Braucht die Jugendhilfe Gender Mainstreaming?

Der Autor dieses Beitrags hinterfragt die neue geschlechterpolitische Strategie in ihrer Bedeutung für die Jugendhilfe und insbesondere die Jungenarbeit. Er plädiert für Gender Mainstreaming als Querschnittaufgabe und diskutiert ihre Gefahren und Chancen

Die Umsetzung von Gender Mainstreaming auf Bundesebene

In diesem Bericht geht es um Rahmenbedingungen und Maßnahmen zur Umsetzung des Gender Mainstreaming auf Bundesebene und die perspektivischen Planungen der Bundesregierung. Am Beispiel der Heinrich-Böll-Stiftung werden Ziele und Methoden des Gender-Trainings transparent

Gender Mainstreaming im Kontext einer Sexualpädagogik der Vielfalt

Im Folgenden wird das Verhältnis zwischen Gender Mainstreaming und Sexualpädagogik analysiert und die Bedeutung des Gender Mainstreaming im Rahmen einer „Sexualpädagogik der Vielfalt“ ausgelotet

Gender-Trainings
ein Instrument zum Erwerb von Gender-Kompetenz

Am Beispiel der Heinrich-Böll-Stiftung informiert die Autorin über Ziele und Methoden des Gender-Trainings, über Hindernisse bei der Umsetzung der neuen Strategien in die Praxis und über den potenziellen Nutzen für die Unternehmen

Gleichstellungspolitik braucht die Männer und Männer brauchen die Gleichstellungspolitik

Einer Gleichstellung von Frauen und Männern wird heute in allen sozialen Milieus zugestimmt – eine Basis, auf der eine gerechte, von Paaren frei wählbare Verteilung der Berufs- und Familienarbeit realisiert werden könnte. Tatsächlich jedoch sind 80% der Frauen, aber nur 40% der Männer zu entsprechenden Verhaltensänderungen bereit. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat zahlreiche Projekte ins Leben gerufen, um hier nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Von der Gleichstellung zur Geschlechtergerechtigkeit:
Das paradoxe Unterfangen, sozialen Wandel durch strategisches Handeln in der Verwaltung herbeizuführen¹

Vom Unbehagen an der Frauenförderpolitik der letzten zwei Jahrzehnte handelt dieser Beitrag. Aber auch die neue Strategie des Gender Mainstreaming wird kritisch in Augenschein genommen, erscheint es doch zweifelhaft, sozialen Wandel durch strategisches Handeln auf Verwaltungsebene herbeiführen zu wollen

„Ein Kuss ist nur ein Kuss"

Der Hamburger Sexualwissenschaftler Gunter Schmidt äußert sich in einem Interview ausführlich über die veränderte Bedeutung der Sexualität, die mehr und mehr zur „Verhandlungssache“ wird, Gender und die Rolle der Medien bei der Suche nach sexueller Identität