Sexualität des alternden Mannes

Einleitung

Die Sexualität alternder Menschen - und somit auch die des älter werdenden Mannes - wird noch immer tabuisiert, obwohl der Anteil dieser Klientel an der Gesamtbevölkerung steigt (Marandola et al. 2002). Auch in wissenschaftlichen Studien taucht der alternde Mann und seine Sexualität erst in jüngster Zeit auf (Beutel et al. 2002a; Blanker et al. 2001; Feldman et al. 1994; Marandola et al. 2002). Hierfür lassen sich verschiedene Gründe ausmachen:

Zum einen wuchsen die Menschen, die sich heute im mittleren und höheren Lebensalter befinden, in einer Zeit auf, in der Sexualität untrennbar an Fortpflanzung gebunden war; offene Kommunikation über sexuelle Bedürfnisse und Beziehungen war unüblich. Menschen jenseits des reproduktiven Alters wurden eher als asexuelle Wesen gesehen und behandelt. Auch in den heutigen Zeiten der möglichen Trennung von Sexualität und Fortpflanzung und der verlängerten Lebenserwartungen sind die Bilder der asexuellen Alten erhalten geblieben (Bucher et al. 2001).

Dass die heute älteren Menschen keine offene Kommunikation über sexuelle Bedürfnisse erlernt haben, erschwert das Gespräch in der Peer Group. Dass die ältere Generation mit der jüngeren über ihre Sexualität redet, scheint selten. Innerhalb von Familien ist die Sexualität zwischen den Eltern im Gespräch mit den Kindern tabuisiert, das kindliche Interesse an der elterlichen Sexualität entsprechend schambesetzt. Dies erschwert, bewusst oder unbewusst, dass die jüngere Generation nach der Sexualität der älteren fragt, sei es in einer therapeutischen oder einer forschenden Rolle (Radebold 1992).

Auch behindern die Vorstellungen von Altern die Auseinandersetzung mit der Sexualität. Diese orientieren sich immer noch, zwar meist implizit, an der Defizit-Hypothese. Demnach verschlechtern sich körperliche und intellektuelle Funktionen - gemessen am Maßstab des jungen, gesunden Organismus - in praktisch allen Bereichen kontinuierlich („Altersabbau"). Der älter werdende Mann kann demzufolge nur ein inaktiveres Sexualverhalten aufweisen. Die Defizit-Hypothese entspricht aber nicht dem Erleben älterer Menschen. Aus entwicklungspsychologischer Sicht (Lehr 1996) wird die Selbstzuschreibung des so genannten negativen Altersstereotyps als mindestens so wichtig für entstehende Krisensituationen angesehen wie die Wahrnehmung von Altersveränderungen selbst. Auf die Sexualität bezogen bedeutet das, dass alternde Menschen sich selbst aufgrund gesellschaftlicher Bilder asexuell beschreiben, obwohl sie nicht so empfinden. Demgegenüber stellt das Kompetenzmodell des Alterns oder das „erfolgreiche Altern" (healthy aging) die Bewältigung altersbedingter Veränderungen in den Vordergrund. Baltes und Baltes (1989) beschrieben als Bewältigungsstrategien die Selektion (Konzentration auf Umweltanforderungen, die mit persönlichen Motiven und biologischer Leistungskapazität in Einklang stehen), Optimierung (Verbesserung eingeschlagener Lebenswege) und die Kompensation eingeschränkter Funktionen. Für die Sexualität des älter werdenden Mannes ergibt sich hieraus die Frage, wie mit den Veränderungen des sexuellen Reaktionszyklus umgegangen wird.

Schließlich ist nicht so ganz einfach zu bestimmen, wer ein „alternder Mann" ist. Aus geriatrischer Sicht wird von höherem Lebensalter meist ab 60 oder 65 Jahren gesprochen; dabei ist etwa bis zum 75. Lebensjahr von den „jungen" und jenseits des 75. Lebensjahres von den „alten Alten" die Rede (Radebold 1992). Geht man hingegen von den hormonellen, altersassoziierten Veränderungen aus, findet sich bereits bei Männern ab dem 40. Lebensjahr ein allmähliches Absinken des Testosteronspiegels. Ein bedeutsamer Anstieg altersassoziierter Beschwerden lässt sich vor allem jenseits des 50. Lebensjahres aufzeigen (Beutel et al. 2002b). In diesem Zusammenhang besitzt die Debatte um das „Klimakterium virile" eine große Bedeutung, das diese altersbedingten Veränderungen als Folge verringerter Hormonproduktion beschreibt. Korrelationen zwischen Beschwerden und Testosteronspiegel im mittleren und höheren Lebensalter erwiesen sich jedoch inkonsistent oder gering (Beutel und Wiltink 2000; Vermeulen 2000).

Das psychologische Konzept der „Midlife-Crisis" erklärt diese Zunahme an Beschwerden als Folge familiärer, berufsbezogener oder lebensaltersspezifischer Konflikte (z.B. Verlassen des Hauses durch die Kinder, berufliche Krisen wie Erfolglosigkeit, Entlassung, Frühberentung) (Beutel et al. 2000). Beiden Konzepten folgend wäre der alternde Mann ein Mann „danach", nach Klimakterium virile oder nach Midlife-Crisis. Im Folgenden werden wir Veränderungen in der Sexualität beim älter werdenden Mann vorstellen und auf Unterschiede zur sexuellen Entwicklung bei der alternden Frau eingehen. Dabei möchten wir mit den Vorstellungen und Wünschen bezüglich der Sexualität beginnen, sexuelle Aktivität und sexuelle Probleme vorstellen und abschließend die Zufriedenheit mit der Sexualität und deren Determinanten erläutern.

Vorstellungen und Wünsche bezüglich der Sexualität

Was verändert sich in den Wünschen zur Sexualität beim alternden Mann? Bucher et al. (2001) befragten in diesem Zusammenhang 641 Männer und 857 Frauen in der deutschsprachigen Schweiz zu ihrem sexuellen Interesse. In Tabelle 1 sind dazu die Ergebnisse dargestellt.

Tab. 1 Sexuelle Interessen von Männern in Abhängigkeit vom ALter

Tabelle 1 zeigt, dass die sexuellen Wünsche und das sexuelle Verlangen bei den Männern bis ins hohe Lebensalter erhalten bleiben. Erst bei den über 75-Jährigen kommt es zu größeren Veränderungen. Der Wunsch nach Zärtlichkeit bleibt erhalten, der Wunsch nach Geschlechtsverkehr verringert sich am deutlichsten. Im Geschlechtervergleich kam die Studie zu dem Ergebnis, dass Männer einen geringeren Wunsch nach Zärtlichkeit haben, das sexuelle Verlangen, die sexuellen Fantasien etc. hingegen ausgeprägter als bei den Frauen sind. Auch setzen Veränderungen des sexuellen Interesses ungefähr fünf Jahre später ein als bei den Frauen.

Eine eigene Untersuchung fragte nach wichtigen Faktoren für die Erotik (Gunzelmann et al., eingereicht). So waren für die über 60-Jährigen Leidenschaft, Fantasie, Abwechslung und ein gut gebauter Körper weniger wichtig als für die jüngeren, aber für die Männer immer noch bedeutender als für die Frauen. Insgesamt wiesen die Älteren der Erotik eine geringere Bedeutung zu, die Männer hingegen wiederum eine größere als die Frauen.

Beide Studien zeigen, dass Erotik und sexuelles Interesse beim alternden Mann weiterhin bedeutsam bleiben und sich erst in hohem Alter in ihrer Gewichtung verändern. Äußere Faktoren wie körperliche Attraktivität gehen dann in ihrer Bedeutung zurück, beziehungsorientierte Aspekte, wie Vertrauen, Zärtlichkeit, bleiben erhalten.

Sexuelle Aktivität

Entgegen herkömmlichen Stereotypen ist die Mehrzahl der Männer auch mit höherem Lebensalter sexuell aktiv, wie wir in einer repräsentativen Erhebung deutscher Männer zeigen konnten (Klaiberg et al. 2001). Insgesamt gaben in unserer Befragung von den 1299 befragten Männern 75,4 % an, im letzten Jahr intimen Kontakt gehabt zu haben (83 % der Männer in Partnerschaft und 58,9 % der Männer ohne Partnerschaft). Abbildung 1 zeigt die sexuelle Aktivität der Männer in Abhängigkeit von Alter und Partnerschaft. In Abbildung 1 wird deutlich, dass sexuelle Aktivität ab 26 Jahren ansteigt, dann auf einem relativ konstanten Niveau bleibt und erst ab 55 Jahren kontinuierlich absinkt. Dabei sind die 56- bis 65-Jährigen noch sexuell aktiver als die 18- bis 25-Jährigen. Dieses Ergebnis deckt sich auch mit der Untersuchung von Bucher et al. (2001). Weiterhin ist festzustellen, dass die Partnerschaft einen großen Einfluss auf die sexuelle Aktivität hat. Dies wird besonders in der jüngsten (bis 25 Jahre) und den älteren (ab 46 Jahre) Altersgruppen deutlich, wo der Prozentsatz der sexuellen Aktivität der in Partnerschaft lebenden doppelt so hoch ist wie der in der Gruppe der ohne Partnerschaft lebenden Männer. Bei den über 60-Jährigen steigt der Unterschied auf das Dreifache, bei den über 75-Jährigen sogar auf das Sechsfache an. Partnerschaft hat also einen immensen Einfluss auf die sexuelle Aktivität im Alter.

Weitere Einflüsse auf das sexuelle Verhalten sind das sexuelle Verhalten in jüngeren Jahren, subjektive und objektive Gesundheit (Pfeiffer und Davis 1972) sowie Störungen der sexuellen Funktion (Erektion oder Ejakulation) (Blanker et al. 2001).

Welche körperlichen Ursachen lassen sich nun für die Veränderung der sexuellen Aktivität des alternden Mannes finden? Zunächst kaum merklich erfolgen im höheren Lebensalter folgende Veränderungen im sexuellen Reaktionszyklus (Marandola et al. 2002):

  • Erregungsphase: Alternde Männer brauchen mehr Zeit, um eine Erektion zu erreichen und häufig auch mehr direkte Stimulation. Die Rigidität der Erektion nimmt ab.
  • Plateauphase: Diese dauert länger, die Ejakulation erfolgt später, und der Drang zur Ejakulation ist weniger ausgeprägt.
  • Orgasmus und Ejakulation: Der Orgasmus wird weniger klar erkennbar und dauert kürzer, auch das Volumen des Ejakulats sinkt.
  • Auflösung: Diese Phase ist verkürzt, die Refraktärphase, bevor eine vollständige Erregung wieder erreichbar ist, nimmt zu.

Als Ursachen dieser Veränderungen werden hormonelle, vaskuläre oder neuronale physiologische Veränderungen, die zunehmende Morbidität und damit verbundene Einnahme von Medikamenten sowie nachhaltige Veränderungen im Lebensstil (vermindertes körperliches Training, Alkohol- und Nikotinkonsum, Überernährung) diskutiert. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an eine Partnerschaft. Einerseits ist es möglich, das sexuelle Verhalten diesen Bedingungen anzupassen und somit auch im Alter eine befriedigende Sexualität zu erleben. Wenn die alternden Männer aber an den Normen einer jugendlichen sexuellen Leistung unabhängig vom psychosozialen Kontext und Alter festhalten, kann ein Teufelskreis aus Versagensgefühlen, ängstlicher Selbstbeobachtung und Vermeidung entstehen, der zur Entwicklung von Erektionsstörungen beiträgt.

Störungen der sexuellen Funktion

In der Massachusetts Male Aging Study (MMAS; Feldman et al. 1994) wurden 1290 Teilnehmer zur sexuellen Aktivität befragt. Dabei konnten bei 5 % der 40-Jährigen und bis zu 15 % in der Altersgruppe der 70-Jährigen eine „vollständige Impotenz" festgestellt werden. Weniger ausgeprägte, mäßige oder minimale Erektionsstörungen wurden weit häufiger berichtet.

Zu ähnlichen Ergebnissen kamen Blanker et al. (2001). Hier litten 3 % der 50- bis 54-Jährigen und bis zu 26 % bei den 70- bis 80-Jährigen an ausgeprägten Erektionsstörungen. Störungen der Ejakulation steigen in der gleichen Altersspanne von 3 % auf 35 %. In Bezug auf die Häufigkeit sexueller Funktionsstörungen bestehen auch interkulturelle Unterschiede, bedingt durch die Wahrnehmung und Bewertung sexueller Funktionen im Alter (Masumori et al. 1999), deren Darstellung allerdings den Rahmen dieses Beitrages sprengen würde.

Interessant ist, dass in der Studie von Blanker et al. (2001) unter den sexuell aktiven Männern 17 bis 28 % keine vollständigen Erektionen haben, so dass normale Erektionen nicht eine absolute Voraussetzung für ein aktives Sexualleben im Alter sind.

Somatische Korrelate zu Erektionsstörungen sind Herzerkrankungen, Hypertonie, Diabetes mellitus und damit verbundene Medikamenteneinnahme (Feldman et al. 1994), Prostataerkrankungen und Adipositas (Blanker et al. 2002).

Vor allem folgende psychosoziale Merkmale beeinflussen die erektile Funktion beim alternden Mann (vgl. Beutel 1999):

  • Depression mit einem 1.8fach erhöhten Risiko einer erektilen Dysfunktion - auch bei Kontrolle sozialer und somatischer Einflussfaktoren;
  • Fehlvorstellungen über sexuelle Leistungsfähigkeit im Alter und Anpassungsprobleme an altersassoziierte Veränderungen;
  • Hemmungen, Schuldgefühle, Angst vor Intimität, Schamgefühle oder Anpassungsprobleme an belastende Lebensereignisse (z.B. Verlust einer nahe stehenden Person);
  • vermehrte kritische Selbstbeobachtung, Versagensangst sowie die Lenkung der Aufmerksamkeit von der potenziell erregenden Situation weg auf die sexuelle Funktion;
  • Partnerschaftskonflikte (z.B. aufgrund mangelnder Verständigung über die unterschiedliche Entwicklung sexueller Bedürfnisse mit der Partnerin).

Sexuelle Zufriedenheit und deren Determinanten

Häufig wird die sexuelle Aktivität an bestimmten Normvorstellungen von jüngeren Generationen gemessen. Für die Bewertung der Häufigkeit sexueller Kontakte gibt es aber kein allgemein gültiges Maß. Daher sind Angaben zur Zufriedenheit mit der Sexualität oftmals sinnvoller, da sie individuelle Normen berücksichtigen. Dieser Frage wollen wir im nächsten Abschnitt nachgehen. Abbildung 2 zeigt hierzu deutlich, dass es mit zunehmendem Lebensalter auch zu einer leichten Abnahme sexueller Zufriedenheit kommt. Die Zufriedenheit mit der Partnerschaft nimmt mit dem Lebensalter hingegen leicht zu (bezogen auf die Männer, die eine Partnerschaft haben; Klaiberg et al. 2001). Im Vergleich zu den Frauen sind Männer zufriedener, sowohl mit der Sexualität als auch mit der Partnerschaft.

Abb. 1 Die Häufigkeit der sexuellen Aktivität in Abhängigkeit vom Alter und von der Partnerschaft

Wer sind die sexuell Zufriedeneren unter den alternden Männern? In der Studie von Klaiberg et al. (2001) gaben die sexuell zufriedeneren Männer bei den über 50-Jährigen mehr sexuelle Kontakte im letzten Jahr an, beschrieben sich eher fähig, in der Liebe Wünsche zu äußern und Liebe schenken zu können, viel von sich preiszugeben, aufgeschlossen, aber auch vertrauensselig zu sein. Weiterhin sahen sie sich in ihren interpersonellen Beziehungen als weniger aufdringlich und weniger expansiv. Die sexuell Zufriedeneren waren die jüngeren unter den älteren Männern, die in Partnerschaft lebenden und die sich gesund fühlenden.

Diskussion

Im Gegensatz zu verbreiteten Vorstellungen ist der alternde Mann nicht asexuell, wie vielfach postuliert. In seinen sexuellen Wünschen, Gedanken und Fantasien unterscheidet er sich kaum von jüngeren Männern. Obgleich die sexuelle Aktivität sich jenseits des 55. Lebensjahres allmählich vermindert, vermindern sich sexuelle Fantasien und der Wunsch nach Geschlechtsverkehr erst im höheren Lebensalter deutlicher. Der Einfluss der mit dem Alterungsprozess einhergehenden Veränderungen im sexuellen Reaktionszyklus auf die sexuelle Aktivität scheint geringer als bisher postuliert. Ein Indiz dafür ist der Zusammenhang zwischen sexueller Aktivität und Partnerschaft.

Abb. 2 Zufriedenheit der Männer mit Partnerschaft und Sexualität in Abhängigkeit vom ALter

Grundlegend muss daher das sexuelle Erleben und Verhalten beim alternden Mann im Zusammenhang mit den biologischen und psychosozialen Veränderungen im Alternsprozess gesehen werden. Eine befriedigende Sexualität im höheren Lebensalter hängt wesentlich von dem Vorhandensein einer Partnerschaft ab, in deren Rahmen mehr sexuelle Aktivität und Intimität möglich sind. Partnerschaft ist somit eine Ressource, um mit den altersassoziierten biologischen Veränderungen konstruktiv und befriedigend umzugehen. Ansonsten kann es beim Festhalten an jugendlichen sexuellen Leistungsvorstellungen zu sexuellen Funktionsstörungen kommen. Für den praktischen Kontext wäre demzufolge sinnvoll, die Vorstellung vom asexuellen Altern zu korrigieren, Bilder einer Alterssexualität zu vermitteln und jugendliche sexuelle Leistungsnormen zu relativieren. Für alle im Altenbereich Tätigen wäre es wichtig, aktuelles Wissen über Veränderungen in der Alterssexualität des Mannes an die Hand zu bekommen. Und nicht zuletzt müsste Raum geschaffen werden, sowohl für eine gesellschaftliche Diskussion, zum Beispiel in den Medien, als auch wirklich räumlich in den Pflegeheimen, damit auch dort eine zufrieden stellende Sexualität im Alter gelebt werden kann.

Literatur

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Marandola, P./Musitelli, S./Noseda, R./Stancati, S./Vitetta, D./Jasllous, H./Porru, D./Zmerly, H./Mensi, M./Colombo, P./Orlando, G./Cebrelli, T./Gerardini, M./Giliberto, G./Pasini, L./Lillaz, B./Pietropaolo, F./Sali, C./Rovereto, B. (2002): Love and sexuality in aging. The Aging Male 5, S. 103-113

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Vermeulen, A. (2000): Andropause. Maturitas 34, S. 5-15

Autoren

Martin Merbach
Martin Merbach ist Psychologe und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Selbständigen Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig.
 

Prof. Manfred Beutel
Manfred Beutel ist seit 1997 Professor für Psychotherapie und Psychosomatik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zudem ist er Visiting Professor im Department of Psychiatry, Weill Medical College, Cornell University, New York, USA, und seit 2001 Visiting Professor am University College of London, UK.
 

Prof. Elmar Brähler
Professor Elmar Brähler ist seit 1994 Leiter der Selbständigen Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig sowie seit 2002 Prodekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig.
 

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