Die Pille zur Notfallkontrazeption - die schwedischen Erfahrungen Vom Geheimnis zur leicht verfügbaren Option¹

Die Pille danach wurde in den Neunzigerjahren in Schweden eingeführt; seit April 2001 ist sie rezeptfrei erhältlich. Die Autorin berichtet über die Vergabepraxis in Schweden und über Einstellungen und Erfahrungen der Anwenderinnen. Sie geht darüber hinaus auf mögliche Zusammenhänge der freien Vergabe mit Daten zu Schwangerschaftsabbrüchen und allgemeiner Sexual- und Verhütungsaufklärung bei Teenagern ein.

Schwanger und Kundin? Verantwortung und Zumutungen im Kontext pränataler Diagnostik

Aktuelle Studien zeigen Ungereimtheiten bei den Einstellungen und Verhaltensweisen der Frauen in Bezug auf pränatale Diagnostik auf. Welche spezifischen Bedürfnisse schwangere Frauen haben und weshalb professionelle Zuwendung diesen Bedürfnissen nur teilweise gerecht wird, erläutert die Autorin unter anderem aus ethnologischer Perspektive.

„Die Frauen können es, man lässt sie nur nicht!"

Heute werden Schwangerschaft und Geburt weniger als natürliche denn als risikoreiche Ereignisse wahrgenommen; geburtsmedizinische Interventionen sind zur Regel geworden. Diese Entwicklung wird aus geburtshilflicher Sicht kritisch bewertet. Rockenschaub plädiert für eine intensive Geburtsvorbereitung, die das Selbstbewusstsein der Frauen stärkt und für eine Rückbesinnung auf einfühlsame „Hebammenkunst"