Die Pille zur Notfallkontrazeption - die schwedischen Erfahrungen Vom Geheimnis zur leicht verfügbaren Option¹

Die Pille danach wurde in den Neunzigerjahren in Schweden eingeführt; seit April 2001 ist sie rezeptfrei erhältlich. Die Autorin berichtet über die Vergabepraxis in Schweden und über Einstellungen und Erfahrungen der Anwenderinnen. Sie geht darüber hinaus auf mögliche Zusammenhänge der freien Vergabe mit Daten zu Schwangerschaftsabbrüchen und allgemeiner Sexual- und Verhütungsaufklärung bei Teenagern ein.

Erfahrungen mit der rezeptfreien Vergabe der Pille danach in Frankreich¹

Seit 1999 ist die Pille danach in Frankreich in Apotheken rezeptfrei erhältlich. Die Autorin referiert über die Erfahrungen mit der Rezeptfreigabe und stellt Untersuchungsergebnisse zur Informiertheit der Frauen sowie zu ihrem Umgang mit diesem Notfallkontrazeptivum vor. Weitere Themen sind gezielte Maßnahmen zur Notfallverhütung für Jugendliche, die Akzeptanz durch ApothekerInnen sowie unerwartete positive Folgen einer niedrigschwelligen Abgabe der Pille danach in Frankreich.

Teenagerschwangerschaften in Irland¹

Dieser Artikel wertet die zum Thema „Teenagerschwangerschaften in Irland" verfügbaren statistischen Informationen aus. Am Anfang steht eine Dokumentation der Fertilitätsraten bei Teenagern in Irland und anderen europäischen Ländern. Abschnitt 2 befasst sich mit Teenagern, die von Irland nach Großbritannien reisen, um dort einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen. Im dritten Teil werden Daten zu Geburten und Schwangerschaftsabbrüchen gemeinsam betrachtet, und es wird ein Gesamtbild der Trends bei Teenagerschwangerschaften in Irland sowie im internationalen Umfeld vermittelt. Der letzte Abschnitt umreißt verschiedene Initiativen im Bereich sexuelle Gesundheit und ungewollte Schwangerschaft (crisis pregnancy).