Kinderpornographie Das schmutzige Geschäft im Internet

Der norwegische Kinderschutzbeauftragte berichtet über einen großen und gewinnbringenden Markt für Kinderpornographie im Internet und geht der Frage nach, wie dieser bekämpft werden kann, ohne den freien Informationsfluss, der das Netz charakterisiert, zu beschneiden. Er stellt Ziele und Maßnahmen einer internationalen Zentrale zur Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet vor

Pädophilie, Pädosexualität und sexueller Kindesmissbrauch: Über die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung

Sowohl in der gesellschaftlichen Diskussion und der medialen Berichterstattung als auch in der fachwissenschaftlichen Literatur über sexuellen Kindesmissbrauch wird häufig nicht zutreffend zwischen den unterschiedlichen Phänomenen und Begriffen differenziert. Eine ungenaue und teilweise falsche Verwendung von Begriffen erschwert die notwendige Eindeutigkeit der diagnostischen Zuordnung, was wiederum die Wahl geeigneter Behandlungsansätze, etwa bei potenziellen Tätern, gefährden kann. Der vorliegende Beitrag fokussiert auf die Unterscheidung zwischen sexuellem Erleben und sexuellem Verhalten und betont die Notwendigkeit, zwischen Pädophilie und sexuellem Kindesmissbrauch zu unterscheiden.

Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen und Pornografie im Internet

jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministerien aller Bundesländer gegründet, um relevante Angebote im Internet zu überprüfen und die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen einzufordern. Seine Handlungsfelder, Vorgehensweise und Serviceleistungen werden hier kurz und prägnant vorgestellt.

Sexueller Missbrauch – Betroffene und Täter

Wie wichtig es ist, in der Diskussion um sexuellen Missbrauch die Seite des Kindes im Auge zu behalten, wird im ersten Teil dieses Beitrages aus psychotherapeutischer Sicht dargestellt. Traumatisierungen der Sexualität, auch dies ein wichtiger und öffentlich kaum beachteter Aspekt, liegen nicht in jedem Fall sexuelle Handlungen zugrunde. In Teil II geht es unter anderem um Typologien von Tätern, psychosoziale Ursachen für sexuellen Missbrauch sowie Strategien Erwachsener, die kindliche Abwehr zu durchbrechen.