Evaluation der CD-ROM „LoveLine"

Im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung evaluierte forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, von Oktober bis Dezember 1999 die CD-ROM „LoveLine".

Mit „LoveLine" bietet die BZgA ein Medium zur Sexualaufklärung Jugendlicher. Die CD-ROM integriert drei, auch unabhängig voneinander nutzbare, Ebenen: eine Datenbank mit Informationen zum Thema Beziehungsgestaltung und Sexualität, eine multimediale „Körperlandkarte" (Bodymap) sowie eine interaktive Geschichte mit Aktionen und Infoparts.

Schwerpunkt der Studie war die Ermittlung der generellen Akzeptanz, Wahrnehmung und Bewertung von „LoveLine" durch die Zielgruppe der 12- bis 17-Jährigen - sowohl bezogen auf die CD-ROM insgesamt als auch differenziert für die drei Hauptebenen. Überprüft wurde außerdem, inwieweit die thematischen Wünsche der Jugendlichen an ein solches Medium von der CD-ROM „LoveLine" erfüllt werden konnten.

Zielgruppe der Untersuchung waren Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, in deren Haushalt ein multimediafähiger PC vorhanden ist. Insgesamt konnten 91 Jugendliche für die Teilnahme an der Untersuchung gewonnen werden, wobei eine gleichmäßige Verteilung der Stichprobe im Hinblick auf die Merkmale Geschlecht, Alter und Schulbildung realisiert werden konnte. Alle Erhebungen wurden mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt.

Beschäftigung mit „LoveLine"

Die Hälfte der befragten Jugendlichen meint, sie wüsste gut über sexuelle Dinge Bescheid, die andere Hälfte berichtet noch Unsicherheiten und Wissenslücken in diesem Bereich. Zu den bevorzugten Informationsquellen zur Aufklärung zählen - neben den Eltern, Freunden, der Schule und Aufklärungsbroschüren, Büchern und Jugendzeitschriften - auch Computerprogramme und -spiele. Besonders in der Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen zählen Computerprogramme zu den am häufigsten präferierten Medien zur Vermittlung sexueller Themen.

Tabelle 1 Gesamtbewertung der CD-ROM

42% der Jugendlichen, die sich intensiver mit „LoveLine" beschäftigt haben, haben sich die CD-ROM ausschließlich allein angeschaut. Die übrigen Jugendlichen haben sich „LoveLine" entweder ausnahmslos (31%) oder zumindest zum Teil (37%) gemeinsam mit anderen, etwa ihren Eltern oder Freunden, angesehen. „LoveLine" scheint somit geeignet, die Kommunikation über sexuelle Themen zu fördern: 67% der Kinder und Jugendlichen haben auch mit ihren Freunden, Eltern oder Lehrern über die CD-ROM und die Themen, die darauf behandelt werden, gesprochen. Bei den Mädchen war „LoveLine" dabei deutlich häufiger Gesprächsthema als bei den Jungen. Einen Einsatz der CD-ROM im Schulunterricht fänden nahezu alle befragten Kinder und Jugendlichen gut. Der subjektive Informationsgehalt von „LoveLine" ist recht hoch - 43% der Kinder und Jugendlichen sagen, dass sie persönlich durch die CD-ROM viel Neues erfahren haben. Für 50% war nur wenig Neues dabei. Nur 7% meinen, sie hätten durch „LoveLine" überhaupt nichts Neues erfahren.

Der Informationswert der CD-ROM variiert sehr stark in Abhängigkeit vom Alter der Jugendlichen und deren Schulbildung. Viel Neues war vor allem für die jüngeren Kinder (12- bis 13-Jährige) und die HauptschülerInnen dabei. Am geringsten war der Informationsgewinn für die Kinder und Jugendlichen, die das Gymnasium besuchen.

Gesamtbewertung der CD-ROM

Insgesamt kam die CD-ROM bei den Kindern und Jugendlichen ausgesprochen gut an. 29% hat „LoveLine" sehr gut gefallen, 63% vergaben die Bewertung „gut". Lediglich 8% empfanden die CD-ROM als mittelmäßig („ging so"), keiner der Jugendlichen gab an, die CD-ROM habe ihm überhaupt nicht gefallen. Eine besonders gute Gesamtbewertung erhält „LoveLine" von den Hauptschülern und den jüngeren Kindern (12- bis 13-Jährige).Danach gefragt, was ihnen besonders gut gefallen hat, wird von den Jugendlichen mit Abstand am häufigsten das interaktive Spiel genannt. Ganz besonders bei den Jüngeren stößt dieses Spiel auf positive Resonanz. Recht häufig nennen die Jugendlichen in diesem Zusammenhang auch die Art und Weise der Informationen und Erklärungen auf der CD-ROM. Darüber hinaus wird eine Reihe weiterer Elemente und Gestaltungsmerkmale als positiv hervorgehoben, angefangen bei der Infodatenbank und den Spielfiguren über die Videos und Bilder bis hin zum Intro des Mediums. Der Anteil derjenigen, die spontan nicht nennen können, was ihnen an „LoveLine" gefallen hat, ist mit 4% ausnehmend gering.

Auffallend ist, dass von den Kindern und Jugendlichen insgesamt deutlich weniger Negatives als Positives angesprochen wird. Unter anderem finden zwei Fünftel der Jugendlichen alles in Ordnung und würden an der CD-ROM überhaupt nichts verändern. Modifikationsbedarf sehen die Jugendlichen am ehesten beim Spiel. Dies dürfte aber in erster Linie - wie sich bei der konkreten Spielbewertung zeigt - als Kritik an einzelnen Elementen und weniger als grundsätzliche Ablehnung der Spielidee an sich zu interpretieren sein.

Auf die Frage, was aus ihrer Sicht auf der CD-ROM fehlt, meinen 55% der Kinder und Jugendlichen, sie fühlten sich ausreichend informiert und hätten keine weiteren Wünsche. Auch von den übrigen Jugendlichen kommen nur wenige Ergänzungswünsche, u.a. mehr Bilder, Videos und Filme, mehr Informationen zu bestimmten Themen (Küssen, miteinander Schlafen) sowie mehr Inhalte für „Ältere".

Bewertung des Spiels

Das Spiel auf der CD-ROM ist ein interaktives Dialogspiel, bei dem der Nutzer auf die Geschichte der acht Protagonisten Einfluss nehmen kann. Je nach Handlung des Nutzers ändert sich auch das Verhalten der acht Cliquenmitglieder, die er zu Hause, in der Disko oder im Kino erlebt. Dabei geht es um die Erfahrungen und Auseinandersetzung der Hauptfiguren mit Freundschaft, Liebe und Sexualität.

Das Spiel wurde von den Jugendlichen insgesamt sehr positiv bewertet - 81% von ihnen hat das Spiel sehr gut oder gut gefallen. Diese auffällig positive Resonanz wird auch noch einmal durch den Vergleich der Gesamtbewertung der CD-ROM und des Spiels hinsichtlich der Extrem-Kategorie „sehr gut" sichtbar: Die CD-ROM insgesamt bewerteten 29% der Jugendlichen als „sehr gut", das Spiel hingegen 41%. Wie bereits gesagt, kommt das Spiel besonders bei den Jüngeren ausgesprochen gut an. So sagen die 12- bis 13-Jährigen ausnahmslos, dass es ihnen sehr gut oder gut gefallen hat.

Die Inhalte des Spiels und deren Aufbereitung wird von fast allen Kindern und Jugendlichen als sehr gut oder gut empfunden. Nicht ganz so positiv - wenngleich auch hier die Bewertungen „sehr gut" und „gut" klar überwiegen - wird die Aufmachung bzw. die grafische Gestaltung des Spiels beurteilt: Bei rund jedem sechsten Jugendlichen kommt diese nur mittelmäßig oder schlecht an.

68% meinen, sie hätten sich mit ihren Erfahrungen, Fragen und Wünschen das eine oder andere Mal in dem Spiel wiederfinden können. 30% äußern, das alles hätte mit ihnen nur wenig zu tun. Die große Mehrheit der Jugendlichen berichtet, dass sie etwas durch das Spiel erfahren hat, das helfen könnte, wenn man sich einmal in einer ähnlichen Situation befände wie eine der Hauptfiguren. Je jünger sie sind, umso häufiger glauben die Kinder und Jugendlichen, dass ihnen die spielerisch durchlebten Alltagssituationen einmal in vergleichbaren realen Situationen nützen können.

Danach gefragt, was ihnen an dem Spiel besonders gefallen hat, nennen die Jugendlichen vor allem die interaktiven Elemente, also die Möglichkeit der Mitgestaltung und Beeinflussung des Spielgeschehens. Positiv hervorgehoben werden häufiger auch das Verhalten und die Gespräche der Spielfiguren, die zwischengeschalteten Tests und Fragen, die Art und Weise der Informationen und Erklärungen, die Themenauswahl sowie die Realitätsnähe der Themen („Geschichten wie im richtigen Leben").

Auf Kritik stoßen nur selten die Inhalte des Spiels oder die Spielidee an sich, sondern vor allem die Performance („läuft zu abgehackt", „sollte schneller laufen" etc.), der abrupte Schluss und der mangelnde Umfang, sowohl hinsichtlich der Länge des Spiels insgesamt als auch in Bezug auf die Ausführlichkeit der Informationen. Relativ viele (44%) äußern wiederum, dass sie alles in Ordnung fanden und nichts daran verändert werden sollte.

Bewertung der Bodymap

Die Bodymap ist eine „Körperlandkarte", bei der durch das Klicken auf bestimmte Körperteile Texte, Videos und Bilder aufgerufen werden können. Sie informiert über Körperfunktionen und regt zur Auseinandersetzung mit Körperbildern, Gefühlen und Normen an.

Die Bewertung der Bodymap fiel zwar etwas schlechter als die Bewertung des Spiels aus, jedoch beurteilen immerhin drei Viertel der Jugendlichen die Bodymap als „sehr gut" oder „gut". Überdurchschnittlich gut kommt die Bodymap dabei erneut bei HauptschülerInnen an.

42% der Jugendlichen meinen, dass sie Fragen zur Sexualität hatten, die durch die Bodymap beantwortet werden konnten. Bei 58% konnte sie nicht zur Klärung offener Fragen beitragen. Am ehesten konnten die jüngeren Kinder (12- bis 13-Jährige) und die HauptschülerInnen in dieser Hinsicht von ihr profitieren.

Wenn die Jugendlichen Kritik an der Bodymap äußern (knapp die Hälfte ist mit allem zufrieden), bemängeln sie vor allem, dass sie zu langweilig oder zu wenig umfangreich ist. Fragt man sie danach, was ihnen an der Bodymap besonders gefallen hat, dann werden vor allem die Art und Weise der Informationen und Erklärungen sowie die Möglichkeit, daraus zu lernen, genannt. Positiv hervorgehoben werden auch die integrierten Bilder und Videosequenzen und nicht zuletzt die weitgehend tabufreie Art der Darstellung.

Bewertung der Infodatenbank

Die Infodatenbank enthält Informationen zum Thema Sexualität - zu 330 Begriffe können hier alphabetisch oder nach Themenfeldern geordnet Texte, Bilder oder Videos abgerufen werden.

Die Kinder und Jugendlichen bewerten auch die Infodatenbank außerordentlich positiv - 78% hat sie sehr gut oder gut gefallen. Tendenziell geben wiederum die HauptschülerInnen ein noch etwas besseres Urteil ab als die Jugendlichen, die die Real- bzw. Gesamtschule oder das Gymnasium besuchen.

Die Informationen in der Infodatenbank stießen bei den Jugendlichen auf großes Interesse: 64% fanden die Informationen interessant, 30% sogar sehr interessant. Nur wenige (4%) stufen die Informationen als mäßig interessant ein („ging so"). 90% der Jugendlichen, die die Infodatenbank ausprobiert haben, meinen, sie hätten dadurch nützliche Informationen bekommen.

Für die Jüngeren und die HauptschülerInnen gilt dies ausnahmslos. Zwar stufen auch die Älteren die Informationen in der Infodatenbank ganz überwiegend als nützlich ein. Dennoch scheint mit zunehmendem Alter der Anteil der Kinder und Jugendlichen zu sinken, die aus den Informationen einen persönlichen Nutzen ziehen können.

Bei der Infodatenbank gefällt den Jugendlichen vor allem die Art und Weise der Informationen und Erklärungen. Gut kamen bei vielen auch die Bilder, Videos und Grafiken an, von denen sich die Jugendlichen allerdings häufig mehr wünschten. Positiv hervorgehoben wird des Öfteren auch der Umfang der Informationen und die Bedienerfreundlichkeit der Infodatenbank (alles nachschlagbar, Handhabung, Gliederung/Übersichtlichkeit). Lobend erwähnt werden von einigen darüber hinaus die Auswahl der Themen sowie die Verwendung umgangssprachlicher Begriffe.

Kritisiert werden von den Jugendlichen vor allem solche Aspekte bei der Umsetzung der Informationen, die als Hinweise auf einen mangelnden Unterhaltungswert der Infodatenbank gedeutet werden können. Zum einen ist das - wie bereits erwähnt - der von vielen Jugendlichen als zu gering empfundene Anteil an Bildern, Videos und Grafiken, beziehungsweise im Umkehrschluss der als zu hoch empfundene Anteil an schriftlichen Informationen („zu viel zu lesen"). Zum anderen wird dieses Element der CD-ROM von einigen als langweilig, langatmig oder eintönig empfunden. Weitere in diesem Zusammenhang häufiger geäußerte Kritikpunkte betreffen die Aufmachung der Infodatenbank sowie die von einigen Jugendlichen als unübersichtlich empfundene Darstellung der Informationen. 42% der Jugendlichen sehen keinen Verbesserungsbedarf bzw. können spontan nichts nennen, was hier geändert werden sollte.

Beim Vergleich der Eigenschaftsprofile der drei Säulen der CD-ROM zeigt sich einerseits die positive Bewertung des Spiels gegenüber Bodymap und Infodatenbank, andererseits wird die positive Gesamtbewertung der CD-ROM noch einmal deutlich.

Bewertung der Themen und Inhalte

Untersucht wurde auch, welche Themen den befragten Jugendlichen, könnten sie die CD-ROM selbst gestalten, wichtig wären und inwieweit diese thematischen Wünsche aus ihrer Sicht von „LoveLine" erfüllt werden.

Tabelle 2 Spiel, Bosymap und Infodatenbank: Eigenschaftsprofile im Vergleich

Ganz oben in der Wunschliste der Jugendlichen rangieren die Themen „Geschlechtskrankheiten" und „Verhütung": Mehr als die Hälfte der Jugendlichen findet es sehr wichtig, dass die CD-ROM Informationen darüber enthält. Mit deutlichem Abstand folgen die Themen „Schwangerschaftsabbruch", „Zärtlichkeit und Liebe", „Freundschaften und Beziehungen" sowie „Sexualität und Gewalt", die etwa zwei Fünftel der Jugendlichen für sehr wichtig halten. Eher unbedeutend erscheinen ihnen in diesem Zusammenhang Informationen über „Prostitution", „Pornografie" und „Selbstbefriedigung".

„LoveLine" informiert aus Sicht der Jugendlichen vor allem sehr gut über die Bereiche „Verhütung", „Freundschaften und Beziehungen" sowie die „Geschlechtsorgane von Mann und Frau". Bei den Themen „Geschlechtskrankheiten" und „Schwangerschaftsabbruch" korrespondieren offene Wünsche mit negativen Urteilen, d.h. hier konnten die Ansprüche der Jugendlichen - sei es nun in qualitativer oder quantitativer Hinsicht - durch die CD-ROM nicht voll erfüllt werden.

Weiterempfehlung und künftige Nutzungsabsicht

Ein weiterer wichtiger Indikator für die Akzeptanz von „LoveLine" ist die künftige Nutzungs- und Weiterempfehlungsabsicht. Gut die Hälfte will die CD-ROM an Freunde weiterempfehlen bzw. hat dies bereits getan. Drei Viertel der Kinder und Jugendlichen wollen auch nach der Untersuchung auf jeden Fall noch ab und zu in die CD-ROM schauen.

Besonders häufig wollen die Jüngeren (12- bis 13-Jährige) sowie die Haupt- und Real- bzw. GesamtschülerInnen die CD-ROM auf jeden Fall auch künftig nutzen bzw. an Freunde weiterempfehlen. Niedriger ist dieser Anteil bei den 16- bis 17-Jährigen und den GymnasiastInnen, wobei auch hier noch etwa die Hälfte „LoveLine" nutzen und weiterempfehlen möchte.

Zusammenfassung

Die CD-ROM „LoveLine" wird von den befragten Kindern und Jugendlichen ausgesprochen gut angenommen. Im besonderen Maße gilt dies für das Spiel. Obschon auch die beiden anderen Ebenen überwiegend positiv beurteilt werden, übertrifft das Spiel die Infodatenbank und Bodymap sowohl bei den Gesamt- als auch den Detailbewertungen. Ganz wesentlich dürfte dies auf den aus Sicht der Jugendlichen höheren Unterhaltungswert des Spiels zurückzuführen sein.

Das Ziel des Angebotes, Kindern und Jugendlichen Informationen und Orientierungshilfen bei Fragen über Liebe, Freundschaft und Sexualität zu geben, kann die CD-ROM weitgehend erfüllen. Im überdurchschnittlichen Maße scheinen dabei die HauptschülerInnen und die jüngeren Kinder von den vermittelten Inhalten profitieren zu können.

Die thematischen Erwartungen der Jugendlichen an die CD-ROM wurden von „LoveLine" größtenteils befriedigt. Defizite zeigen sich hier allenfalls bei den Themen „Geschlechtskrankheiten" und „Schwangerschaftsabbruch".

Die Veranschaulichung, Erweiterung und Vertiefung der sprachlichen Informationen durch Bilder, Filme und Animationen kommen bei den Jugendlichen gut an und werden von vielen - gerade in Bezug auf die Infodatenbank - in noch stärkerem Umfang gewünscht.

Trotz der schon recht langen Verfügbarkeit ist „LoveLine" bisher nur sehr wenigen Jugendlichen bekannt. Ein verstärkter Einsatz der CD-ROM sowohl im schulischen Bereich wie auch in der außerschulischen Jugendarbeit erscheint aufgrund der positiven Bewertung von „LoveLine", ihrer kommunikationsfördernden Funktion und ihres hohen Informationswertes wünschenswert.¹

Fußnoten

1 Trotz der Abgabe von über 10.000 Exemplaren an MultiplikatorInnen der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit sowie der Möglichkeit der Ausleihe über alle zentralen Bildstellen wurden weniger Jugendliche erreicht als gewünscht. Mittlerweile wird die Zielgruppe durch Schaltung von Anzeigen in den Jugendzeitschriften Bravo, Bravo Girl, Mädchen und Popcorn mit Erfolg direkt angesprochen und mit einem Gewinnspiel auf die CD-ROM „LoveLine" und die gleichnamige Internetadresse hingewiesen (Anm. d. Red.)

Autor

Matthias Graßhof
Matthias Graßhof studierte Psychologie an der TU Berlin mit den Schwerpunkten empirische Sozialforschung und Arbeits und Organisationspsychologie. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und ist seit März dieses Jahres bei forsa tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Online-, Medien- und Meinungsforschung.
 

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