildungs-) angeboten von großer Bedeutung für eine gleichberechtigte Teilhabe an der Informationsgesellschaft. Viele nützliche Links, Definitionen, Literaturtipps, Hinweise auf Wettbewerbe etc. zum Thema Barrierefreiheit und Neue Medien bietet die vierseitige Broschüre »Barrierefreie Medienbildung auf einen Blick« des Projektbüros mekonet.

Kontakt

Projektbüro mekonet
c/o ecmc
Europäisches Zentrum für
Medienkompetenz GmbH
Bergstraße 8
45770 Marl
Telefon (02365) 94 04 48
Telefax (02365) 94 04 29
info@mekonet.de
www.mekonet.de

Sex ›n‹ tipps

Broschüre

In einer kleinformatigen Reihe der BZgA sind vier Leporellos im Taschenformat mit dem Titel »Sex ›n‹ tipps« erschienen: Die Broschüre »Sex ›n‹ tipps Verhütung« informiert über die wichtigsten Verhütungsmethoden. Da die meisten Jugendlichen mit Kondom und Pille verhüten, wird die Verwendung dieser Mittel eingehend erklärt. Weitere Mittel und Methoden werden kurz erläutert.

»Sex ›n‹ tipps Körper und Gesundheit« thematisiert körperliche und seelische Veränderungen in der Pubertät, Körperpflege, Selbstuntersuchung der Geschlechtsteile, Risiken durch Drogen- und Medikamentengebrauch, Piercing, Tattoos und Schönheitsoperationen sowie sexuell übertragbare Infektionen.

»Sex ›n‹ tipps Mädchenfragen« und »Sex ›n‹ tipps Jungenfragen« gehen auf die körperliche Entwicklung in der Pubertät, auf zentrale Entwicklungsfragen von Jungen bzw. Mädchen, Verhütungsmethoden und vieles mehr ein.

Bestelladresse

BZgA
51101 Köln
Telefax (0221) 89 92 257
order@bzga.de

  • Sex ›n‹ tipps Verhütung
    Best.-Nr. 13066000
  • Sex ›n‹ tipps Körper und Gesundheit
    Best.-Nr. 13066003
  • Sex ›n‹ tipps Mädchenfragen
    Best.-Nr. 13066002
  • Sex ›n‹ tipps Jungenfragen
    Best.-Nr. 13066001
  • Sex ›n‹ tipps Erste Liebe
    Best.-Nr. 13066004

Willkommen – Wenn es anders kommt / Willkommen – Das andere Wunschkind

Broschüre

Zwei neue Kurzbroschüren der BZgA, die in Kooperation mit Verbänden der Elternselbsthilfe entwickelt wurden, unterstützen Familien mit behindertem oder chronisch krankem Kind. Die Broschüre »Willkommen – Das andere Wunschkind« richtet sich an Ärztinnen und Ärzte und gibt Hinweise für Erstgespräche mit Eltern nach der Diagnose »Behinderung«.

Die Broschüre »Willkommen – Wenn es anders kommt« dient Familien mit einem behinderten oder chronisch kranken Kind als Ratgeber und informiert unter anderem über Hilfsangebote, Beratungsstellen, therapeutische Angebote, Rechtsfragen, finanzielle Hilfen, Selbsthilfegruppen und Fördereinrichtungen.

Mit den neuen Materialien, die durch Informationen auf der Website www.kindergesundheit-info.deergänzt werden (s.u.), möchte die BZgA betroffenen Eltern wichtige Informationen an die Hand geben und Ärztinnen und Ärzte in ihrem Gespräch mit den Eltern unterstützen.

Beide Broschüren werden ab sofort an Geburtskliniken, Sozialpädiatrische Zentren sowie Behindertenverbände verschickt und können auch kostenlos bestellt werden.

Bestelladresse

BZgA
51101 Köln
Telefax (0221) 89 92 257
order@bzga.de

  • Willkommen – Wenn es anders kommt
    Best.-Nr. 11140000
  • Willkommen – Das andere Wunschkind
    Best.-Nr. 11140001

Informationsmaterial für Schwangere

Broschüre

Seit 1. Januar 2010 ist die neue Fassung des Schwangerschafts konflikt gesetzes (SchKG) in Kraft. Demnach müssen Ärztinnen und Ärzte Schwangere mit auffälligem Befund nach Pränataldiagnostik über das Leben mit einem geistig oder körperlich behinderten Kind und das Leben von Menschen mit Behinderung informieren. Hierzu hat die BZgA eine Handreichung für Schwangere erstellt, die der behandelnde Arzt oder die Ärztin der Schwangeren übergibt.

Die 20-seitige Informationsbroschüre will den Eltern helfen, mit der Diagnose umzugehen und informiert unter anderem darüber, wo sie in dieser schweren Situation konkrete Hilfe erhalten können. So wird etwa darauf hingewiesen, dass jede Frau und jeder Mann das Recht auf eine psychosoziale Beratung hat. Darüber hinaus können die Eltern den Informationsmaterialien Kontaktadressen von Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen sowie Behindertenverbänden und Verbänden von Eltern behinderter Kinder entnehmen.

Am 1. Januar 2010 hat die BZgA jeweils drei Exemplare der neuen Handrei chung »Informationsmaterial für Schwangere nach einem auffälligen Befund in der Pränataldiagnostik« an alle gynäkologischen Fachkräfte verschickt.

Ausführliche Informationen zum Schwangerschaftskonfliktgesetz stehen auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter www.bmfsfj.de.

Bestelladresse

BZgA
51101 Köln
Telefax (0221) 89 92 257
order@bzga.de

  • Broschüre
    Best.-Nr. 13450002
  • Dreier-Set mit Anschreiben an gynäkologische Fachkräfte
    Best.-Nr. 13450001

Early Childhood Intervention. Pilot Projects in the German Federal States

Broschüre

2006 wurden im Rahmen des Aktionsprogramms »Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme« die ersten Modellprojekte auf den Weg gebracht, die die vielerorts schon vorhandenen guten Ansätze Früher Hilfen weiterentwickeln. In allen 16 Bundesländern fördert das Nationale Zentrum Frühe Hilfen nun insgesamt zehn Projekte mit besonders erfolgversprechenden Ansätzen, die mit ihrer wissenschaftlichen Begleitung auch dazu beitragen, Wissenslücken zu schließen. Die Projekte, die gemeinsam mit den Ländern ausgewählt wurden, sind in einer Broschüre mit dem deutschen Titel »Frühe Hilfen – Modellprojekte in den Ländern« zusammengefasst, die aktuell in englischer Übersetzung erschienen ist.

Bestelladresse

BZgA
51101 Köln
Telefax (0221) 89 92 257
order@bzga.de
Best.-Nr. 16000170

Das Netz vergisst nichts!

Broschüre

Nahezu alle Jugendlichen in Deutschland legen in schuelerVZ, werkenntwen, Facebook & Co. ein persönliches Profil an, das oft grundlegende Angaben zu ihrer Person, Fotos, Videos, Informationen über Hobbys, Familienverhältnisse und über die Schule enthält. Oft werden auch Fotos, Videos und Daten von Freunden und Mitschülern veröffentlicht. Selbst wenn man seinen Zugang zum sozialen Netzwerk löscht, bleiben Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen oft bestehen. Fotos und Videos sind schnell kopiert und verbreiten sich auch nach der Löschung weiter, aus dem Zusammenhang gerissen oder bearbeitet. Dieser Tragweite ist sich kaum jemand bewusst. Der neue Comic-Flyer »Das Netz vergisst nichts!« behandelt den oft leichtsinnigen Umgang von Jugendlichen und Kindern mit Fotos und Videos, insbesondere sogenannten Party-Pics.

 

Der Flyer, der auch Pädagoginnen und Pädagogen Hilfen zur Diskussion über Datenschutz, üble Nachrede und das Recht am eigenen Bild bietet, wird, auch in Klassensätzen, kostenlos abgegeben und steht zum Download bereit.

Das verantwortliche Projekt www.handysektor.de, eine Kooperation der Landesanstalt für Medien Nord-rhein-Westfalen (LfM) und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), informiert in diversen Broschüren über Risiken der mobilen Kommunikation und Mediennutzung, erklärt technische Begriffe und gibt Tipps, wie Handys sicher genutzt werden können.

Kontakt

Landesanstalt für Medien NRW (LfM)
Dr. Peter Widlok
Zollhof 2
40221 Düsseldorf
Telefon (0211) 77 00 71 41
pwidlok@lfm-nrw.de
www.lfm-nrw.de
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
Thomas Rathgeb
Telefon (0711) 66 99 15 2
t.rathgeb@lfk.de
www.mpfs.de

Jahrbuch 2008/2009 der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.

Broschüre

Das Jahrbuch gibt einen Einblick in die Arbeit des DAH-Verbandes und seiner Bundesgeschäftsstelle und berichtet über Themen aus Medizin und Forschung, antiretrovirale Therapie und Prävention, Migration und Gesundheit, Erfahrungsaustausch mit Osteuropa, HIV und Moral, den Umgang mit HIV am Arbeitsplatz oder Selbststigmatisierung und Stigmatisierung von außen.

Zielgruppe der 108-seitigen Broschüre sind Multiplikatoren/Multiplikatorinnen, Fachöffentlichkeit, Politik und Verwaltung. Das Jahrbuch kann kostenlos angefordert werden.

Bestelladresse

www.aidshilfe.de  --> Materialien bestellen

Kleine Galerie 2010

Broschüre

213 Kinder mit Behinderung im Alter von 8 bis 13 Jahren haben für das Malprojekt »Kleine Galerie 2010« des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) Gemälde zum Thema »Mein schönstes Erlebnis« eingesendet.

Eine Jury wählte 13 davon für einen Kalender aus, der in den Krautheimer Werkstätten für Menschen mit Behinderung hergestellt wird. Er ist nicht im Handel erhältlich, kann aber für eine freiwillige Spende beim BSK e.V. bestellt werden.

Kontakt

Bundesverband Selbsthilfe
Körperbehinderter e.V.
Altkrautheimer Straße 20
74238 Krautheim
Telefon (06294) 42 81 25
Telefax (06294) 42 81 29
info@bsk-ev.org
www.bsk-ev.org

E-Learning und Sexualpädagogik

Fachheftreihe

Diese Expertise von Jürgen Fritz und Uwe Sielert im Auftrag der BZgA befasst sich mit der Frage, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen elektronisch unterstütztes Lernen mit digitalen Medien geeignet ist, um sexualpädagogische Inhalte und Handlungskompetenzen zu vermitteln.

In dieser Publikation, die als Band 33 in der Reihe »Forschung und Praxis der Sexualaufklärung und Familienplanung« erschienen ist, werden Bereiche des E-Learning definiert und unter pädagogischen Gesichtspunkten bewertet, Konzepte werden differenziert auf ihre Nützlichkeit für sexualpädagogische Vermittlungszwecke hin untersucht.

Die Autoren zeigen, was bei Konzeption, Realisierung und Implementierung eines E-Learning-Projekts zu beachten ist und wie es in die Arbeit mit Jugendlichen eingebunden werden kann.

Band 33 ist für eine Schutzgebühr von 11 Euro zu beziehen.

Bestelladresse

BZgA
51101 Köln
Telefax (0221) 89 92 257
order@bzga.de
Best.-Nr. 13300033

Liebe(r) selbstbestimmt

Arbeitshilfe

Im Rahmen eines zweijährigen Projekts ist von einem multidisziplinären Team aus Praxis und Forschung ein Praxisleitfaden für die psychosoziale Beratung und sexualpädagogische Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung erarbeitet worden. Zielgruppen sind Fachkräfte in der Schwanger-schafts(-konflikt-)beratung, Familienplanung und Sexualpädagogik, Sonderpädagogen und -pädagoginnen und Personen aus der Fortbildung oder Erwachsenenbildung.

Der Arbeitsordner enthält Fachbeiträge zu Sexualität, Schwangerschaft und Familienbildung, Informationen zum Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung (Körperwahrnehmung, Körperbewusstsein, Kennenlernen, Liebe und Partnerschaft, Kinderwunsch und Elternschaft) und rechtliche Grundlagen bezüglich Sexualität, Partnerschaft und Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Darüber hinaus werden Methoden, Projekte und Seminarkonzepte für sexualpädagogische Angebote vorgestellt. Der Anhang umfasst ein sogenanntes »Kinderwunschspiel« für die Gruppenarbeit, eine teils kommentierte Literatur- und Mediensammlung und Adressen mit Ansprechpartnern/-partnerin nen auf Bundesebene. In Zusammenarbeit mit Netzwerk People First Deutschland e.V. sind alle Fachbeiträge in Leichter Sprache zusammengefasst und können als Kopiervorlage genutzt werden. Eine CD mit einer Kurzfassung des Inhalts liegt dem DIN-A4-Ordner bei. Er kostet 15,95 Euro inklusive Versand und steht auch als Download bereit: www.awo-schwanger.de/lieb_selbst.html.

Bestelladresse

AWO-Bundesverband e.V.
Verlag & Vertrieb
Postfach 41 01 63
53023 Bonn
verlag@awo.org
www.awo-schwanger.de

Hauptsache gesund?

Arbeitshilfe

Unter diesem Titel entwickelte der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Baukasten mit Materialien für die präventive Arbeit zum Thema Pränataldiagnostik (PND). Damit sollen sich Jugendliche und junge Erwachsene in Schule und Jugendarbeit mit Chancen und Risiken der PND und mit ihrer eigenen Werthaltung zum Leben mit Behinderung auseinandersetzen.

Herzstück des Pakets ist die Wanderausstellung »Hauptsache gesund?« mit Bildern und Texten über die Gefühls- und Gedankenwelt von Betroffenen. Eine »Zeitreise durch die Schwangerschaft« bietet einen interaktiven Zugang zum Thema »Schwangerschaft und PND«. Ein Handbuch mit Zusatzinfos, Arbeitsmaterialien und Impulsfragen kann auch unabhängig von der Ausstellung genutzt werden. Es liefert umfangreiche Informationen und Materialien zur Reflexion der Themen pränatale Diagnostik, Schwangerschaftskonflikt und Leben mit Behinderung. Zielgruppen sind Fachkräfte, ehrenamtlich Tätige und Jugendliche.

Die Begleit-DVD enthält einen 17minütigen Filmclip zum Thema »Leben mit Behinderung«, der deutlich macht, dass ein selbstbestimmtes Leben mit Behinderung möglich ist, und zeigt, wo es Rat und Hilfe gibt. Das Handbuch inklusive DVD »selbst.bestimmt.leben« kostet 13 Euro.

Die Ausstellung mit zehn leicht montierbaren Stellwänden kann kostenlos entliehen werden, Kosten für Transport und Aufbau müssen übernommen werden.

Bestelladresse

Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e.V.
Birgit Baumgärtner
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart
Telefon (0711) 26 3311 40
baumgaertner@caritas-dicvrs.de
www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de

LIEBe HABEN

Dokumentation

Der 60-seitige Reader »LIEBe HABEN – Sexualität und geistige Behinderung« dokumentiert einen gleichnamigen Fachtag am 22. November 2009 in Singen. Fachartikel widmen sich Themen wie den Ängsten der Eltern, Sexualassistenz, sexualpädagogischen Angeboten, Inhalten und Methoden und Partnersuche. Allem vorangestellt wird die Frage, was Sexualität in dieser Gesellschaft behindert.

Zusätzlich wurden zwei Beiträge über Verhütung und rechtliche Fragen in die Publikation aufgenommen. Sie kostet 10 Euro plus Versand.

Bestelladresse

pro familia Singen
Telefax (07731) 12 58 5
singen@profamilia.de

Behindertenpädagogik

Zeitschrift

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift »Behindertenpädagogik« befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hoch- und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Deutscher Sonderschulen, Fachverband für Behindertenpädagogik, herausgegeben.

Heft 4/2009 befasst sich mit historischen Themen wie Sonderpädagogik im Nationalsozialismus und der Einführung der Schulpflicht für »bildungsfähige Schwachsinnige« in Schweden 1944/45, dem Thema »Propaganda für die Sonderschule« und dem Schwerpunkt »Konzepte zum Umgang mit Heterogenität«. Unter anderem wird der Umbau der Frankfurter Römerstadtschule zur »Inklusiven Schule« vorgestellt und es wird über alternative Lernprozesse an einer Schule für Sehbehinderte berichtet.

Die Zeitschrift kostet 10,50 Euro zzgl. Versand.

Bestelladresse

Psychosozial-Verlag
Goethestraße 29
35390 Gießen
Telefon ( 0641) 77 81 9
info@Psychosozial-Verlag.de

Weltweit! Mädchen, Mädchenrechte, Mädchenarbeit international

Zeitschrift

Heft 1/2010 der »Betrifft Mädchen« widmet sich der internationalen Mäd-chenarbeit. Parteilichkeit für und Solidarität mit Mädchen sollten – gerade in einer globalisierten Welt – nicht an europäischen Landesgrenzen enden, heißt es dazu in der Pressemeldung. Geschlech ter gerechtigkeit im Allgemeinen und darin die Mädchenbildung im Besonderen gilt in der Entwicklungszusammenarbeit als ein wichtiger Faktor für sinnvollen Fortschritt. Unter dieser weltweiten Perspektive ist Mädchenarbeit, die immer auch Mädchenrechte auf Selbstbestimmung und Partizipation zum Ziel hat, ein wichtiger Teil positiver gesellschaftlicher Veränderungen. Themen und Inhalte sind: Gender als Schlüsselkategorie für nachhaltige Entwicklung, Genitalverstümmelung, die Vorstellung von Praxisprojekten und Netzwerken aus Ghana, den USA, Schweden und Europa sowie eine umfangreiche Linkliste.

»Betrifft Mädchen« kostet 6,50 Euro zuzüglich Versandkosten.

Bestelladresse

LAG Mädchenarbeit in NRW e.V.
Telefon (0202) 75 95 04 6
lag@maedchenarbeit-nrw.de
www.maedchenarbeit-nrw.de
steinmetz@juventa.de

Vielfalt wagen

Buch

»Vielfalt wagen« heißt die 2009 erschienene Festschrift für den renommierten Kieler Sozialpädagogen Uwe Sielert, der nicht zuletzt die Reihe FORUM mehrfach mit Beiträgen unterstützt hat. Was es mit dem Titel der rund 280 Seiten starken Publikation auf sich hat, erläutern die Heraus-geber/-innen im ersten Beitrag, in dem sie in einem historischen Rückblick die Geschichte der Sozial- und Sexualpädagogik seit den 1970er-Jahren nachzeichnen. »Sexualpädagogik wäre [...] nicht so, wie sie heute ist, hätte Uwe Sielert sie nicht als Herzensangelegenheit über ein Vierteljahrhundert lang mitgestaltet«, so Frank Herrath in seinem Beitrag (S. 31).

19 weitere Essays repräsentieren das breite Spektrum einer Sexualpädagogik der Vielfalt. Themen sind unter anderem die Jungenarbeit, Jugendsozialarbeit, Familie, Qualitätssicherung u.v.m.

Die Festschrift aus dem Logos Verlag kostet 34 Euro.

Bezug

Im Buchhandel

Väter-Studie

Studie

Das Familienministerium Rheinland-Pfalz hat im November 2009 eine Studie veröffentlicht, die der Frage nachgeht, welche Rahmenbedingungen für junge Männer vorhanden sein müssen, damit sie ihr Vatersein aktiv in der Familie gestalten können. Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik

e.V. in Frankfurt/Main führte die Studie durch. Es befragte Personalverantwortliche, Beschäftigte sowie Väter und ihre Partnerinnen in Rheinland-Pfalz nach den Möglichkeiten und den Hindernissen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter sowie dem Unterstützungsbedarf durch Wirtschaft und Politik.

Im Rahmen der Studie wurden 301 16- bis 35-jährige Frauen und Männer zu ihren Einstellungen und Wünschen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie 308 Personalverantwortliche aus Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten befragt. Außerdem gab es zehn qualitative Interviews mit Vätern, die Elternzeit in Anspruch genommen haben.

Die als »Väter-Studie« bekannte Publikation trägt den Titel »Motive und Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie für Väter«.

Bestelladresse

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen
Rheinland-Pfalz
Referat für Reden und Öffentlichkeitsarbeit
Bauhofstraße 9
55116 Mainz
www.masgff.rlp.de
poststelle@masgff.rlp.de

Liebe und so Sachen

Film

Im Juni 2009 hat der pro familia-Landesverband Hessen mit »Liebe und so Sachen…« einen professionell produzierten Aufklärungsfilm für Menschen mit geistigem Handicap vorgestellt, der als Medium für die sexualpädagogische Arbeit gedacht ist. Mit Engagement von Aktion Mensch, BZgA, einem Förderverein der pro familia und privaten Spendern wurde dieses Projekt über viele Jahre entwickelt.

Regisseurin Cornelia Thau hat auf dieser Basis einen Spielfilm gemacht, der sich mit der alltäglichen Lebenswelt der Zielgruppe auseinandersetzt und vielfältige Anknüpfungspunkte für Gespräche bietet. Juliana Götze und Mario Gaulke verkörpern im Film Tina und Kai – beide Menschen mit Down-Syndrom. »Liebe und so Sachen ...« erzählt vom Kennenlernen, dem ersten Kuss und dem Bedürfnis nach körperlicher Nähe.

Der auf DVD vorliegende 57-minütigen Film setzt auf einfache Darstellungen und die emotionale Vermittlung durch Bilder. In den Film sind animierte Zeichnungen integriert, die körperliche und sexuelle Gegebenheiten sensibel veranschaulichen. Das beiliegende pädagogische Begleitheft gibt viele Tipps für den Einsatz des Films.

Der Kaufpreis für DVD und Begleitheft beträgt für Privatpersonen 39 Euro, für Einrichtungen und Organisationen 69 Euro zzgl. Versandkosten.

Bestelladresse

Landesverband pro familia Hessen
Palmengartenstraße 14
60325 Frankfurt am Main
Telefon (069) 44 70 61
Telefax (069) 49 36 12
lv.hessen@profamilia.de

Behinderte Liebe 2 und 3

Film

Neue Filme von und über junge Behinderte zum Thema Liebe und Sexualität bietet das Medienprojekt Wuppertal seit September 2009 an.

In der Filmreihe »Behinderte Liebe« beschreiben junge Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen offen ihre positiven und negativen Erfahrungen, ihre Wünsche und Ängste zu Liebe und Sexualität. Die 10- bis 45-minütigen Dokumentationen dienen als Aufklärungsmedien und zur Sensibilisierung für junge behinderte und nicht-behinderte Menschen. Themen sind u.a.: das erste Mal, Partnersuche, Partnervermittlung, Verhältnis von Liebe und Sexualität, Lust und Selbstbefriedigung, Sexualassistenz, Homosexualität, Vorurteile und Diskriminierungen, Kinderwunsch, behinderte Eltern.

»Behinderte Liebe 2« hat eine Länge von 235 Minuten, »Behinderte Liebe 3« dauert 202 Minuten. Die Produktionen liegen als DVD und Video vor, sind ab 12 Jahren empfohlen und kosten jeweils 40 Euro (oder 15 Euro Leihgebühr) zzgl. Versand.

Bestelladresse

Medienprojekt Wuppertal
Hofaue 59
42103 Wuppertal
Telefon (0202) 56 32 64 7
Telefax (0202) 44 68 69 1
info@medienprojekt-wuppertal.de
www.medienprojekt-wuppertal.de

Sex, we can?!

Film

»Sex, we can?!« lautet der Titel eines neuen sexualpädagogischen Aufklärungsfilms für Jugendliche aus Österreich, der vom Wiener Bildungsserver ICE gemeinsam mit dem Wiener Programm für Frauengesundheit in Auftrag gegeben wurde. Der Film zielt darauf, das Selbstbewusstsein von Jugendlichen im Umgang mit Liebe und Sexualität zu stärken, »eine wesentliche Voraussetzung, um sich durch sichere Verhütung vor ungewollten Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen«, hieß es dazu bei der Präsentation.

Der Aufklärungsfilm, der seit Ende 2009 zum Download bereitsteht, ist als »Fake-Doku-Soap« für die Hauptzielgruppe der 14- bis 16-Jährigen konzipiert und arbeitet überzeugend mit Brüchen und Überraschungen. Die Inhalte werden sowohl aus der weiblichen als auch der männlichen Perspektive dargestellt. Die Jugendlichen begleiten ein junges Paar bei ihren ersten Liebesund Sexualerfahrungen, können über deren Kommentare an Gefühlen, Gedanken und Fragen teilhaben und erhalten über Info-Sequenzen Antworten auf typische Fragen.

Begleitend werden auf der Website pädagogisch aufbereitete Inhalte, etwa Informationssammlungen zu Verhütungs methoden, Geschlechtsreife, Befruchtung, Schwangerschaft und Geburt sowie ein Begriffslexikon angeboten.

Kontakt

www.sexwecan.at

Supervisionstag Sexualpädagogik

Fortbildung

Am 27. und 28. Juni 2010 findet ein offener Supervisionstag für praktisch tätige Sexualpädagoginnen und -pädagogen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer der sexualpädagogischen Weiterbildungen des Instituts für Sexualpädagogik (isp) statt. Er bietet Raum, um fachliche, institutionelle und persönliche Fragen in einer Gruppe von Fachpersonen zu besprechen und die Tiefenstruktur dieser Fragen sowie ihren Zusammenhang mit dem Umfeld und der eigenen Persönlichkeit zu untersuchen.

Kontakt

Institut für Sexualpädagogik
Huckarder Straße
12 44147 Dortmund
Telefon (0231) 14 44 22
Telefax (0231) 16 11 10
mail@isp-dortmund.de
www.isp-dortmund.de

Weiterbildung Sexualität und Behinderung

Fortbildung

Bereits im sechsten Durchgang bietet das isp ab Herbst 2011 eine eigene Qualifizierung zur Sexualpädagogin/zum Sexualpädagogen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behindertenhilfe an. Die zertifizierte Weiterbildung umfasst sieben Seminare innerhalb eines Kalenderjahres mit insgesamt 220 Unterrichtsstunden.

Kontakt

Institut für Sexualpädagogik
Huckarder Straße 12
44147 Dortmund
Telefon (0231) 14 44 22
Telefax (0231) 16 11 10
mail@isp-dortmund.de
www.isp-dortmund.de

Sexualpädagogische Beratung

Fortbildung

»Sexualpädagogische Beratung – ein bedeutsames Thema in Einrichtungen der Behindertenhilfe« heißt ein Fortbildungsseminar des isp. In diesem Seminar geht es darum, wesentliche Grundlagen von gelungener Kommunikation und Beratung im Hinblick auf Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch deren Begleitpersonen kennenzulernen und Formen von Beratungssequenzen einzuüben. Termin ist der 29. bis 31. Oktober 2010.

Kontakt

Institut für Sexualpädagogik
Huckarder Straße 12
44147 Dortmund
Telefon (0231) 14 44 22
Telefax (0231) 16 11 10
mail@isp-dortmund.de
www.isp-dortmund.de

Vom Säugling zum Kleinkind

Fortbildung

Die neuere Säuglingsforschung wie auch die klinische Erfahrung bestätigen die Wichtigkeit von früher Prävention und Intervention. Beratung und Therapie von Eltern und ihren Säuglingen und Kleinkindern kann verhindern, dass sich frühe Störungen über Jahre hinweg verfestigen.

Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft ist daher der Aufbau von Einrichtungen und Anlaufstellen, die Eltern und Kinder beim möglicherweise krisenhaften Übergang zur Elternschaft und bei ihren gemeinsamen Anpassungsprozessen in der frühen Kindheit begleiten.

»Vom Säugling zum Kleinkind – Elternberatung, Bildung & Prävention« ist ein Projekt in Trägerschaft des Instituts für Fortbildung, Forschung und Entwicklung (IFFE) e.V. und hat folgende Ziele: berufliche Fort- und Weiterbildung von Fachkräften inklusive deren Beratung, praxisorientierte Forschung und Entwicklung von Berufsfeldern.

Angegliedert ist dieses Projekt dem Familienzentrum der Fachhochschule Potsdam, das auch team-interne Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen sowie Fallsupervisionen anbietet.

Kontakt

Vom Säugling zum Kleinkind
c/o Fachhochschule Potsdam
Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam
Telefon (0331) 27 00 57 4
Telefax (0331) 58 02 45 9
kontakt@familienzentrum-potsdam.de
www.fh-potsdam.de

Netzwerktreffen junger Feministinnen

Tagung

Zu einem ersten bundesweiten Netzwerktreffen junger Feministinnen lädt die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Mädchenpolitik in Hessen e.V. vom 28. bis 29. August 2010 nach Marburg ein.

Es gilt, so die Initiatorin, das Spannungsfeld zwischen der oft gefühlten und formulierten Haltung älterer Kolleginnen: »Du warst ja damals nicht dabei!« und dem postfeministischen »Alphamädchentum« zu nutzen und zu diskutieren. Die Tagung bietet Raum zur Auseinandersetzung mit Ideen und Perspektiven beider Generationen. Was es als junge Frau heißt, in der Mädchenarbeit Feministin zu sein und welche Stärken und Kompetenzen jüngere Feministinnen einbringen können, soll hinterfragt werden.

Kontakt

LAG Mädchenpolitik in Hessen e.V.
Linda Kagerbauer
Waidmannsweg 16
35039 Marburg
Telefax (01212) 57 28 90 41 2
www.lag-maedchenpolitik-hessen.de
www.linda-kagerbauer.de
lag.maedchenpolitik-hessen@web.de

NaSowas

Institution

Die Beratungsstelle »NaSowas« bietet – neben der persönlichen Beratung und Begleitung von Jugendlichen und deren Angehörigen – Fachberatung für die Arbeit und für die Begleitung von Jugendlichen im Coming-out, Fortbildungen für Teams und Kollegien, Unterstützung bei der Unterrichtsvorbereitung und der Durchführung von Projekttagen, Medien und Materialien für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte.

Als Angebot für Lehrkräfte und Pädagogen/Pädagoginnen verleiht »NaSowas« eine Methodenkiste für die Arbeit zu den Themen Liebe und Sexualität, sexuelle Orientierungen, Geschlechterrollen, Homosexualität und Coming-out. Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Sie enthält unter anderem Spiele und Arbeitsbogen, Filme, Texte und Materialien. Für die Planung von Projekten und Unterrichtseinheiten bietet die Beratungsstelle Unterstützung an.

Die Ausleihfrist beträgt bis zu vier Wochen. Für die Ausleihe wird eine Kostenbeteiligung von 20 Euro berechnet.

Kontakt

NaSowas
Beckergrube 6
23552 Lübeck
Telefon (0451) 70 75 58 7
nasowas@lambda-online.de
www.nasowas.org

LAG Mädchen- und Jungenarbeit NRW

Institution

Ziel der Mädchen- und Jungenarbeit ist es, Mädchen und Jungen eine gleichberechtigte Vielfalt an Wahlmöglichkeiten zu eröffnen und sie darin zu begleiten, ihre Ressourcen und Kompetenzen kennenzulernen, ihren eigenen Weg zu finden und vielfältige, selbstbestimmte Definitionen von Weiblichkeit und Männlichkeit zu entwickeln.

Die Landesarbeitsgemeinschaften Mädchen- und Jungenarbeit in NRW plädieren in einer vierseitigen gemeinsamen Stellungnahme für eine geschlechtersensible Bildungspolitik auf breiter Basis, die die Bedarfe von Jungen und Mädchen angemessen berücksichtigt.

Kein weiterer Personalabbau, geschlechterbezogene Qualifizierung der Kinder- und Jugendhilfe, bessere Vernetzung, Stabilisierung, Ausbau vorhandener Strukturen und Qualitätsentwicklung und -sicherung sind zentrale Forderungen, die in dem Papier formuliert werden.

Kontakt

LAG Mädchenarbeit NRW e.V.
Beate Vinke
Robertstraße 5a
42107 Wuppertal
Telefon (0202) 75 95 04 6
Telefax (0202) 75 95 04 7
lag@maedchenarbeit-nrw.de
www.maedchenarbeit-nrw.de

LAG Jungenarbeit NR. e.V.
Sandro Dell’Anna
c/o Union Gewerbehof
Huckarder Straße 12
44147 Dortmund
Telefon (0231) 53 42 17 4
Telefax (0231) 53 42 17 5
www.lagjungenarbeit.de
s.dell-anna@lagjungenarbeit.de

www.profamilia.de

Internet

Unter dem Link www.profamilia.de/ shop/index.php?cmd=artdetail&q=203 hat der pro familia-Bundesverband Broschüren für Menschen mit Behinderung zusammengestellt. Themen sind unter anderem Sexualität und Recht, Sexualität und körperliche Behinderung, Sexualität und geistige Behinderung. Unter den Serviceleistungen gibt es auch eine nach Bundesländern gegliederte Übersicht über die zahlreichen Beratungsstellen der pro familia, die spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung machen.

Auf der Website des Verbandes sind auch Fachpublikationen wie eine Expertise zum Thema »Sexualassistenz« oder zu Qualitätsstandards für die ambulante gynäkologische Versorgung von Frauen mit Behinderung zu finden.

www.barrierefreie-blogs.de

Internet

Kontakte knüpfen zu Gleichgesinnten, eigene Profile erstellen, über seine Erfahrungen, Hobbys und Träume berichten – das Web 2.0 bietet für Jugendliche mit und ohne Behinderungen viele Möglichkeiten, das Internet aktiv mitzugestalten und sich mit anderen zu vernetzen. Doch noch immer sind viele Anwendungen des Web 2.0 nicht für alle zugänglich und erschweren Jugendlichen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zum Internet.

Um das zu ändern, hat die Landesarbeitsgemeinschaft LAG Lokale Medienarbeit NRW e.V. gemeinsam mit der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gGmbH das Projekt »barrierefreie blogs« gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines möglichst einfachen und barrierefrei zugänglichen Blogsystems, das es Jugendlichen mit und ohne Behinderungen ermöglicht, eigene Blogs zu verfassen und zu pflegen.

Die Entwicklung dieses kostenlosen Angebots wurde vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-West falen gefördert.

Kontakt

LAG Lokale Medienarbeit NRW e.V.
Emscher Straße 71
47137 Duisburg
Telefon (0203) 41 05 01 0
info@medienarbeit-nrw.de

www.kindergesundheit-info.de

Internet

Bei vielen Eltern löst die Mitteilung, dass ihr Kind behindert oder chronisch krank ist, Unsicherheit und Sorge aus. Aber auch den behandelnden Ärztinnen und Ärzten fällt es oft schwer, Eltern mit dieser Diagnose zu konfrontieren. Um sowohl Familien als auch die Ärzteschaft in dieser Situation zu unterstützen, hat die BZgA gemeinsam mit Verbänden der Elternselbsthilfe Infor matio nen über das Leben mit einem behinderten oder chronisch kranken Kind zusammengestellt. Diese sind ab sofort im Internetportal www.kindergesundheit-info.de abrufbar.

www.intakt.info

Internet

INTAKT ist eine Internetplattform für Eltern von Kindern mit Behinderung. Sie wurde ins Leben gerufen, um Familien, die mit einem Kind mit Behinderung leben, Unterstützung für ihren Alltag und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Website spricht darüber hinaus Menschen an, die im Behindertensektor professionell oder ehrenamtlich aktiv sind.

Eltern können rechtliche Informationen oder Beratungsadressen abrufen und sich mit anderen Eltern in Foren und Chats austauschen. Selbsthilfegruppen sowie Experten/Expertinnen und Organisationen können die Seite zum Beispiel für ihre Öffentlichkeitsarbeit und zum Wissenstransfer nutzen.

Träger dieses Angebots ist der Familienbund der Katholiken (FDK) in der Diözese Würzburg.

Kontakt

www.intakt.info

www.mixyourlife.ch

Internet

Bei einer Befragung des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes Basel-Stadt von 340 15- bis 16-Jährigen wusste ein Drittel der Jugendlichen nicht, dass man sich nicht gegen HIV/Aids impfen lassen kann. 86% der Schülerinnen und Schüler gaben an, dass sie mehr Fachinformation zum Thema Sexualität wünschen. Das Interesse, sich über solche Themen im Internet zu informieren, ist groß, aus diesem Grund bietet jetzt eine neue Internetseite aus der Schweiz Jugendlichen viele wissenswerte Informationen rund um das Thema Gesundheit. Im Vordergrund stehen Informations- und Beratungsangebote, die Jugendliche direkt im Kanton Basel-Stadt in Anspruch nehmen können.

Die Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt entwickelte die Informationsplattform www.mixyourlife.chmit Jugendlichen gemeinsam.

Die Homepage informiert über eine Vielzahl von Gesundheitsthemen in den Bereichen Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit, Sexualität, Sucht und allgemeine Gesundheit. Alle Themen sind mit konkreten Angeboten, etwa zur Gebärmutterhalskrebsimpfung oder zur Beratung bei Suchtproblemen, verbunden. Regelmäßig erscheint ein »Thema des Monats«, zum Start war es das Thema Sexualität. 

Bestelladresse, Kontakt etc.

Dr. med. Thomas Steffen
Facharzt für Prävention und
Gesundheitswesen FMH, MPH
Gesundheitsdepartement des
Kantons Basel-Stadt
Bereich Gesundheitsdienste
Abt. Gesundheitsförderung
und Prävention
St. Alban-Vorstadt 19
CH-4052 Basel
Telefon +41 (0)61 26 74 52 0
Telefax +41 (0)61 27 23 68 8
thomas.steffen@bs.ch
www.gesundheitsdienste.bs.ch

Bundeswettbewerb Aidsprävention

Wettbewerb

»Neue Wege sehen – neue Wege gehen« heißt ein bundesweiter Wettbewerb der BZgA, des Verbands der privaten Krankenversicherung e.V. und des Bundesministeriums für Gesundheit.

Dokumentiert und prämiert werden innovative Projekte, denen es gelingt, die Prävention von HIV/Aids und STI mit neuen Ideen zu stärken und die, so die Anforderung, insbesondere schwer erreichbare Zielgruppen ansprechen.

Zur Teilnahme sind alle Organisationen und Gruppen mit Sitz in Deutschland eingeladen, deren Projekte auch hierzulande durchgeführt werden. Die Projekte sollten aktuell beziehungsweise nicht länger als ein Jahr abgeschlossen sein.

Eine Fachjury bewertet die Einsendungen aus Sicht der Aidsprävention und Kommunikationsförderung und vergibt Preisgelder bis zu 5000 Euro, die zweckgebunden eingesetzt werden müssen.

Einsendeschluss ist der 15. Juni 2010. Die Teilnahme ist ausschließlich online möglich. Informationen und Teilnahmebedingungen gibt es ebenfalls im Netz. 

Kontakt

info@wettbewerb-aids.de
www.wettbewerb-aids.de