„Wir lernen vor der Geburt, was wir von der Welt zu erwarten haben."

Die vorgeburtliche Beziehung zwischen Mutter und Kind wie auch das Geburtserlebnis prägen das spätere Verhältnis des Kindes zur Welt und zu sich selbst entscheidend, so die These dieses Beitrags aus pränatalpsychologischer Sicht. Dabei wird die zunehmende Zahl von Interventionen in Schwangerschaft und Geburt zu wenig auf ihre psychologischen Folgewirkungen hin untersucht. Der Autor analysiert auch die weit reichende Bedeutung, die die Erkenntnisse pränataler Psychologie für Gesundheitspolitik und Prävention haben