Das Lebenspartnerschaftsgesetz:
Volle Gleichstellung oder Stückwerk?

Dieser Beitrag schildert, wie und unter welchen kulturellen und politischen Bedingungen das Lebenspartnerschaftsgesetz entwickelt wurde, was dieses Gesetz regelt, welche Defizite bei der Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften weiterhin bestehen und wie die jetzige Gesetzeslage zu bewerten ist.

Gender Mainstreaming
eine neue geschlechterpolitische Strategie

Eingangs wird der politische und theoretische Hintergrund sowie die gesellschaftliche Relevanz des Gender Mainstreaming als neuer geschlechterpolitischer Strategie untersucht

Männer heute: Geschlechteridentitäten und Verhaltensmuster.
Zentrale Ergebnisse einer Repräsentativbefragung

2007 befragte das sozialwissenschaftliche Institut Sinus Sociovision im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) 1435 Männer zu ihren Männlichkeitsbildern, ihrer Einstellung zum Thema Gleichstellung und ihrer tatsächlichen Beteiligung an Hausarbeit und Kinderbetreuung. Der folgende Beitrag fasst einige zentrale Ergebnisse dieser Repräsentativuntersuchung (vgl. Wippermann et al. 2009) zusammen.

Positive Veränderungen wahrnehmen. Väter mit türkischem Migrationshintergrund der zweiten Generation

Neben ethnisch-kulturellen Faktoren sind auch sozialstrukturelle Umstände bei vielen türkischen Migranten der zweiten Generation für das Festhalten an traditionellen Männlichkeiten verantwortlich. Der Autor plädiert dafür, diese Faktoren, differenziert nach sozialen Milieus, verstärkt zu erforschen, aber auch den sich bereits abzeichnenden Wandel der Geschlechterrollen und Vaterschaftskonzepte wirklich wahrzunehmen.

Von der Gleichstellung zur Geschlechtergerechtigkeit:
Das paradoxe Unterfangen, sozialen Wandel durch strategisches Handeln in der Verwaltung herbeizuführen¹

Vom Unbehagen an der Frauenförderpolitik der letzten zwei Jahrzehnte handelt dieser Beitrag. Aber auch die neue Strategie des Gender Mainstreaming wird kritisch in Augenschein genommen, erscheint es doch zweifelhaft, sozialen Wandel durch strategisches Handeln auf Verwaltungsebene herbeiführen zu wollen