INFOTHEK-Beiträge beziehen sich auf das Erscheinungsdatum des jeweiligen FORUM und werden nicht aktualisiert.

Lied & Bewegung

Dorothée Kreusch-Jacob, Fredrik Vahle, Gerhard Schöne, Robert Metcalf, Trio Kunterbunt - wer kleine Kinder hat, kennt vermutlich die meisten dieser LiedermacherInnen, die zu den bekanntesten ihres Fachs zählen. Für nur 3 Euro bietet die BZgA seit April 2002 eine von Juliane Plöger wunderschön gestaltete Broschüre mit Begleit-CD an, auf der 11 Bewegungslieder zum Singen, Tanzen und Zuhören versammelt sind.
Der Anlass für die Erstellung dieses Mediums erschließt sich sofort: „Leben in einer Sitzgesellschaft" heißt der einleitende Text von Renate Zimmer, in dem die Autorin den besorgniserregenden Bewegungsmangel unseres modernen Alltags thematisiert, in dem Kinder immer weniger körperlich-sinnliche Erfahrungen machen können: „Der Mensch ist ein Bewegungswesen, für Kinder gilt dies in ganz besonderem Maße: Bewegung ist für sie Ausdruck ihrer Lebensfreude, gleichzeitig aber auch Mittel zum Erwerb vielfältiger Erfahrungen über sich selbst. Kinder wollen und müssen sich bewegen, damit ihre Muskeln und Organe Wachstumsreize erhalten und damit ihr Herz-Kreislauf-System gestärkt wird, vor allem aber, damit sie in der aktiven Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbauen ..."
Die Broschüre enthält zu jedem Lied Text, Noten sowie hilfreiche methodische Hinweise zum Charakter der Musik, zu Bewegungsmöglichkeiten und Anwendungszielen wie zum Beispiel „Umgang mit eigener Unruhe", „Entspannung" oder „Verarbeitung von Gefühlen".
Die 38-seitige, farbige Broschüre mit Begleit-CD kostet 5 Euro Schutzgebühr inkl. Versandkosten.

  • 99840000

 

das baby

Broschüre

Die völlig überarbeitete und neu gestaltete Broschüre „das baby" enthält auf 88 Seiten (DIN A4, farbig) sehr viele wichtige Informationen für Eltern über das erste Lebensjahr. Auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse gibt sie Hinweise zur Ernährung, Pflege, Gesundheit und Entwicklung des Babys. Sie geht auch auf die Belastung der Eltern ein, und man erfährt, warum es so wichtig ist, die Bedürfnisse des Kindes wahrzunehmen und sich ihm liebevoll und aufmerksam zuzuwenden - die wichtigste Grundlage für seine geistige und seelische Entwicklung.
Die LeserInnen können diese Broschüre wie ein kleines Lesebuch nutzen, um sich allgemein zu informieren, und sie können sich in dem gut strukturierten Text anhand beredter Zwischentitel („Der Schnuller. Babys Kultstück") nach eigenen Interessen darin orientieren.
Die den Text illustrierenden Fotos haben viel Atmosphäre und scheinen ihrerseits kleine Geschichten zu erzählen.
Vor allem in gynäkologischen Praxen sollte diese Broschüre angesichts der Flut kommerzieller Medien, die dort häufig dominieren, keinesfalls fehlen.

  • 11030000

Entwicklungs-, Gesundheits- und Impfkalender

Broschüre

Eine sinnvolle Ergänzung zur oben beschriebenen Broschüre bieten drei Faltblätter zu den Themen frühkindliche Entwicklung, Gesundheit und Impfen.
Im Entwicklungskalender erfahren Eltern, was Babys in der Zeit von der Geburt bis zum 18. Lebensmonat Schritt für Schritt lernen, wie man ihre Entwicklung aufmerksam verfolgen kann und vor allem, was man selbst durch Zuwendung, Zärtlichkeiten, Spiele und so weiter zu einer gesunden Entwicklung beitragen kann.
Der Gesundheitskalender informiert über die neun kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen.
Der Impfkalender klärt über die wichtigsten Impfungen, Impfreaktionen sowie den richtigen Zeitpunkt für das Impfen auf.

  • 11080000

Gesundheitsförderung im Kindergarten

Broschüre

In dieser Broschüre informiert die BZgA über ihre Aufgaben im Bereich der Gesundheitsförderung im Kindergarten und benennt Ziele und KooperationspartnerInnen. Die Publikation mit der Nummer 3 in der Reihe „Konzepte" ergänzt die bereits erschienenen Konzepte „Gesundheit für Kinder und Jugendliche" und „Schulische Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung" im Arbeitsschwerpunkt „Gesundheit für Kinder und Jugendliche".
Beschrieben werden auf 20 Seiten (DIN A5) zunächst die Ausgangslage und Handlungsfelder, dann die Zielsetzungen der Gesundheitsförderung im Kindergarten, die konkreten Aufgaben der BZgA sowie viele wichtige Akteure und PartnerInnen in diesem Bereich.

  • 60403000

Wie geht's - wie steht's?

Broschüre

Die kleinformatige Broschüre „Wie geht's - wie steht's?" enthält auf 102 Seiten „Wissenswertes für Jungen und Männer", so der Untertitel. Die Leser erfahren, weshalb ein kleiner Penis vorteilhafter sein kann als ein großer, wieso der Penis trotz Lust manchmal nicht steif wird, dass die Produktion einer Samenzelle drei Monate dauert und die Samenflüssigkeit beim Orgasmus auf bis zu 50 km/h beschleunigt wird. „Hier", so heißt es im Vorwort, „bekommt jedes Ding seinen Namen, damit es zu gegebener Zeit leichter fällt, darüber zu sprechen". Man(n) kann sich detailliert über die Funktion der männlichen Geschlechtsorgane informieren, über Fruchtbarkeit, Vaterschaftsverhütung, Gesundheitsvorsorge und vieles mehr. Im Anhang wird auf weiterführende Literatur und Informationsbroschüren hingewiesen, in einem Glossar werden alle wichtigen Begriffe erläutert.
Zu dieser Broschüre steht zudem ein gleichnamiges ausführliches Begleitheft für MultiplikatorInnen, LehrerInnen und Eltern zur Verfügung, das die Vermittlung von biologisch-medizinischen Aspekten der männlichen Geschlechtsorgane erleichtern soll. Es bietet spannende und überraschende Fakten, um Jungen für das Thema „Jungen" zu motivieren. Außerdem enthält das Begleitheft viele methodische Tipps, Materialien und Hinweise auf kostenlose Medien und weiterführende Literatur.

  • 13030000
  • 13031000

Gender Mainstreaming. Was ist das?

Broschüre

In einfachen Worten und mit anschaulichen Beispielen vermittelt die 72-seitige (kostenlose) Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend alles Grundlegende über Gender Mainstreaming. Den klaren Definitionen und Alltagsbeispielen folgt eine Chronologie zur Entwicklung des Konzeptes auf internationaler und nationaler Ebene. Rechtliche und politische Voraussetzungen und Vorgaben werden thematisiert und die Unterschiede zwischen Gender Mainstreaming und Frauenpolitik dargestellt. Weitere Kapitel behandeln Vorteile und Auswirkungen dieses neuen geschlechterpolitischen Ansatzes, Verfahrensweisen bei der Umsetzung und schließlich die Umsetzungsstrategie sowie Pilotprojekte der Bundesregierung.

Bestelladresse

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
53107 Bonn
Telefon (0180) 5 32 93 29
E-Mail: broschuerenstelle(at)bmfsfj.bund.de
www.bmfsfj.de
www.gender-mainstreaming.net

"esperanza" zur Pränataldiagnostik

Broschüre

In der Themenreihe „esperanza" des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.V., auf die wir an dieser Stelle bereits hingewiesen haben, sind zwei neue Broschüren zur Pränataldiagnostik erschienen. Eine umfangreiche, 38-seitige Broschüre (DIN A4) informiert ausführlich über Chancen und Risiken vorgeburtlicher Untersuchungsangebote und rät zu einer ruhigen Abwägung derjenigen Vorsorgeuntersuchungen, die Frauen in Anspruch nehmen wollen. Die AutorInnen weisen ausdrücklich darauf hin, dass Erkrankungen und Behinderungen mehrheitlich nicht angeboren und folglich vor der Geburt nicht diagnostizierbar sind, die Untersuchungen also kein gesundes Kind garantieren können. „Das neue Leben ist ein großartiges Geschenk und nicht ein kritisch zu hinterfragendes Qualitätsprodukt. Leben ist einzigartig", schließt das erste Kapitel.
Die folgenden Abschnitte stellen medizinische Verfahren vor, thematisieren ausführlich den „Faktor Unsicherheit" und präsentieren Beratungs- und Hilfeangebote.
Eine weitere Broschüre stellt psychosoziale Beratungsangebote im Kontext der Pränataldiagnostik vor und verrät, wie Ratsuchende Begleitung erfahren können. „esperanza" bietet psychosoziale Unterstützung als Entscheidungshilfe, während der Wartezeit auf einen Befund der vorgeburtlichen Untersuchung, bei einer zu erwartenden Behinderung des Kindes, nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung sowie nach einem Schwangerschaftsabbruch an. Die Beraterinnen arbeiten hierzu in einem Netzwerk aus GynäkologInnen, Geburtshilfe-Abteilungen, humangenetischen Praxen, Hebammen, KinderärztInnen, Fachkräften in Behinderteneinrichtungen und weiteren Verantwortlichen zusammen. Im Anhang der Broschüre sind als lose Blätter die Adressen sämtlicher esperanza-Beratungsstellen aufgelistet.

Bestelladresse

Diözesan-Caritasverband
für das Erzbistum Köln e.V
Georgstraße 7
50676 Köln
Telefon (0221) 2010 144
Christa.Pesch(at)caritasnet.de
www.esperanza-online.de

Was geht? - Ein Buch nur für Jungs

Buch

Diese Neuerscheinung der Autoren Detlev Freigang und Daniel Kunz gibt Antworten auf das, was Buben und junge Männer im Zusammenhang mit dem Erwachsenwerden interessiert: Stress mit den Eltern, Anerkennung, erste Liebe, Vaterschaft, Karriere, Gewalt, Drogen, sexuelle und kulturelle Identität oder körperliche Veränderungen.
Die Themen stammen aus der Praxis der Jugend- und Familienberatung der Pro Familia Berlin, wurden unter Mitwirkung von Jungen und jungen Männern erarbeitet und sind für die Altersgruppe zwischen 12 und 18 Jahren gedacht.
Erzählt werden die Geschichten von elf Jungen, die gemeinsam in einer Fußballmannschaft spielen. Jeder von ihnen ist Protagonist einer Erzählung zu einem der genannten Themen. Manche finden eine Lösung für ihr Problem, andere nicht. Im Anschluss an jede Geschichte stehen Überlegungen zu der geschilderten Situation und Hinweise, wie und wo man sich Hilfe holen kann, wenn man sich in einer ähnlichen Situation befindet. Dieser Abschnitt ist bewusst so gehalten, dass er erste Anregungen zum Nachdenken gibt beziehungsweise erste Anlaufstellen für Unterstützung nennt. Es gibt keine vorgefertigten Lösungen und keine „Patentrezepte". Die Eigeninitiative der Jungen soll soweit wie möglich mobilisiert werden.
Eine Liste mit Büchern zum Weiterlesen und Hinweise auf Beratungsangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz ergänzen diese Publikation.
Das Buch ist in der Jugendbuchreihe „Make a change" im Kösel-Verlag, München erschienen. Der Preis beträgt 10 Euro.

Bestelladresse

im Buchhandel ISBN: 3466305829

Sexualität und Behinderung

Arbeitshilfen

In einem zweijährigen praxisorientierten Forschungsprojekt, das vom niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales gefördert wurde, haben sich MitarbeiterInnen der Pro Familia Niedersachsen mit der sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen befasst. In zahlreichen Veranstaltungen mit verschiedenen Zielgruppen wurden bedarfsorientierte Konzepte für Fortbildungen und Beratungen für Menschen mit Behinderung, MitarbeiterInnen aus Einrichtungen, Eltern und Angehörige entwickelt und erprobt.
Unter dem Motto „Sieh mal an(ders!)" fand im April 2002 die Abschlusstagung statt, bei der als ein Ergebnis des Forschungsprojekts eine sexualpädagogische Mappe präsentiert wurde. Sie enthält einen Leitfaden zur Beratung und zur sexualpädagogischen Arbeit zum Thema Sexualität und Behinderung mit vielen Anregungen für die Praxis. Unter anderem geht es um Schwangerschaftskonflikte, sexualisierte Gewalt und medizinische Aspekte zu Sexualität und körperlicher Behinderung.
Zudem wurde ein Hilfsmittelkoffer vorgestellt, der neben sexuellen Hilfsmitteln verschiedene erotische und sinnliche Anregungen enthält.
Informationen zum Koffer und zur Mappe, die für 15 Euro zuzüglich Umsatzsteuer zu kaufen ist, gibt es beim Landesverband Niedersachsen direkt, Informationen zur Projektarbeit finden sich unter „Projekte" auf dessen Homepage.

Bestelladresse

Pro Familia Landesverband Niedersachsen
Koordinierungsstelle Sexualität und Behinderung
Telefon (0511) 35 36 533
E-Mail: abazuin(at)profamilia-niedersachsen.de
www.profamilia-niedersachsen.de

Aufwachsen in Medienwelten

Tagung

Das „Nürnberger Forum der Jugendarbeit" ist eine Fachtagungsreihe des Jugendamtes der Stadt Nürnberg. Die diesjährige Tagung vom 25. bis 27 September hat den Titel „Aufwachsen in Medienwelten - Perspektiven der medienpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen".
Im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, heißt es dazu in der Ankündigung, nimmt der Umgang mit Medien mittlerweile eine Schlüsselstellung ein. Deshalb steht das ambivalente Verhältnis der Pädagogik zu den neuen Medien im Zentrum dieser Veranstaltung.
Die Tagungsgebühr beträgt 80 Euro beziehungsweise 40 Euro für StudentInnen und PraktikantInnen. Anmeldeschluss ist der 6. September 2002.

Kontakt 

Stadt Nürnberg
Jugendamt
Abteilung Kinder- und Jugendarbeit
90317 Nürnberg
Telefax (0911) 231 3488

Sexualpädagogik und Vielfalt

Tagung

Am 27. und 28. September findet die 2. Fachtagung der Gesellschaft für Sexualpädagogik e.V. in der Universität Münster statt. Die TeilnehmerInnen werden sich damit befassen, wie und welche Vielfalt in unserer Gesellschaft allgemein und in der Sexualpädagogik erlebt wird, wie sie erkundet, erstritten, gestaltet und ausgehalten werden kann. Die Tagungskosten betragen 30 Euro, ermäßigt 20 Euro.

Kontakt 

Universität Münster
Institut für Soziologie
Dr. Elisabeth Tuider
Scharnhorststraße 121
48151 Münster
GSPeV(at)gmx.de

Aufwachsen im Kondom-Zeitalter

Tagung

„Growing up in the Condom Age: Neglected aspects of adolescent sexuality" heißt die zehnte Jahrestagung des „European Network of the International Association of Adolescent Health", die vom 26. bis 28. September in der Stadtklinik Baden-Baden stattfinden wird. Die TeilnehmerInnen dieser internationalen, interdisziplinären Tagung, zu der in Deutschland die Arbeitsgemeinschaft Jugendgesundheit und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. einladen, werden sich unter anderem mit folgenden Themen befassen: Jugendsexualität im internationalen Vergleich, Sexualität und Behinderung, Einflüsse der Medien, Aspekte sexueller Ausbeutung u.v.m.
Die Teilnahme kostet 200 Euro.

Kontakt 

Dr. Irene Schneid-Horn
Kelterbergstraße 9
76593 Gernsbach
Telefon (07224) 65 49 97
Telefax (07224) 26 09
iaah-europe2002(at)gmx.net

Mädchengesundheitsladen

Fortbildung

Der Mädchengesundheitsladen in Stuttgart führt regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen durch. In der zweiten Jahreshälfte 2002 wird unter dem Titel „Selbstverletzendes Verhalten bei Mädchen und Frauen" eine zweitägige Fortbildung angeboten. Nach theoretischen Inputs über Erscheinungsformen und Hintergründe dieses Phänomens, bei dem sich Mädchen selbst Verletzungen zufügen bis hin zu Suizidversuchen, wird der Schwerpunkt des Seminars auf dem Umgang mit den Betroffenen sowie den Möglichkeiten und auch den Grenzen der pädagogischen Hilfestellung liegen. Anhand konkreter Fallbeispiele werden Interventionsstrategien erarbeitet.
Termin ist der 26.-27. September 2002, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Anmeldungen sind bis zum 18. September möglich, die Kosten betragen 105 Euro.
Um „Burn out in der Mädchenarbeit" geht es in einer Veranstaltung am 21. Oktober von 9.30 bis 17 Uhr (55 Euro), zu der bis zum 11. Oktober Anmeldungen möglich sind. Die Mädchen selbst oder jüngere Kolleginnen fragen immer häufiger kritisch nach dem Sinn der Mädchenarbeit. Fragen danach, ob die Mädchenarbeit noch zeitgemäß sei, werden laut, zudem ist ihre finanzielle Absicherung oft gefährdet.
Für Mädchenarbeiterinnen, die schon lange in der Praxis stehen, führt diese Situation nicht selten zu Unlust und Missmut. Der Fortbildungstag bietet Gelegenheit, sich mit der aktuellen Diskussion um Mädchenarbeit und ihre Konzepte kritisch auseinander zu setzen.

Kontakt 

Mädchengesundheitsladen
Lerchenstraße 53
70176 Stuttgart
Telefon (0711) 223 99 82
Telefax (0711) 226 25 67

www.maedchengesundheitsladen.de

Sexualpädagogische Weiterbildung für pädagogisch und beratend Tätige

Fortbildung

Das Institut für Sexualpädagogik bietet seit 1989 eine zertifizierte Fortbildung in 10 Wochenendblöcken über eineinhalb Jahre an. Sie richtet sich an haupt- und ehrenamtlich in Erziehung, Betreuung, Beratung und im pflegerischen Bereich Tätige, die sich für den alltäglichen Umgang mit Sexualität in ihren Institutionen und für geplante sexualpädagogische Arbeit qualifizieren möchten.
Die nächste Jahresfortbildung beginnt im Februar 2003. Anmeldeschluss ist der 15.12.2002. Die Seminargebühren inklusive Unterkunft (EZ) und Verpflegung betragen pro Wochenende 290 Euro.

Kontakt 

Institut für Sexualpädagogik (isp)
Telefon (0231) 14 44 22
i-s-p(at)gmx.de
www.isp-dortmund.de 

Sexualpädagogische Weiterbildung für MitarbeiterInnen der Behindertenhilfe

Fortbildung

In Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe und Prof. Dr. Joachim Walter von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg hat das isp eine eigenständige sexualpädagogische Weiterbildung für MitarbeiterInnen der Behindertenhilfe entwickelt.
Die Weiterbildung wird ab Januar 2003 in drei Regionen des Bundesgebietes angeboten und umfasst insgesamt 10 Wochenendseminare innerhalb von eineinhalb Jahren. Angesprochen werden haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die in Schulen sowie in Wohn-, Werk- oder Freizeiteinrichtungen mit lern-, geistig- bzw. mehrfach behinderten Menschen arbeiten.
Die erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildung wird mit einem Hochschulzertifikat bescheinigt.

Kontakt 

Institut für Sexualpädagogik (isp)
Telefon (0231) 14 44 22
i-s-p(at)gmx.de
www.isp-dortmund.de

Geschlechtsbezogene Pädagogik im Elementarbereich

Fortbildung

Im Mittelpunkt dieses Seminarangebots der Heimvolkshochschule „Alte Molkerei Frille" steht die Erzieherin mit ihrem biographischen Hintergrund und ihrem weiblichen Rollenverständnis, die auf diesen Grundlagen eine bedeutende Stellung für die geschlechtsspezifische Sozialisation von Mädchen und Jungen einnimmt.
Im Seminar wird die Bedeutung der Selbstreflexion für ein qualifiziertes, verantwortliches pädagogisches Handeln diskutiert, und es wird viel Wert auf den direkten Bezug zum Berufsalltag jeder einzelnen Teilnehmerin gelegt werden. Auch für den gemeinsamen Austausch ist viel Zeit vorgesehen. „Gewinnbringende Veränderungsmöglichkeiten können anhand von konkreten Konfliktsituationen aus dem Alltag erprobt werden", heißt es dazu im Programm.
Die Veranstaltung mit dem Untertitel „Problemlösung statt Zusatzbelastung" findet vom 6. bis 8. November 2002 in Petershagen (Nordrhein-Westfalen) statt. Die Teilnahme kostet 100 Euro.

Kontakt 

Heimvolkshochschule
„Alte Molkerei Frille"
Freithof 16
32469 Petershagen
Telefon (05702) 9771
Telefax (05702) 2295
info(at)hvhs-frille.de
www.hvhs-frille.de

Jugendliche und sexuelle Orientierung heute

Fortbildung

„Zwischen Handy, Schule und Zukunftsträumen - Jugendliche und sexuelle Orientierung heute" heißt eine Fortbildung für MitarbeiterInnen der Jugendhilfe, die sich aus sechs eintägigen und einer zweitägigen Veranstaltung ab August 2002 bis Juni 2003 zusammensetzt.
Die Fortbildung hat zum Ziel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen pädagogisch arbeiten, so zu qualifizieren, dass sie sich selbst beim Thema „sexuelle Orientierung" sicher fühlen, darüber informieren, dazu beraten und im Rahmen ihrer Arbeit eigenständig Angebote entwickeln und durchführen können.
Die Veranstaltung besteht aus mehreren, aufeinander aufbauenden Teilen und

  • vermittelt theoretische Hintergründe,
  • stellt geeignete sexualpädagogische Methoden und Materialien vor,
  • bietet einen Einblick in Erfahrungen aus der pädagogischen Praxis,
  • vermittelt Beratungskompetenz und
  • begleitet den Aufbau eines Netzwerks von Fachkräften zum Thema sexuelle Orientierung in Schleswig-Holstein.


Die Fortbildungsreihe richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe (öffentliche und freie Träger) sowie Interessierte aus anderen Bereichen pädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie wird von der Informations- und Beratungsstelle „Na Sowas" des Jugendnetzwerks Lambda Nord e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein durchgeführt.
Eine Teilnahme setzt die Bereitschaft voraus, sich selbst und Erfahrungen aus der eigenen Arbeit einzubringen, sowie im Rahmen der Fortbildung selbstständig ein Projekt zum Thema sexuelle Orientierung durchzuführen.
Veranstaltungsort ist die Evangelische Akademie in Bad Segeberg. Der Kostenanteil beträgt 160 Euro für hauptamtlich und 80 Euro für ehrenamtlich Tätige.

Kontakt 

Na Sowas
Berliner Ring 12
23843 Bad Oldesloe
Telefon (04531) 88 58 78
Telefax (04531) 88 58 59
nasowas(at)lambda-online.de

Jugendkulturen

Dokumentation

Voraussichtlich im August 2002 wird die Dokumentation der Tagung „Sexualpädagogik und Jugendkulturen" erscheinen, die der Pro Familia Bundesverband im Dezember 2001 in Dresden durchgeführt hat (vgl. Beitrag von Heike Lauer in FORUM Sexualaufklärung und Familienplanung Heft 1/2002). Diese Dokumentation umfasst rund 80 Seiten und kann kostenlos bezogen werden.

Bestelladresse

Pro Familia e.V.
Bundesverband
Stresemannallee 3
60596 Frankfurt
Telefon (069) 63 90 02
http://www.profamilia.de

JugendFilmTage

Projekt

Am 11. Juni eröffnete Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in Berlin die JugendFilmTage 2002 der BZgA. Kostenlos können Schulklassen in verschiedenen Städten der Bundesrepublik vier preisgekrönte Filme sehen, die sich mit den Themen Sexualität, Liebe, Freundschaft und HIV/Aids auseinander setzen:

  • „Das erste Mal", Deutschland 1996, für 14- bis 17-Jährige,
  • „Raus aus Amal", Schweden/Dänemark 1998, für 14- bis 17-Jährige,
  • „Mississippi - Fluss der Hoffnung", USA 1995, für 11- bis 13-Jährige,
  • „Beautiful Thing", Großbritannien 1996, für 14- bis 17-Jährige.

Von Oktober bis Ende November sind diese Filme in folgenden Städten zu sehen: Köln, Göttingen, Braunschweig, Regensburg, Augsburg, Bremen, Schwerin und Bielefeld.
Außerdem gibt es im Rahmenprogramm jeweils Aktionen für SchülerInnen. Für die LehrerInnen werden im Vorfeld Workshops und Infopakete angeboten.
Im Internet finden sich unter der Adresse www.machsmit.de und www.loveline.de weitere Hinweise, unter anderem auf einen Kreativ-Wettbewerb, bei dem neue Motivideen zur Aidsprävention gesucht werden.

Kontakt 

www.machsmit.de
www.loveline.de

Doppelt anders - doppelt gefordert!

Dokumentation

Lesbische und schwule Jugendliche mit Behinderung erleben eine zweifache Ausgrenzung: einerseits aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigung und andererseits wegen ihrer Liebe zu Menschen ihres eigenen Geschlechts. Deshalb startet das Jugendnetzwerk Lambda e.V. im Frühjahr 2002 das Projekt „Doppelt anders - doppelt gefordert!" mit folgendem Aufruf:
„Wir wollen mit jungen Lesben und Schwulen mit körperlichen Behinderungen auf die Lebenssituation dieser Jugendlichen aufmerksam machen. Durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Medien und die Erstellung eigener Informationsmaterialien sollen bundesweit Informationen verbreitet werden. In diesem Zusammenhang suchen wir Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre, die bereit sind über ihren Alltag, ihr Leben, ihr Coming-Out, ihre Freuden und Sorgen, Hoffnungen und Wünsche zu erzählen und solche, die selber gerne interviewen und fotografieren möchten. Außerdem suchen wir lesbische und schwule gehörlose Jugendliche, die Interesse haben, Informationsmaterial über das Coming-Out und das lesbisch-schwule Leben für Gehörlose zu erstellen."

Kontakt 

Jugendnetzwerk Lambda e. V.
Thomas Rattay
Telefon (04531) 88 58 13
Telefax (04531) 88 58 59
JAB(at)lambda-online.de

25 Jahre „Dr. med. Mabuse"

Institution

„Basis-demokratisch und chaotisch - so trat ‚Dr. med. Mabuse' in jungen Jahren auf. Längst ist aus dem Spontiblatt eine ernst zu nehmende medizinische Zeitschrift geworden", urteilte die Frankfurter Rundschau am 25. Mai aus Anlass des 25-jährigen Bestehens dieser Publikation. „Dr. med. Mabuse" erscheint sechsmal im Jahr mit einer Auflage von 20000 Exemplaren. Das Blatt steht für eine soziale und humane Medizin und hat sich in den 80er Jahren weiteren Berufsgruppen, vor allem den Pflegeberufen geöffnet.
Zu „Mabuse" gehört aber auch ein Verlag mit etwa 40 Neuerscheinungen jährlich und eine Versandbuchhandlung. Der Mabuse-Verlag weist zur Zeit auf die zweite, aktualisierte Ausgabe eines (1991 rasch vergriffenen) Buches zur Sozialgeschichte der Menstruation hin, das die historischen und bis heute gängigen Vorurteile und Mythen über die Menstruation aufzeigt. Das reich illustrierte, 190 Seiten starke Buch ist nach eigenen Angaben das einzige zum Thema. „Kenntnisreich, dabei sehr lesbar und verständlich", so ein Kritiker, „führen die Autorinnen uns vor, wie die Vorstellung von der weiblichen Krise, von der unausweichlich regelmäßigen Krankheit entstanden ist, aber auch wie sich Frauen im Verlauf der Emanzipation gegen die vermeintliche Leistungsschwäche, gegen die chauvinistische Theorie von der natürlichen Frauenneurose zur Wehr gesetzt haben."
„Die unpässliche Frau. Sozialgeschichte der Menstruation und Hygiene" von Sabine Hering und Gudrun Maierhof umfasst etwa 190 Seiten und kostet 19,90 Euro.
Ein Probeexemplar der Zeitschrift „Dr. med. Mabuse" und ein Verlagsprospekt können kostenlos angefordert werden.

Bestelladresse

Buchhandel ISBN: 3933050995

Institut für Gender-Perspektiven

Institution

Das Institut für Gender-Perspektiven bietet die Durchführung von Informationstagen, Seminaren und Trainings sowie Praxisbegleitungen zur Vermittlung von Gender-Kompetenz an. Zielgruppen für zwei jeweils unterschiedlich konzipierte Angebote sind zum einen Institutionen aus dem öffentlichen Bereich, gemeinnützige Träger der Jugend- und Sozialarbeit, Träger im Gesundheitswesen, politische und gewerkschaftliche Interessenvertretungen, zum anderen Männer und Frauen, die sich als Einzelpersonen interessieren.
Einzelheiten können einem Faltblatt entnommen werden, das das Institut auf Anfrage verschickt.

Kontakt 

Institut für Gender-Perspektiven
Heimvolkshochschule „Alte Molkerei Frille"
Freithof 16
32469 Petershagen
Telefon (05702) 97 71
Telefax (05702) 22 95
E-Mail: info(at)hvhs-frille.de
www.hvhs-frille.de

Bildungsinstitut „Kraftprotz"

Institution

„Kraftprotz" ist ein Bildungsinstitut für Jungen und Männer, das ein breites Angebot an Fortbildungen zur geschlechtsbewussten Sozialarbeit bereithält: „Basis-Trainings Jungenarbeit" sind Bausteine einer Grundausbildung, die zu einer Fortbildungsreihe kombinierbar sind. Für besondere Arbeitsbereiche wie Kindertagesstätten, Schulen oder Jugendhilfeeinrichtungen werden „Spezialisten-Trainings" angeboten. Außerdem bietet „Kraftprotz" Praxis- und Teambegleitung sowie Teamsupervision an und führt direkt mit Jungen im Auftrag von Schulen und Jugendeinrichtungen Abenteuercamps und Selbstbehauptungs-Trainings durch.
In der Männerarbeit bietet das Institut vor allem Systemische Männerberatung, Impulsworkshops für Männergruppen und Kurse für werdende Väter sowie Väter und Kinder an.

Kontakt 

Kraftprotz. Bildungsinstitut für Jungen und Männer
Josef Riederle
Vorderer Mühlenweg 17
24242 Felde
Telefon/Telefax (04340) 1884
J.Riederle(at)t-online.de

„Loveline" rund ums Reisen

Internet

Bei der Jugend-Homepage www.loveline.de der BZgA dreht sich in den Sommermonaten Juni bis September alles um das Reisen. Dieses Schwerpunktthema ist auf die Themen und Materialien der Aktion „On Tour! L'Amour?" zugeschnitten, die wir im letzten FORUM an dieser Stelle ausführlich vorgestellt haben: FAQs, Umfragen, Gewinnspiele und Expertenchats geben Hinweise beziehungsweise beantworten Fragen der Jugendlichen rund um die Themen Reisen, Verhütung und Aidsprävention.

 

Mutig fragen - besonnen handeln

Broschüre

Was kann ich tun, um mein Kind vor sexuellem Missbrauch zu schützen? Wie muss ich mich verhalten, wenn mein Kind Opfer sexueller Gewalt geworden ist? Diese und andere Fragen werden in dem jetzt erschienenen Ratgeber des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Mutig fragen - besonnen handeln" beantwortet. Er ist in Zusammenarbeit mit dem Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (IKK) entstanden, bietet für Mütter und Väter umfassende und klare Hilfen im Umgang mit sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen und zeigt, wie wichtig es ist, Kinder selbstbewusst und stark zu machen, damit sie Grenzen setzen lernen, sich gegen Grenzverletzungen wehren und sich anderen gegenüber mitteilen können. Die Broschüre kann kostenlos bezogen werden.

Bestelladresse

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
www.bmfsfj.de
Telefon (0180) 5 329 329