Die Medien als heimliche Verführer? Der Einfluss attraktiver Medienpersonen auf das Körperbild von Rezipientinnen und Rezipienten

Ist es legitim, bestimmte Medienangebote für gestörte Körperselbstbilder, vor allem von Jugendlichen, und ein Ansteigen von Ess-Störungen verantwortlich zu machen? Christian Schemer stellt zahlreiche Studienergebnisse zu den Effekten des Medienkonsums vor, zeigt komplexe Wirkungszusammenhänge auf und hält die Vermittlung von Medienkompetenz für hilfreicher als den Ruf nach politischer Reglementierung

Jugendliche und ihr Körperempfinden

In einer für Baden-Württemberg repräsentativen Gesundheitsstudie wurden 14- bis 16-jährige Jugendliche und ihre Eltern zu Lebenssituation und Verhalten, Risiken, psychischem Befinden und Problemen befragt. Ein Themenbereich beschäftigte sich mit Körpermerkmalen und dem Körperbild der Jugendlichen. Neben Angaben und Messwerten zu Gewicht, Größe und Body-Mass-Index (BMI) beantworteten die Jugendlichen Fragen zu Körperbild, Diätversuchen und selbstverletzendem Verhalten. Die subjektiven und objektiven körperbezogenen Daten werden zueinander sowie mit soziodemografischen und Verhaltensvariablen in Beziehung gesetzt.

Jugendsexualität und Behinderung.
Ergebnisse einer Befragung von behinderten und nicht behinderten Mädchen in Sachsen

Kommunikation über Sexualität, Verhütungsverhalten, Körperbild, sexuelle Erfahrungen und das Erleben sexualisierter Gewalt – im Rahmen einer Studie, deren Fragen sich an den Jugendsexualitätsstudien der BZgA orientieren, wurde in Sachsen über Jugendliche mit Behinderung geforscht. Hier werden die Daten für die Mädchen zusammengefasst.

Mein Körper gehört mir

In der Familie die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden ist wichtig, aber nicht immer leicht. Schamgefühle helfen dabei.

Psychogene¹ Ess-Störungen - Jugendliche im Krieg mit ihrem Körper und ihrer Seele

Was seelisch bedingte Ess-Störungen sind, wer davon betroffen ist und welche Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten es gibt, berichtet Sylvia Baeck in ihrem Beitrag.

Schärfen oder trüben mediale Bilder von Körpern und Sexualität den Blick auf das Sexuelle?

Mit Wissen, Zugang und Einstellungen Jugendlicher zu Erotik, Sexualität und Pornografie in den Medien befasst sich Dagmar Hoffmann. Ihr Beitrag basiert auf einer Befragung von rund 300 15- bis 25-jährigen Schülerinnen und Schülern an verschiedenen Potsdamer Schulen.

Sinn und Sinnlichkeit.1
Über die Bedeutung von Körpererfahrungen und Körperkonzepten für die feministische Mädchenarbeit

Die Autorin konstatiert eine starke Problemorientierung in der Mädchenarbeit und bringt Aspekte wie die Vitalität von Mädchen, den »Körper als Ort von Erkenntnis« und nicht zuletzt eine »Kultur des Innehaltens« in die Debatte um Konzepte feministischer Mädchenarbeit ein.