Abschied von der »guten« Mutter. Gedanken zum Thema Mutterschaft und weibliche Freiheit

Gesetz und öffentliche Meinung definieren heute, was Mütterlichkeit ist oder sein sollte. Der Beitrag setzt den Begriff der Freiheit der Frau – und nicht deren gesellschaftlichen Nutzen – ins Zentrum der Überlegungen zur Mütterlichkeit. Eine Freiheit, die möglicherweise über das Modell einer Gesellschaft von unabhängigen Individuen mit konkurrierenden Interessen hinaus verweist.

Auslaufmodell Hausfrau oder traditionelle Mütterlichkeit in neuem Gewand? Mütter in Medien und Alltag

Das Bild der »guten Mutter« hat sich gewandelt: Heute sollten Mütter erfolgreich erwerbstätig sein, zugleich sind die Familienaufgaben, für die Frauen weiterhin die Hauptverantwortung tragen, noch anspruchsvoller geworden (Stichwort »Bildungscoaching«). Dies spiegelt sich auch in populären medialen Inszenierungen wider.

Mutterschaft und Mutterbilder. Migrantinnen im Spannungsfeld der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Welche Vorstellungen von Mütterlichkeit und welche Einstellungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben Frauen mit türkischem Migrationshintergrund und Spätaussiedlerinnen im Vergleich zu (west-)deutschen Frauen? Die Autorinnen entdecken positiv konnotierte, flexible Konzepte von Mutterschaft und beeindruckende Beispiele einer »nicht-westlichen Modernität«.

Wenn die Dreisamkeit die Zweisamkeit bedroht: Bedeutet Elternschaft zwangsläufig das Ende für die romantische Liebe?

Sexuelle Störungen sind bei Paaren, die Eltern werden, ein verbreitetes Phänomen. Das Leben mit sehr kleinen Kindern ist anstrengend, oft bis zur Erschöpfung. In diesem Beitrag geht es jedoch um tiefer liegende Ursachen: um kulturelle und psychische Muster, die sexuelle Lustlosigkeit befördern, und darum, wie diese Hindernisse von Paaren erkannt und überwunden werden können.