Das Problem sind die Menschen, und nicht das Transportmedium. Eine Stellungnahme zum Thema „Jugendschutz und Neue Medien"

Sollte, muss und kann der Jugendschutz innerhalb der neuen, scheinbar unreglementierten Kommunikationssysteme durch staatliche Maßnahmen oder pädagogische Intervention gestärkt werden? Der Autor vom Chaos Computer Club Hamburg argumentiert, dass eine lückenlose Kontrolle des Internet weder technisch Möglich noch wünschenswert wäre und plädiert für mehr Medienkompetenz, Selbstkontrolle wie die Netiquette und intensive öffentliche Debatten

Die Medien als heimliche Verführer? Der Einfluss attraktiver Medienpersonen auf das Körperbild von Rezipientinnen und Rezipienten

Ist es legitim, bestimmte Medienangebote für gestörte Körperselbstbilder, vor allem von Jugendlichen, und ein Ansteigen von Ess-Störungen verantwortlich zu machen? Christian Schemer stellt zahlreiche Studienergebnisse zu den Effekten des Medienkonsums vor, zeigt komplexe Wirkungszusammenhänge auf und hält die Vermittlung von Medienkompetenz für hilfreicher als den Ruf nach politischer Reglementierung

Direkter Draht und globale Unterhaltung – was Medien für Jugendliche attraktiv macht

Einleitend bietet der Beitrag von Susanne Eggert Informationen zu den von Jugendlichen präferierten Medien, differenziert nach Geschlechtern und sozialen Milieus. Unterhaltung, Orientierung, Information und Kommunikation sind die wichtigsten Funktionen, die die Medien für Mädchen und Jungen erfüllen.

Jugendschutz durch freiwillige Selbstkontrolle und Medienkompetenz

Sexualität und Gewalt spielen im Internet eine weitaus geringere Rolle, als es beispielsweise die Boulevard-Presse glauben machen möchte. Es existieren durchaus angemessene Informations- und Kommunikationsdienst-Gesetze, dazu Maßnahmen der freiwilligen Selbstkontrolle; was fehlt, sind medienpädagogische Maßnahmen, die die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen nachhaltig stärken

Medienkompetenz und Jugendschutz
Überlegungen zur sexualpädagogischen Arbeit mit Pornografie

Zu den Entwicklungsaufgaben Jugendlicher gehört es, mit sexuellen Medieninhalten umgehen zu lernen. »Es sollte ein Grundprinzip bei der Arbeit mit Pornoprodukten und Erotika sein, Jugendliche als kompetente Rezipienten zu behandeln und ernst zu nehmen«, meint Reiner Wanielik. Um über Werte und Normen debattieren zu können, müssen sich Pädagoginnen und Pädagogen verstärkt mit pornografischen Medienangeboten im Netz auseinandersetzen.

Social Networks – das Internet als Bühne der Selbstdarstellung
Darstellung, Nutzungsanreize und pädagogische Konsequenzen von Web 2.0

Welche Bedeutung soziale Netzwerke im Internet für Jugendliche haben und welche Aufgaben für die Medien- und Sexualpädagogik daraus entstehen, ist Gegenstand dieses Beitrags.