Geschlechtsspezifische Sexualpädagogik in Betrieb und Berufsausbildung

Jugendliche in Beruf und Ausbildung machen andere und frühere sexuelle Erfahrungen als Gleichaltrige innerhalb der Schule. Die pro familia Freiburg entwickelte innerhalb eines dreijährigen Modellprojekts Praxishilfen für die Sexualpädagogik in Betrieb und Berufsausbildung. Im Folgenden werden die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitforschung vorgestellt

Spätmoderne 60-Jährige

Die Sexualität älterer Menschen ist so vielfältig wie die jüngerer und hängt davon ab, in welcher Beziehungsform ein Mensch lebt, zudem von Schichtzugehörigkeit, Gesundheit, Lebensbedingungen, individueller Biografie und nicht zuletzt den kollektiven Einstellungen seiner Generation. Dass es „die Alterssexualität“ gar nicht gibt, belegen die Resultate dieser Studie, in der 258 großstädtische 60-Jährige nach ihren Beziehungsbiografien befragt wurden.

Von den offenen Türen am Ende langer Flure

Über ein Modellprojekt der BZgA zusammen mit der pro familia Freiburg zum Thema „Familienplanung und Geschlechterverhältnis“ in der Berufsausbildung, bei dem vor allem innerbetriebliche MultiplikatorInnen erreicht werden sollen, informiert dieser Beitrag

Zur Bedeutung von Sozialräumen in der weiblichen Adoleszenz – Konsequenzen für die Soziale Arbeit mit Mädchen 1

Mädchen müssen in ihrer Sozialisation komplexe und widersprüchliche biografische Konstruktionsleistungen im Hinblick auf ihr Geschlecht erbringen, die hier als sozialräumliche Bildungsprozesse beschrieben werden. Die Autorin formuliert Konsequenzen und Perspektiven für die Mädchenarbeit.

„Ein Kuss ist nur ein Kuss"

Der Hamburger Sexualwissenschaftler Gunter Schmidt äußert sich in einem Interview ausführlich über die veränderte Bedeutung der Sexualität, die mehr und mehr zur „Verhandlungssache“ wird, Gender und die Rolle der Medien bei der Suche nach sexueller Identität