Asylbewerberinnen und Flüchtlingsfrauen in der Europäischen Union: Rechte auf sexuelle und reproduktive Gesundheit noch immer unzureichend verwirklicht

Die Autorinnen thematisieren, dass Asylbewerberinnen und Flüchtlingsfrauen in der Europäischen Union einen unterschiedlichen rechtlichen Status und damit auch nicht dieselben Ansprüche auf Gesundheitsversorgung besitzen. Nur wenige Länder ermöglichen Asylbewerberinnen ungehinderten Zugang zu den Diensten im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit

Büro & Klammern

Im Beruf nicht mehr hinter den Männern zurückstehen! Und immer um die lieben Kleinen kümmern! Wie wir - Superfrauen und Übermütter - uns systematisch unglücklich machen

Das Sexualleben der älteren Frau - ein tabuisiertes Thema?

Die Autorin hat sich kritisch mit Studien zum Sexualleben der älteren Frau auseinandergesetzt. Sie stellt die Frage ins Zentrum, wovon eigentlich Qualität und Quantität weiblicher Sexualität nach den Wechseljahren abhängen und verweist auf den wichtigen Aspekt der Selbstannahme für eine befriedigende Sexualität.

Die Pille danach - Ergebnisse der Studie „frauen leben - Lebensläufe und Familienplanung"

Notfallverhütung als ein Aspekt im Verhütungsverhalten von Frauen in Deutschland wurde im Rahmen der Studie „frauen leben ..." in den Blick genommen. Rund 1500 Frauen aus städtischen und ländlichen Gebieten wurden nach ihren Erfahrungen mit der Pille danach befragt. Die Ergebnisse sind überraschend und gesundheitspolitisch von großer Relevanz, geben sie doch Auskunft über das Alter der Anwenderinnen, ihre Bildung, biografische Situation und damit über bestimmte Muster, die zur Einnahme der Pille danach - unter den gegebenen Bedingungen der Rezeptpflicht - führen.

Die „Pille danach" - zur Sicherheit nach dem Risiko

Im Rahmen der Studie „FrauenLeben“ wurden auch Daten zur Verwendung der "Pille danach" erhoben. Im Folgenden werden die Motive und Umstände geschildert, unter denen Frauen auf diese Art der nachträglichen Verhütung zurückgreifen, und im Kontext sogenannter „Verhütungsbiographien“ interpretiert

Erfahrungen mit der rezeptfreien Vergabe der Pille danach in Frankreich¹

Seit 1999 ist die Pille danach in Frankreich in Apotheken rezeptfrei erhältlich. Die Autorin referiert über die Erfahrungen mit der Rezeptfreigabe und stellt Untersuchungsergebnisse zur Informiertheit der Frauen sowie zu ihrem Umgang mit diesem Notfallkontrazeptivum vor. Weitere Themen sind gezielte Maßnahmen zur Notfallverhütung für Jugendliche, die Akzeptanz durch ApothekerInnen sowie unerwartete positive Folgen einer niedrigschwelligen Abgabe der Pille danach in Frankreich.

Familienplanung und Lebensläufe von Frauen - Kontinuitäten und Wandel. Ein Symposium der BZgA im Februar 2000 in Freiburg

Dieser Bericht informiert ausführlich über das Symposium "Familienplanung und Lebensläufe von Frauen – Kontinuitäten und Wandel" der BZgA in Freiburg im Februar 2000. Es war einem Vergleich internationaler Forschungsergebnisse zur Familienplanung gewidmet mit dem Ziel, die Arbeitgrundlagen der BZgA kritisch zu prüfen und abzusichern

Gesellschaft in den Leib geschrieben - Körper und Sexualität in der Adoleszenz junger Frauen

Dieser Bericht basiert auf einer tiefenhermeneutischen Auswertung von 20 Interviews mit Mädchen und jungen Frauen, ergänzt durch Interviews mit Müttern und Vätern. Er zeigt, wie in der Adoleszenz gesellschaftliche Geschlechterbilder durch die Interaktion in der Familie auf die Selbstwahrnehmung und das Körperbewusstsein der Töchter Einfluss nehmen

Globale Aspekte der Notfallverhütung und reproduktiven Gesundheit von Frauen¹

In diesem Beitrag geht es um Ergebnisse multinationaler Untersuchungen der WHO zur Notfallverhütung. Vergleichende Studien zu Yuzpe-Methode und Levonorgestrel werden vorgestellt, wobei die Autorin auch auf die Spirale als Notfallkontrazeptivum und auf Mifepristone² Bezug nimmt. Sie weist auf methodische Probleme im Untersuchungskontext hin; dennoch können die Vorzüge von Levonorgestrel - hohe Effektivität und gute Verträglichkeit - eindeutig nachgewiesen werden. Insgesamt wurde die Wirksamkeit der Methoden an 27 Orten in 16 Ländern der Welt untersucht.

Lebenslagen und Interessenvertretung behinderter¹ Frauen

Ergebnisse neuer wissenschaftlicher Untersuchungen sowie aktueller Modellprojekte geben einen Überblick über die besondere Situation von Frauen mit Behinderung. Genauer in Augenschein genommen werden die Aspekte Gesundheit, Ausbildung/Beruf, Partnerschaft, Mutterschaft, Sexualität und Gewalt

Pille danach - rezeptfreie Vergabe in Deutschland

Diese Einführung skizziert die Geschichte der Pille danach in BRD und DDR sowie die gegenwärtige Situation in Deutschland: Welche Argumente werden von Gegnern einer Rezeptfreigabe ins Feld geführt, und welche Erwartungen knüpfen die Veranstalterinnen, die sich für eine schnellstmögliche Freigabe einsetzen, an die einzelnen Vorträge und Diskussionen dieser Tagung? Eine fundierte Öffentlichkeitsarbeit und entsprechende flankierende Maßnahmen erscheinen unerlässlich, um eine breite Akzeptanz dieses gut verträglichen Notfallkontrazeptivums zu sichern.

Sexuelle Realitäten älterer Frauen

Die Autorin gibt einen Forschungsüberblick über weibliche Sexualität im Alter und berichtet über eigene Untersuchungsergebnisse aus psychologischer Perspektive. So stellt sie etwa fest, dass - anders als medizinische Studien dies nahe legen - das sexuelle Interesse und die Erregbarkeit der Frauen eher relativ unbeeinflusst von den Wechseljahren und dem Östrogenstatus sind und sexuelle Lust von vielen anderen Faktoren abhängt.

Spätmoderne 60-Jährige

Die Sexualität älterer Menschen ist so vielfältig wie die jüngerer und hängt davon ab, in welcher Beziehungsform ein Mensch lebt, zudem von Schichtzugehörigkeit, Gesundheit, Lebensbedingungen, individueller Biografie und nicht zuletzt den kollektiven Einstellungen seiner Generation. Dass es „die Alterssexualität“ gar nicht gibt, belegen die Resultate dieser Studie, in der 258 großstädtische 60-Jährige nach ihren Beziehungsbiografien befragt wurden.

Ver(un)sicherung durch pränatale Diagnostik
Psychosoziale und biographische Aspekte

Inwieweit biographische und psychosoziale Aspekte für den Umgang von Frauen mit den Angeboten der Pränataldiagnostik relevant sind, ist Thema dieses Berichts. Die Autorin analysiert Einstellungs- und Deutungsmuster, die für die Anwendung der PD und die Auseinandersetzung mit der Möglichkeit einer angeborenen Behinderungen beim Kind bedeutsam sind