Beziehungsdauer und Leidenschaft

776 Frauen und Männer im Alter von 30, 45 und 60 Jahren wurden in dieser Studie, die den Verlauf sexueller Aktivität in der Beziehungsbiografie erforscht, befragt. Veränderungen der Paarsexualität und der emotionalen Qualität von Beziehungen wurden analysiert.

Das Lebenspartnerschaftsgesetz:
Volle Gleichstellung oder Stückwerk?

Dieser Beitrag schildert, wie und unter welchen kulturellen und politischen Bedingungen das Lebenspartnerschaftsgesetz entwickelt wurde, was dieses Gesetz regelt, welche Defizite bei der Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften weiterhin bestehen und wie die jetzige Gesetzeslage zu bewerten ist.

Liebe per Mausklick?
Chancen und Risiken der Partnerwahl im Internet

»Ist die Online-Suche nach Liebes- und Sexpartnern mittlerweile ein Massenphänomen geworden, oder sind hier vor allem bestimmte Personengruppen aktiv? Helfen Online-Singlebörsen insbesondere jenen Menschen, die sonst auf dem Partnermarkt weniger erfolgreich sind? Was wissen wir über die Qualität und Haltbarkeit von Online-Beziehungen?« Der vorliegende Beitrag geht diesen und anderen Fragen nach, ohne sie vollständig beantworten zu können. Er beschreibt Merkmale, Chancen und Risiken der Paarbildung im Internet auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes und exemplarischer Erfahrungsberichte.

Männer heute: Geschlechteridentitäten und Verhaltensmuster.
Zentrale Ergebnisse einer Repräsentativbefragung

2007 befragte das sozialwissenschaftliche Institut Sinus Sociovision im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) 1435 Männer zu ihren Männlichkeitsbildern, ihrer Einstellung zum Thema Gleichstellung und ihrer tatsächlichen Beteiligung an Hausarbeit und Kinderbetreuung. Der folgende Beitrag fasst einige zentrale Ergebnisse dieser Repräsentativuntersuchung (vgl. Wippermann et al. 2009) zusammen.

Miteinander gehen – Paarbeziehungen Jugendlicher

»Wie soll ich ihr sagen, dass ich sie liebe?«, »Ich brauche einfach mehr Freiheit!«, »Ich weiß nicht, ob ich mit ihm schlafen soll.« – ein kurzer Blick in das Online-Angebot der Zeitschrift Bravo zeigt deutlich, dass Liebe, Sexualität und Partnerschaft eine sehr wichtige Rolle im Leben von Jugendlichen einnehmen, aber auch mit einigen Unsicherheiten und Risiken verbunden sind. Aktuelle bundesdeutsche Daten belegen beispielsweise, dass immer mehr Jugendliche ihren ersten Geschlechtsverkehr relativ früh erleben und dass insbesondere die Jüngeren unter ihnen häufiger unge?plant den ersten Geschlechtsverkehr haben (BZgA 2006). Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Besonderheiten von Liebesbeziehungen im Jugendalter: mit ihrer Entwicklung, ihrem Problempotenzial und den Unterschieden zu Partnerschaften Erwachsener.

Sozialgeschichte von Partnerschaften und das World Wide Web

In diesem Beitrag wird die Sozialgeschichte von Partnerschaft und Sexualität unter dem Einfluss der rasanten Veränderungen des Mediensektors untersucht: Tilmann Walters Bezüge reichen zurück bis in die frühe Neuzeit, einen Schwerpunkt bildet jedoch der soziale Wandel der vergangenen 20 Jahre, bezogen auf das Internet und die dort verbreiteten sexuellen und pornografischen Inhalte.

Was hält Paare zusammen?
Liebe und Partnerschaft aus therapeutischer Sicht¹

Die wesentlichen Anliegen, die Paare zur Therapie führen, lassen sich als Probleme mit der Liebe verstehen. Obwohl sich die Liebe des Paares mit therapeutischer Hilfe nicht erzeugen oder wiederherstellen lässt, kann eine Paartherapie günstige Bedingungen für die Liebesbeziehung schaffen. Paartherapeutinnen und -therapeuten sind näher dran am Anliegen vieler Paare, wenn sie der Liebe des Paares mehr Beachtung schenken. In der vorliegenden Arbeit werden Denk- und Handlungsspielräume zum therapeutischen Umgang mit dem Thema »Liebe« eröffnet sowie mögliche Fallstricke erläutert.

Wenn die Dreisamkeit die Zweisamkeit bedroht: Bedeutet Elternschaft zwangsläufig das Ende für die romantische Liebe?

Sexuelle Störungen sind bei Paaren, die Eltern werden, ein verbreitetes Phänomen. Das Leben mit sehr kleinen Kindern ist anstrengend, oft bis zur Erschöpfung. In diesem Beitrag geht es jedoch um tiefer liegende Ursachen: um kulturelle und psychische Muster, die sexuelle Lustlosigkeit befördern, und darum, wie diese Hindernisse von Paaren erkannt und überwunden werden können.