Gesundheit und Migration

Noch ist ein gleichberechtigter Zugang von Migrantinnen und Migranten zu den öffentlichen Gesundheitsdiensten nicht Realität. Der Beitrag skizziert politische Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung des Gesundheitswesens und geht explizit auf die Bedarfe von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund ein.

Migration - ein weiterer Risikofaktor in der Schwangerschaft?

Studien zufolge scheinen Ausländerinnen, vor allem nicht europäischer Herkunft, besonderen Risiken in der Schwangerschaft ausgesetzt zu sein; zugleich nehmen sie deutlich seltener als deutsche Frauen Vorsorgeangebote in Anspruch. In einem Forschungsprojekt am Klinikum Nürnberg Süd wurden Defizite der Versorgung schwangerer Migrantinnen systematisch über fünf Jahre untersucht und darüber hinaus in einem Modellprojekt muttersprachliche Vorsorgeangebote mit großem Erfolg erprobt

Offen für alle? Die psychosoziale Gesundheit und Versorgung von Zuwanderern und Strategien zur Verbesserung

Am Beispiel von polnischen und vietnamesischen Migranten und Migrantinnen in Leipzig werden der Gesundheitszustand und der Versorgungsbedarf dieser bislang wenig beachteten Migrantengruppen aufgezeigt. Vor allem psychosomatische Beschwerden spielen, wie die zugrunde liegende Studie zeigt, eine bedeutende Rolle. Die bestehende psychosoziale Versorgung und Strategien zu ihrer Verbesserung werden diskutiert

Präventionsmappe Sexuell übertragbare Krankheiten. Information und Beratung für Menschen verschiedener Kulturen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein neues Medium für die Beratungsarbeit mit Migranten und Migrantinnen entwickelt, mit dem sie die personale Kommunikation im Bereich Migration und sexuelle Gesundheit unterstützen will. In diesem Beitrag wird über Entwicklung und Inhalt der Präventionsmappe berichtet

Wägen und wagen - Neuorientierung der Sexualpädagogik in der Zuwanderungsgesellschaft. Zur aktuellen Debatte im Verband der pro familia

Dieser Beitrag skizziert, wie sich unterschiedliche soziokulturelle Paradigmenwechsel und die daraus folgenden Entwicklungen in der Neupositionierung und fachwissenschaftlichen Diskussion im Verband pro familia für das Aufgabengebiet Sexualpädagogik konkretisieren