Präventionsmappe Sexuell übertragbare Krankheiten. Information und Beratung für Menschen verschiedener Kulturen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein neues Medium für die Beratungsarbeit mit Migranten und Migrantinnen entwickelt, mit dem sie die personale Kommunikation im Bereich Migration und sexuelle Gesundheit unterstützen will. In diesem Beitrag wird über Entwicklung und Inhalt der Präventionsmappe berichtet.

Migration und Gesundheit

In Deutschland leben 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund (Statistisches Bundesamt 2006), die in der Regel als Migrantinnen beziehungsweise Migranten bezeichnet werden. Es gibt unterschiedliche Ansätze, diese Gruppe zu definieren. Vereinfacht gesagt gehören dazu alle Menschen, die entweder Ausländerinnen/Ausländer (ohne deutsche Staatsangehörigkeit) sind oder die selbst oder deren Eltern ihr Land dauerhaft verlassen haben, um in Deutschland zu leben.

Schon alleine die große Anzahl von Migrantinnen und Migranten lässt erahnen, dass es sich um Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebenssituationen handelt. Ursprungskultur, Aufenthaltsstatus, Einwanderungsgrund, Erfahrungen während der Migration und in Deutschland, gesellschaftliche Teilhabe, sozioökonomischer Hintergrund sowie viele weitere Variablen machen Menschen mit Migrationshintergrund zu einer höchst heterogenen Gruppe.

So unterschiedlich wie die Lebenssituationen der Migrantinnen und Migranten sind auch ihr Gesundheitsstatus und ihr Zugang zu den Angeboten des Gesundheitssystems. So weisen zum Beispiel auf der einen Seite manche Einwanderer eine besonders gute Gesundheit auf: Diejenigen, die sich den Strapazen einer Migration aussetzen, stellen oft im Vergleich zur Bevölkerung ihres Ursprungslandes eine positive Selektion hinsichtlich körperlicher Gesundheit und psychischer Ressourcen dar. Auch können Zugewanderte ein niedrigeres Risiko für bestimmte Krankheiten (z.B. Herzinfarkt) aus ihrem Heimatland mitbringen und je nach Lebensstil in Deutschland beibehalten (Razum et al. 2004).

 Auf der anderen Seite sind jedoch die Bedingungen der Migration und das Leben als Migrant/Migrantin in Deutschland oft so belastend, dass sie die Gesundheit beeinträchtigen: Traumatische Erfahrungen im Herkunftsland und auf der Flucht, Trennung von der Familie oder Ungewissheit über die Möglichkeit, in Deutschland bleiben zu dürfen, sind Faktoren, die krank machen können. Hinzu kommt bisweilen ein (z.T. migrationsbedingter) geringer sozioökonomischer Status, der als solcher bereits - auch bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund - zu schlechteren gesundheitlichen Chancen führt.

Festzuhalten ist außerdem, dass die Datenbasis zum Gesundheitszustand von Menschen mit Migrationshintergrund sehr schwach ist. Oftmals liegen nur vereinzelt Studien vor, die lediglich Aussagen zu bestimmten Krankheiten bei bestimmten Personengruppen zulassen.

Migration und sexuell übertragbare Krankheiten (STD)

Ähnlich wie bei dem allgemeinen Gesundheitsstatus bei Menschen mit Migrationshintergrund stellt sich auch die Situation bei sexuell übertragbaren Krankheiten dar. Auch hier gibt es nur eine schwache Datenbasis. Und auch im Bereich der sexuell übertragbaren Krankheiten kann die Betroffenheit sehr unterschiedlich ausfallen: So gibt es zum Beispiel bezogen auf HIV/Aids Migrantengruppen, die durch ihren soziokulturellen Lebensstil ein äußerst geringes Infektionsrisiko haben. Andere Bevölkerungsgruppen haben eine vergleichsweise hohe Vulnerabilität¹. So stellt das Robert-Koch-Institut seit mehreren Jahren fest, dass in Deutschland Menschen aus sogenannten Hochprävalenzländern überproportional von HIV betroffen sind. Es wird vermutet, dass die meisten dieser Betroffenen die HIV-Infektion bereits vor ihrer Einreise nach Deutschland erworben haben, jedoch sind auch Infektionen bei späteren Heimatbesuchen oder in Deutschland bei Sexualkontakten mit Personen aus derselben Herkunftsregion nicht auszuschließen (Robert-Koch-Institut 2006).

Auch die Aids-Erkrankungsrate ist bei Menschen aus Hochprävalenzländern höher, was zumindest teilweise auf die schlechteren Zugangsmöglichkeiten zum deutschen Gesundheitssystem zurückgeführt wird: Sie erfahren später von ihrer Infektion und erhalten seltener eine Behandlung beziehungsweise brechen diese häufiger ab.

Die schlechtere gesundheitliche Versorgung geht mit einer geringeren Erreichbarkeit bestimmter Migrantengruppen durch Präventionsmaßnahmen einher: Praktikerinnen und Praktiker stimmen darin überein, dass einige Migrantengruppen kaum durch die Präventionsbotschaften für die sogenannte Allgemeinbevölkerung erreicht werden. Eine Studie ergab, dass die befragten Migrantinnen und Migranten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung über sexuell übertragbare Krankheiten besser informiert waren, jedoch schlechter über HIV und Aids. Dies galt insbesondere für Frauen aus Südosteuropa (Steffan/Sokolowski 2005).

Die Gründe dafür, dass eine Reihe von Menschen mit Migrationshintergrund kaum durch massenkommunikative Präventionsbotschaften erreicht wird, sind komplex. Einige sollen in der Folge beschrieben werden.

Mögliche Barrieren für Präventionsbotschaften

Im Themenfeld Gesundheit und Migration werden verschiedene Barrieren beschrieben, die dazu führen, dass das Gesundheitssystem mit seinen Dienstleistungen für Menschen mit Migrationshintergrund teilweise schwer zugänglich ist. An erster Stelle werden oft sprachliche Barrieren genannt: Sich zurechtfinden in Strukturen ohne entsprechende Sprachkenntnis ist schwierig und kostet Überwindung. Die Wahrscheinlichkeit, auf Fachpersonal zu treffen, das die eigene Muttersprache beherrscht, ist in Deutschland noch gering. Auch ein lückenhafter Wortschatz bei Migrantinnen und Migranten in Bezug auf Körper, Gesundheit, Sexualität erschwert die ohnehin nicht einfache Kommunikation mit Fachleuten, denen wiederum eine einfache Ausdrucksweise oft schwerfällt.

Kulturelle Barrieren wie unterschiedliche Gesundheits- und Krankheitskonzepte fallen ebenfalls stark ins Gewicht. So basiert die westliche Medizin und damit Kommunikation der Fachkräfte auf einem naturwissenschaftlichen Fundament. Das biomedizinische Erklärungsmodell der HIV-Infektion und Aids-Erkrankung entspricht nicht unbedingt den Sicht- und Erlebensweisen Menschen anderer kultureller Herkunft (vgl. Rakelmann 2005, Beier 2005). Hinzu kommen gerade im Bereich sexuell übertragbarer Krankheiten und insbesondere HIV/Aids auch unterschiedliche Umgangsformen mit Themen wie Sexualität, Körperlichkeit und - nicht zuletzt - Homosexualität.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem Erfahrungen in Deutschland wie Diskriminierung, Unverständnis oder Unerwünschtheit, die nicht nur zu dauerhafter psychischer Belastung, sondern auch zu Angst vor der Nutzung von Angeboten führen können - zum Beispiel die Angst vor Ausweisung im Falle eines positiven HIV-Tests.

Für eine erfolgreiche Präventionsarbeit sind migrationssensible Herangehensweisen erforderlich, die berücksichtigen, dass sprachliche, kulturelle oder andere Faktoren als Barrieren wirksam sein können. Wichtig ist festzuhalten, dass der Zugang zu Menschen, bei denen solche Barrieren die Erreichbarkeit einschränken, präventiv leichter durch eine (migrationssensible) personale Kommunikation zu gestalten ist als durch massenkommunikative Botschaften. Personale Kommunikation bedeutet, dass die Präventionsinhalte im persönlichen Kontakt und abgestimmt auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten vermittelt werden. Um diesen Kontakt überhaupt erst herzustellen, werden oft aufsuchende Strategien im Sinne des Setting-Ansatzes (Naidoo/Wills 2000) genutzt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat mit der Präventionsmappe Sexuell übertragbare Krankheiten ein Medium entwickelt, mit dem sie die personale Kommunikation im Bereich Migration und Gesundheit unterstützen will.

Die Präventionsmappe Sexuell übertragbare Krankheiten

Das neue Medium beinhaltet alle Wissensgrundlagen und Themen, die zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten notwendig sind. Es gliedert sich in die sechs Kapitel „Körper, Ansteckung, HIV/Aids (inklusive Immunsystem), andere sexuell übertragbare Krankheiten, Schutz und Verhütung". Ferner enthält es Empfehlungen und Anwendungshinweise.

Die Präventionsmappe umfasst einen flipchartartig aufstellbaren Ordner, etwas größer als DIN A4, sowie 40 Text- und 41 Bildtafeln. Der Ordner kann sowohl liegend benutzt als auch aufgestellt werden und man kann nebeneinander oder einander gegenüber sitzen. Er ist daher für Einzelberatungen und Kleingruppen gleichermaßen geeignet. Die Bildtafeln stehen als Overhead-Folien und im Internet zum Download zur Verfügung. So sind Präventionsveranstaltungen auch mit größeren Gruppen möglich.

Die Text- und Bildtafeln stellen einen Pool dar, aus dem sich jede Fachkraft eine eigene Präsentation zusammenstellen kann. Die Texttafeln dienen zur Vorbereitung sowie als Stichwortgeber in der Beratung oder Veranstaltung. Sie sind sprachlich und gestalterisch jedoch so verfasst, dass sie den Beratenen auch als Handouts mit nach Hause gegeben werden können. Die Bildtafeln zeigen die wichtigsten Informationen anhand von Bildern und sind in erster Linie für die Beratenen beziehungsweise das Publikum gedacht.

Grundsätze bei der Entwicklung der Präventionsmappe

  • 1. Einbezug von Fachkräften mit Migrationshintergrund
    In allen Phasen der Entwicklung des Mediums wurden Fachkräfte mit Migrationshintergrund einbezogen. So wurde beispielsweise in der Konzeptphase im Jahr 2003 in der BZgA ein Workshop durchgeführt, an dem zahlreiche Fachleute aus Theorie und Praxis der Gesundheitsförderung und dem Themenfeld Migration teilnahmen. Ergebnis dieses Workshops war unter anderem die Entscheidung, unter Rückgriff auf bereits vorhandene Materialien ein Multiplikatorenmedium zu entwickeln, das STD-Prävention mit unterschiedlichen Zielgruppen ermöglicht, und zwar insbesondere denjenigen, die durch herkömmliche Kommunikationsstrategien kaum oder gar nicht erreicht werden.
  • 2. Ein vielseitiges Medium
    Wie bereits ausgeführt, gilt die personale Kommunikation in Verknüpfung mit dem Setting-Ansatz als Methode der Wahl, um Zielgruppen zu erreichen, die mit den massenkommunikativen Maßnahmen der Aids-Aufklärung nur schwer erreicht werden können. Daher war ein wesentlicher Wunsch der Praktikerinnen und Praktiker an die BZgA, ein Medium zur Unterstützung der Multiplikatorenarbeit zu entwickeln. Gleichzeitig wurde jedoch auch das Bedürfnis geäußert, Material für die Endadressatinnen und Endadressaten zur Verfügung zu haben. Aus diesem Grund wurde ein technisch vielseitig einsetzbares Medium produziert.
  • 3. Ein Medium für möglichst viele Menschen
    Aufgrund begrenzter Ressourcen ist es nicht möglich, Medien für alle Gruppen in Deutschland mit der nötigen Binnendifferenzierung zu erstellen (z.B. für alle Herkunftsregionen, Frauen, Männer, Altersgruppen, Integrationsgrade etc.). Im Workshop 2003 wurde der Beschluss gefasst, ein Medium zu entwickeln, das in Sprache, Inhalt und Illustrationen möglichst vielen Menschen zugänglich ist und sie auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner anspricht. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Texte des Mediums in einem sehr einfachen Deutsch verfasst sind - die meist einzige Sprache, die in multikulturellen Präventionsveranstaltungen zumindest ansatzweise gemeinsam vorhanden ist. Auch liegt der Präventionsmappe das biomedizinische Erklärungsmodell zu HIV/Aids der westlichen Welt zugrunde, da es dasjenige ist, mit dem Einwanderinnen und Einwanderer in Deutschland durchgängig konfrontiert sind.
  • 4. Rückgriff auf vorhandenes Material
    Die Präventionsmappe Sexuell übertragbare Krankheiten greift in ihren Texten und Abbildungen bewährte Medien aus Deutschland und anderen Ländern auf. Ihr voraus ging eine mehrjährige Sammlung und Bewertung von Aids- und STD-Präventionsmaterialien aus aller Welt. Viele von ihnen flossen in Inhalte, Texte oder Illustrationen ein. Besonderen Einfluss auf die Entwicklung der Präventionsmappe hatte das konzeptuell verwandte Medium „Sexuelle und reproduktive Gesundheit" aus der Schweiz (Bundesamt für Gesundheit 2001). Dieses diente als Modell, das dann allerdings stark weiterentwickelt und den Bedürfnissen in Deutschland angepasst wurde. 
  • 5. Berücksichtigung der Barrieren
    Die oben beschriebenen Barrieren werden auf vielfältige Art in der Präventionsmappe berücksichtigt. So bietet ein einführender Text Empfehlungen für die Durchführung von Präventionsveranstaltungen in interkulturellen Kontexten. Ziel ist es, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die noch wenig Erfahrung mit multikulturellen Beratungssituationen oder Präventionsveranstaltungen haben, für die oben beschriebenen Hintergründe zu sensibilisieren und zur Durchführung von Präventionsmaßnahmen zu ermutigen.
    Außerdem ist die Präventionsmappe bewusst so gestaltet, dass auch Menschen, die nicht im Gesundheitsbereich tätig sind, korrekte Informationen zu sexuell übertragbaren Krankheiten sowie dem Schutz davor weitergeben können. Auf diese Weise sollen Fachkräfte anderer Berufsfelder, zum Beispiel in der Flüchtlingsberatung/-betreuung, die mit dem Thema Aids beziehungsweise STD konfrontiert werden, Möglichkeiten an die Hand bekommen, sich im Kontakt mit ihrer Klientel dem Thema zu widmen. So können Menschen mit Migrationshintergrund Informationen von den Personen erhalten, mit denen bereits ein Kontaktaufbau stattgefunden hat.
    Sprachlichen Barrieren wird entgegengewirkt, indem die komplexen Themen der STD-Prävention in einem äußerst einfachen Deutsch behandelt werden. Basierend auf Erfahrungen in Präventionsveranstaltungen innerhalb von Kursen für Deutsch als Fremdsprache werden Regeln sprachlicher Vereinfachung umgesetzt, die in den Empfehlungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auch beschrieben werden. Die Texttafeln können als Modell für einfache Formulierungen dienen. (In diesem Kontext sei darauf hingewiesen, dass die BZgA darüber hinaus Materialien zur Aids-Aufklärung für Multiplikatoren/Multiplikatorinnen und Endadressatinnen/-adressaten in bis zu 29 Sprachen anbietet).
    Große Bedeutung für die Erreichbarkeit der Zielgruppe hat die sorgfältige Auswahl der Inhalte und der Illustrationen. So wurde durch den kontinuierlichen Einbezug von Fachkräften mit Migrationshintergrund dafür Sorge getragen, Inhalte in die Präventionsmappe mit aufzunehmen, die für einige Migrantengruppen hohe Relevanz haben. Beispiele sind die weibliche Circumcision (sogenannte Beschneidung der Frau), Beschneidung des Mannes, bestimmte Übertragungswege von HIV und STD etc. Bei den Illustrationen werden beispielsweise nackte Menschen zurückhaltend und ohne persönliche Gesichtszüge oder nur als Körperschemata gezeigt. Zur Darstellung von Übertragungswegen stehen unterschiedliche Abbildungen zur Verfügung, die je nach Zielgruppenzusammensetzung genutzt werden können. 
  • 6. Praxiserprobung
    Die Präventionsmappe Sexuell übertragbare Krankheiten wurde einem breiten Praxistest unterzogen, an dem 18 Präventionsfachkräfte sowie eine Vielzahl von Migrantinnen und Migranten teilnahmen. Die Expertinnen und Experten beurteilten die Präventionsmappe in Inhalten, Texten und Illustrationen sowohl auf der Basis ihrer fachlichen Erfahrung als auch aufgrund des Einsatzes in Beratungssituationen und Präventionsveranstaltungen mit der Zielgruppe. Die Personen, die anhand der Präventionsmappe beraten und informiert wurden, entsprachen in Hinblick auf Herkunftsländer, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, HIV-Status etc. der Heterogenität der Zielgruppe des Mediums. Der Praxistest brachte eine hohe Bestätigung für Form und Inhalt der Präventionsmappe sowie vielfältige Anregungen und Ergänzungsvorschläge, die in die Mappe eingearbeitet wurden.
    Stéphanìe Berrut

Bezug:
Die Präventionsmappe Sexuell übertragbare Krankheiten kann von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gegen eine Schutzgebühr von 8,00 Euro und unter Nennung der Institution schriftlich bestellt werden:
BZgA, 51101 Köln
order(at)bzga.de
Bestellnummer 70400000
Zur Bewerbung der Mappe steht außerdem ein Flyer bereit.
Bestellnummer 70401000

Fußnote

1 Vulnerabilität: Verletzlichkeit, Verwundbarkeit (Anm. d. Red.)

Literatur

Beier, Sieglinde (2005): Afrikanische Migranten in Deutschland und ihr Umgang mit HIV/Aids. Curare, 28 (2005), 2+3, S. 188-200
Bundesamt für Gesundheit, Schweiz (Hrsg.) (2001): Sexuelle und reproduktive Gesundheit (Lehrmaterial), Bern
Naidoo, J./Wills, J. (2000): Lehrbuch der Gesundheitsförderung. In deutscher Übersetzung BZgA (Hrsg.) Gamburg, 2003
Rakelmann, G. A. (2005): Prozesse des Einzugs von Aids in die bots-wanische Alltagswelt: Von einer allochthonen zu einer einheimischen Krank-heit. Curare, 28 (2005), 1, S. 153-168
Razum, O./Geiger, I./Zeeb, H./Ronellenfitsch, U. (2004): Gesundheitsversorgung von Migranten. Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 43
Robert-Koch-Institut/Statistisches Bundesamt (2006): Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Themenheft HIV und Aids, 31
Statistisches Bundesamt (2006): Leben in Deutschland, Haushalte, Familien und Gesundheit - Ergebnisse des Mikrozensus 2005. Wiesbaden
Steffan, E./Sokolowski, S. (2005): HIV/AIDS und Migranten/innen - Gesundheitsrisiken, soziale Lage und Angebote einschlägiger Dienste. http://www.bmg.bund.de

Autorin

Stéphanìe Berrut
Stéphanìe Berrut ist Diplom-Psychologin und arbeitet seit 2000 als Referentin für Aids-Aufklärung in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, unter anderem mit dem Schwerpunkt Migration. Sie ist systemische Therapeutin und Sexualberaterin und hat eine zweite Teilzeitstelle bei pro familia Bonn. Dort macht sie Paar- und Sexualberatung und leitet seit 2000 das Präventionsprojekt „Gesundheitsförderung für MigrantInnen".
 

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