Auslaufmodell Hausfrau oder traditionelle Mütterlichkeit in neuem Gewand? Mütter in Medien und Alltag

Das Bild der »guten Mutter« hat sich gewandelt: Heute sollten Mütter erfolgreich erwerbstätig sein, zugleich sind die Familienaufgaben, für die Frauen weiterhin die Hauptverantwortung tragen, noch anspruchsvoller geworden (Stichwort »Bildungscoaching«). Dies spiegelt sich auch in populären medialen Inszenierungen wider.

Büro & Klammern

Im Beruf nicht mehr hinter den Männern zurückstehen! Und immer um die lieben Kleinen kümmern! Wie wir - Superfrauen und Übermütter - uns systematisch unglücklich machen

Das Ende der Zöglinge: „Educare" in Europa

Kurz, prägnant und anhand vieler Beispiele zeigt die Autorin, wie und in welchem Umfang Kleinkinder in Schweden, Frankreich und Großbritannien betreut werden, welche bildungspolitischen und pädagogischen Konzepte zugrunde liegen und wie es jeweils um die Ausbildung der ErieherInnen bestellt ist. Sie zeigt Defizite, aber auch erste sätze euiner Veränderung in Deutschland auf.

Familie bringt Gewinn!

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, stellt Grundzüge einer nachhaltigen Familienpolitik vor - als Antwort auf demographische Probleme, aber auch auf veränderte Lebensmodelle junger Frauen und Männer. Im Zentrum stehen neue strategische Kooperationen für mehr Familienfreundlichkeit in Wirtschaft und Gesellschaft.

Familiengründung im Studium - eine Panelstudie¹ in Baden-Württemberg

Bringt eine Vorverlegung der Familienphase in die Studienzeit für Akademikerinnen eine bessere Vereinbarkeit von Kinderwunsch und beruflicher Entwicklung? Der Beitrag beschreibt die Fragestellungen und Ziele einer repräsentativen Studie zu diesem Thema.

Im Westen nichts Neues - und im Osten?

Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie Männer Beruf und Familie vereinbaren. Es zeigt sich, dass ihr Engagement für Haushalt und Kinder von Faktoren wie Alter, Kinderzahl, Familienstand, Bildungsgrad der Partnerin und der Region, in der sie leben, beeinflusst ist. Grundsätzlich führt Elternschaft zu einem Traditionalisierungsschub zwischen Mann und Frau.

Karrierist oder Softie? Väter im Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie

Die AutorInnen plädieren für eine aktive Geschlechterpolitik, die Vätern eine stärkere Beteiligung an Familie und Müttern bessere Zugänge zur Arbeitswelt ermöglicht. In Hessen gibt es ein breites Bündnis von Initiativgruppen und Unternehmen, das sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark macht und dabei den Fokus auf ein neues Männerleitbild richtet.

Lebensverhältnisse, Orientierungen und Teilhabechancen junger Frauen und Männer in Deutschland

Wie gestalten sich die Lebensverhältnisse Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland? Was lässt sich über deren Einstellungen, Orientierungen und Teilhabechancen an der Gesellschaft aussagen? Welche Veränderungsprozesse lassen sich seit Beginn der 1990er-Jahre feststellen? Ist es zu einer Angleichung zwischen den Jugendlichen in westdeutschen und ostdeutschen Bundesländern gekommen? Die Ergebnisse des DJI-Jugendsurvey geben Antworten auf diese Fragen. Dazu wurden 1992, 1997 und 2003 rund 7000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt, 2003 zusätzlich etwa 2100 12- bis 15-Jährige.

Lust auf Kind und Job - ist das vereinbar?

Familie und Beruf zu vereinbaren, verlangt Kreativität, Organisationsgeschick und den Willen zum Umdenken - in Politik, Arbeitgeberschaft und Gesellschaft. Die Autorin berichtet über Ergebnisse der LBS-Familien-Studie „Übergang zur Elternschaft" und formuliert familienpolitische Konsequenzen.

Mutterschaft und Mutterbilder. Migrantinnen im Spannungsfeld der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Welche Vorstellungen von Mütterlichkeit und welche Einstellungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben Frauen mit türkischem Migrationshintergrund und Spätaussiedlerinnen im Vergleich zu (west-)deutschen Frauen? Die Autorinnen entdecken positiv konnotierte, flexible Konzepte von Mutterschaft und beeindruckende Beispiele einer »nicht-westlichen Modernität«.

Partnerschaftlich handeln - neue Impulse für den Ausbildungsbereich im öffentlichen Dienst

Für die rund 200 000 Auszubildende des öffentlichen Dienstes bereitet die BZgA derzeit eine umfangreiche Broschüre zum Thema „Partnerschaftlich handeln“ vor, ergänzt um eine Broschüre für MultiplikatorInnen in diesem Bereich. Dieser Text informiert über Ausgangsvoraussetzungen, Ziele und Inhalte der geplanten Medien.