An Leidenschaft kein Mangel!

Wie die Arbeitsgruppe "Behinderung und Sexualität" der Spastikerhilfe Berlin entstanden ist, welche Ziele sie verfolgt, was sie bisher erreicht hat und wie wichtig sexualpädagogische Fortbildungen für MitarbeiterInnen in Wohnheimen für Behinderte sind, erläutert dieser Bericht

Darf's ein bisschen mehr sein?¹

Leitgedanken einer sexualfreundlichen Pädagogik in Behinderteneinrichtungen werden im ersten Beitrag formuliert. Die Umsetzung gestaltet sich schwierig: Fortbildungsangebote erscheinen dringend notwendig, aber auch sozialpolitische Anstrengungen, die die Normalisierung der Lebensumstände behinderter Menschen zum Ziel haben

Das Engagement der pro familia für Menschen mit Behinderungen

Jede vierte pro familia-Beratungsstelle hält heute besondere Angebote für Menschen mit Behinderungen bereit. Dieser Beitrag schildert die Vorgeschichte, dokumentiert Überlegungen zur Umsetzung von Barrierefreiheit und schildert vorbildliche Praxisbeispiele.

Einstellungen der Eltern zur Sexualität ihres körper- oder mehrfachbehinderten Kindes

Anhand einer empirischen Untersuchung werden die Einstellungen der Eltern zur Sexualität ihres behinderten Kindes geschildert. Dabei geht es auch um enttäuschte Erwartungen, um eigene Erfahrungen mit Sexualerziehung und um die Befähigung, den Kindern die Entwicklung einer individuellen Sexualität zuzugestehen

Jugendsexualität und Behinderung.
Ergebnisse einer Befragung von behinderten und nicht behinderten Mädchen in Sachsen

Kommunikation über Sexualität, Verhütungsverhalten, Körperbild, sexuelle Erfahrungen und das Erleben sexualisierter Gewalt – im Rahmen einer Studie, deren Fragen sich an den Jugendsexualitätsstudien der BZgA orientieren, wurde in Sachsen über Jugendliche mit Behinderung geforscht. Hier werden die Daten für die Mädchen zusammengefasst.

Jungen und Behinderungserfahrungen 1

Dieser Beitrag versucht, den Aspekt der Behinderung, Beeinträchtigung bzw. des Unterstützungsbedarfs im Rahmen von Jungenwelten zu betrachten, vorhandene Grenzziehungen zwischen NORMalität und Behinderung zu thematisieren sowie Zugänge zu einer inklusiven Jungenarbeit zu beschreiben.

Lebenslagen und Interessenvertretung behinderter¹ Frauen

Ergebnisse neuer wissenschaftlicher Untersuchungen sowie aktueller Modellprojekte geben einen Überblick über die besondere Situation von Frauen mit Behinderung. Genauer in Augenschein genommen werden die Aspekte Gesundheit, Ausbildung/Beruf, Partnerschaft, Mutterschaft, Sexualität und Gewalt

Mädchenarbeit auf dem Weg

Diese neue Expertise zur Situation der Mädchenarbeit in Deutschland führt eine Untersuchung aus dem Jahr 1996 fort. Die Ergebnisse dieser Wiederholungsbefragung geben Aufschluss über inhaltliche Entwicklungen, Trendthemen, aber auch Defizite in diesem Arbeitsfeld

Niemand ist perfekt.
Die Aufgaben und Ziele des Vereins »Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland«

Wir von Mensch zuerst fordern, dass Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen in allen Bereichen gleichgestellt werden. Dazu gehören auch die Bereiche der Sexualität, Partnerschaft und Familie.

Präimplantationsdiagnostik –
ein diskriminierendes Verfahren?

Nach langjährigen kontroversen Diskussionen wurde die Präimplantationsdiagnostik im vergangenen Sommer zugelassen. Für die Autorin zeigen die Debatten in Parlament und Medien im Vorfeld der gesetzlichen Neuregelung, aber auch die Parlamentsentscheidung selbst, eine widersprüchliche gesellschaftliche Haltung gegenüber Menschen mit Behinderungen.

Selbstbestimmte Sexualität als Menschenrecht

Die mit sexueller Selbstbestimmung verbundenen Rechte geistig behinderter Menschen werden definiert und mit guten Argumenten vehement eingefordert. Der Autor zeigt auch die weitreichenden Folgen einer „sekundären Behinderung“ auf, die erst durch das soziale Umfeld der behinderten Menschen produziert wird

Sensis - eine Einrichtung für Sexualität und Behinderung

Die Leiterin des Körperkontakt-Service "Sensis" aus Wiesbaden erläutert die Ziele dieses Projekts und berichtet unter anderem, wie viele Männer und Frauen dieses Angebot in Anspruch nehmen und wie MitarbeiterInnen ausgewählt und geschult werden

Sexualität als Recht auch für Menschen mit Behinderung¹

In den letzten Jahrzehnten hat sich vieles im Sinne einer Humanisierung der Lebens verhältnisse von Menschen mit Behinderung getan, auch Sexualität ist als Thema in vielen Einrichtungen und Diensten inzwischen enttabuisiert. Bis Sexualität allerdings für Menschen mit Behinderung ein »normales« Thema wird, bedarf es weiterer umfassender Anstrengungen und einer veränderten Haltung zum Recht von Menschen mit Behinderung auf Sexualität und Reproduktion. In einer Bestands aufnahme werden historische und gegenwärtige Entwicklungen dargestellt und Ansprüche an eine sexualfreundliche Zukunft abgeleitet.

Sexualität und Sexualerziehung von geistig behinderten Frauen und Männern Eine Studie in Einrichtungen der Behindertenhilfe in Mecklenburg-Vorpommern

Eine Studie aus Mecklenburg-Vorpommern zur Sexualität und Sexualerziehung geistig behinderter Frauen und Männer belegt, dass deren Sexualität zwar innerhalb der Einrichtungen weitgehend akzeptiert ist, dass aber ein immenser Verbesserungsbedarf hinsichtlich der institutionellen Rahmenbedingungen wie der sexualpädagogischen Kenntnisse der betreuenden MitarbeiterInnen besteht

Sexuelle Selbstbestimmung im betreuten Wohnen?
Vom Recht und der Rechtswirklichkeit

Grundvoraussetzung für eine selbstbestimmte Sexualität bildet die Selbstbestimmung im Alltag. Diese wiederum erfordert aber vor allem strukturelle Veränderungen der Wohn- und Lebenssituation behinderter Frauen und Männer, so Julia Zinsmeister in ihrem Beitrag über juristische Aspekte des Themas »Sexualität und Behinderung«.

Sexuelle Selbstbestimmung unterstützen und fördern.
Professionelle Weiterbildung im Rahmen der Behindertenhilfe

Seit 1989 werden im Dortmunder Institut für Sexualpädagogik (isp) regelmäßig Personen aus sozialen Arbeitsfeldern zu Sexualpädagoginnen und Sexualpädagogen qualifiziert. Seit 2003 bietet das isp auch eine berufsbegleitende Weiterbildung »Sexualität und Behinderung« an. Von der Idee hierzu, dem Bedarf und der didaktischen Umsetzung handelt dieser Bericht, der zudem beispielhaft Erfahrungen von Teilnehmenden und Auswirkungen auf deren Berufspraxis umreißt.

Sexybilities

Sexybilities ist eine Berliner Initiative, die Beratung von Behinderten für Behinderte anbietet. Der Autor beschreibt seine Erfahrungen mit dem Peer-Ansatz und die Anliegen der Ratsuchenden in Bezug auf Sexualität. Er setzt sich eingehend mit den Vor- und Nachteilen sexueller Dienstleistungen wie Prostitution und Sexualbegleitung auseinander

Sollen, können, dürfen Behinderte...? Wider die Anmaßung unwissender Fachleute

Mit großem Engagement vertritt der Autor das Recht auf ein individuelles Sexualleben behinderter Menschen und verwehrt sich gegen die „Anmaßung unwissender Fachleute"; bei denen er noch immer ein auf Aussonderung gerichtetes, defizitorientiertes Denken konstatiert

Ver(un)sicherung durch pränatale Diagnostik
Psychosoziale und biographische Aspekte

Inwieweit biographische und psychosoziale Aspekte für den Umgang von Frauen mit den Angeboten der Pränataldiagnostik relevant sind, ist Thema dieses Berichts. Die Autorin analysiert Einstellungs- und Deutungsmuster, die für die Anwendung der PD und die Auseinandersetzung mit der Möglichkeit einer angeborenen Behinderungen beim Kind bedeutsam sind

Von der Basisarbeit zum Bundeskongress und zum Kuratorium „Behinderung und Sexualität"

In diesem Beitrag werden Zielsetzungen und Struktur des Kuratoriums "Behinderung und Sexualität" in Nürnberg vorgestellt