Die Herausforderung des Menschen durch Genomforschung und Gentechnik

Der Beitrag zum Werte-Diskurs ist ein Plädoyer dafür, die Gentherapie und Genomforschung per Gesetz an die Zielsetzungen des ärztlichen Handelns zu binden, nämlich Krankheit zu heilen, zu vermeiden oder zu lindern, um sie nicht-medizinischen Zwecken – etwa den Bereichen Arbeitsmarkt oder Versicherungswesen - zu entziehen

Die „Optimierung" der Fortpflanzung

Wie sich der kritische Diskurs um Reproduktionsmedizin und Humangenetik in den vergangenen 20 Jahren, seit der Geburt des ersten in-vitro gezeugten Kindes, entwickelt hat, ist Gegenstand des ersten Beitrags. Die Problematik „optimierter“ Fortpflanzung wird in Grundzügen dargestellt

Ethik der Biotechnik am Menschen

Welche ethischen Grenzen gibt es und muss es für die Genforschung geben? Der Autor hält eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, „wie wir leben wollen“, für unerlässlich, um die rasanten Fortschritte der Biomedizin sozial verträglich mit zu gestalten

Reproduktionsmedizin, Gentechnik und die Angst vor der Eugenik

Mit der modernen Reproduktionsmedizin verbinden sich häufig Ängste vor der Eugenik, die qua Definition darauf zielt, nützliche und positive erbliche Eigenschaften zu fördern. Dabei bleibt es immer eine Interpretationsfrage, was etwa als nützlich gelten kann. Dieser historische Exkurs zur Eugenik und eine genaue Begriffsbestimmung sollen der Versachlichung der Ethik-Debatte dienen

Symposium Fortpflanzungsmedizin in Deutschland Berlin, im Mai 2000

Rund 600 TeilnehmerInnen verschiedenster Professionen haben am Berliner Symposium zur Zukunft der modernen Fortpflanzungsmedizin in der Bundesrepublik teilgenommen, das vom Bundesministerium für Gesundheit im Mai 2000 veranstaltet worden war. Mit diesem Überblick über die Diskussionsthemen und Ergebnisse führen wir die Debatte um Reproduktionsmedizin und Gentechnik aus Heft 1-2/2000 fort