Abschied von der »guten« Mutter. Gedanken zum Thema Mutterschaft und weibliche Freiheit

Gesetz und öffentliche Meinung definieren heute, was Mütterlichkeit ist oder sein sollte. Der Beitrag setzt den Begriff der Freiheit der Frau – und nicht deren gesellschaftlichen Nutzen – ins Zentrum der Überlegungen zur Mütterlichkeit. Eine Freiheit, die möglicherweise über das Modell einer Gesellschaft von unabhängigen Individuen mit konkurrierenden Interessen hinaus verweist.

Alleinerziehend: verbreitete Lebensrealität – vor allem für Mütter

Alleinerziehende und Lebensgemeinschaften mit Kindern haben Konjunktur: Ihre Zahl steigt an und sie gelten als gewöhnliche Familienformen unter anderen. Dennoch sind bestimmte Gruppen alleinerziehender Mütter und ihre Kinder spezifischen Risiken ausgesetzt, die sich gerade in ihrem Zusammenspiel negativ auswirken. Die Autorin erläutert Risikofaktoren und zeigt Möglichkeiten einer gleichberechtigten Teilhabe auf.

Auslaufmodell Hausfrau oder traditionelle Mütterlichkeit in neuem Gewand? Mütter in Medien und Alltag

Das Bild der »guten Mutter« hat sich gewandelt: Heute sollten Mütter erfolgreich erwerbstätig sein, zugleich sind die Familienaufgaben, für die Frauen weiterhin die Hauptverantwortung tragen, noch anspruchsvoller geworden (Stichwort »Bildungscoaching«). Dies spiegelt sich auch in populären medialen Inszenierungen wider.

Gesundheitsfördernde Angebote für sozial benachteiligte Frauen und Mütter. Die besondere Herausforderung einer geschlechtersensiblen Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

Nach einer allgemeinen Einführung zu gesundheitsfördernden Maßnahmen der BZgA und ihrer Kooperationspartner für sozial benachteiligte Zielgruppen stellt die Autorin eine Reihe vorbildlicher Praxisprojekte für schwangere Frauen, Mütter und Familien vor.

Mutterschaft und Mutterbilder. Migrantinnen im Spannungsfeld der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Welche Vorstellungen von Mütterlichkeit und welche Einstellungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben Frauen mit türkischem Migrationshintergrund und Spätaussiedlerinnen im Vergleich zu (west-)deutschen Frauen? Die Autorinnen entdecken positiv konnotierte, flexible Konzepte von Mutterschaft und beeindruckende Beispiele einer »nicht-westlichen Modernität«.