Die Macht der Hormone

Die Autorin zeigt, welche Funktionen Hormone im weiblichen Lebenslauf haben und welche körperlichen Beschwerden durch hormonelle Einflüsse auftreten können. Zudem werden Hormonersatztherapien und mögliche Alternativen auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Forschung diskutiert

Die Qual der Wahl – Lust und Frust der täglichen Verhütung

Dass Verhütungsberatung sehr viel mehr sein kann als Aufklärung über geeignete Verhütungsmittel und -methoden, zeigt dieser Beitrag. Zum einen gilt es, die Patientin achtsam wahrzunehmen und individuell zu beraten, zum anderen kann es hilfreich sein, gesellschaftliche Normen und Tendenzen zur Sprache zu bringen, so dass neue Perspektiven zur Problemlösung eröffnet werden

Evaluation eines Faltblatts der BZgA zum Thema „Pränataldiagnostik"

Bei der Evaluation eines Faltblatts zum Thema „Pränataldiagnostik“ geht es um dessen Akzeptanz durch die Zielgruppe der schwangeren Frauen und darüber hinaus durch die GynäkologInnen, die in diesem Fall die wichtigsten MutliplikatorInnen sind.

Veränderungen in der gynäkologischen Praxis durch Pränataldiagnostik

Was es konkret bedeutet, im Rahmen der gynäkologischen Praxis umfassend über Pränataldiagnostik zu beraten, und weshalb auch bei ausführlicher Beratung der Anspruch an die schwangeren Frauen, „informierte Entscheidungen" treffen zu sollen, kaum einlösbar ist, schildert dieser Beitrag. Es wird deutlich, wie einschneidend Pränataldiagnostik die frauenärztliche Arbeit verändert hat.

Verhütungsberatung durch Arzt oder Ärztin – ein Unterschied?

Auf Grundlage einer Befragung von je 24 niedergelassenen Schweizer Gynäko­loginnen und Gynäkologen zeigt die Autorin viele Übereinstimmungen und auch einige interessante Unterschiede in der Beratungspraxis von Ärztinnen und Ärzten auf. Sie formuliert Empfehlungen für eine optimierte Beratungsstrategie, die zu einer konsequenteren Verhütungspraxis beitragen könnte

Wissen über den weiblichen Körper von deutschen und türkischen Patientinnen einer Frauenklinik

Eine vergleichende Untersuchung zum Körperwissen deutscher und türkischer Patientinnen an einer Berliner Frauenklinik gibt unter anderem Aufschluss über die relativ mangelhaften Kenntnisse der türkischen Patientinnen. In dem ausführlichen Bericht mit zahlreichen Tabellen fragen die AutorInnen nach Ursachen hierfür und formulieren umfassende Schlussfolgerungen

Wissen und Verhalten türkischer Migrantinnen in Bezug auf Sexualität und Verhütung

Frauen aus der Türkei verhüten anders: Im Vergleich zu deutschen Frauen ist bei ihnen der Coitus interruptus weit verbreitet. Auch werden sie durch Print­medien wie Zeitschriften, Broschüren und Bücher zum Thema Verhütung kaum erreicht; der Arzt oder die Ärztin ist ihr wichtigster Ansprechpartner bzw. ihre wichtigste Ansprechpartnerin. Die Gynäkologin Emine Yüksel hat 200 ihrer türkischen Patientinnen befragt und stellt im Folgenden ihre Ergebnisse vor

„Auf uns lastet der Vorwurf, wir würden Schwangerschaft zum Risiko machen - so ist es nicht."

Interview mit Dr. med. Klaus König, Berufsverband der Frauenärzte e.V., über Veränderungen der gynäkologischen Praxis durch Pränataldiagnostik, die informierte Patientin, die Rolle der Hebammen bei der Beratung, Qualitätskontrollen und Verbesserungsmöglichkeiten in der Schwangerenvorsorge.

„Die Frauen können es, man lässt sie nur nicht!"

Heute werden Schwangerschaft und Geburt weniger als natürliche denn als risikoreiche Ereignisse wahrgenommen; geburtsmedizinische Interventionen sind zur Regel geworden. Diese Entwicklung wird aus geburtshilflicher Sicht kritisch bewertet. Rockenschaub plädiert für eine intensive Geburtsvorbereitung, die das Selbstbewusstsein der Frauen stärkt und für eine Rückbesinnung auf einfühlsame „Hebammenkunst"

„Die Geburtshilfe entwickelt sich hin zu einer prospektiven Medizin und einer Medizin der Frau."

Im Laufe von rund 50 Jahren haben bahnbrechende medizinische Neuerungen wie etwa Bluttransfusion, CTG und Ultraschall die Geburtshilfe vollständig verändert. Angesichts der gegenwärtigen Möglichkeiten einer prospektiven, angebotsorientierten Medizin kommt den GynäkologInnen verstärkt die Aufgabe zu, gemeinsam mit der schwangeren Frau den individuell richtigen Weg zwischen technikarmer Geburt, etwa im Geburtshaus, und intensiver medizinischer Betreuung zu finden

„Sie ist doch selber noch ein halbes Kind ..."

In einem empirischen Forschungsprojekt wurde nach den schulischen und beruflichen Perspektiven sowie den privaten Lebensentwürfen junger Mütter gefragt. Das Erleben der eigenen Sexualität, Sexualwissen und Verhütungsverhalten und auch die Motive und Perspektiven der Väter sind Teil dieser Untersuchung, die zu einer realitätsnahen Beratung und Betreuung jugendlicher Schwangerer und Mütter beitragen soll