Ein Mann, (k)ein Wort?

Reinhard Winter berichtet über seine Recherche in Literatur und Forschung zu den Themen Gesundheitsprobleme, Sexualaufklärung und Beratung von Jungen. Neben konkreten Krankheitsbildern ist es vor allem der Aspekt der kommunikativen Kompetenz von Jungen, den er ausführlich behandelt

Jedes Kind braucht einen Vater (auch wenn er nicht da ist)

Was Jungen und Mädchen zur Entwicklung ihrer Geschlechtsidentität von Männern brauchen, was das für alleinerziehende Mütter bedeutet1 und was getrennt lebende Väter und Mütter für sich und die Kinder tun können, sofern es ihnen gelingt, die Ebene der Schuldzuweisungen zu verlassen, beschreibt Rainer Neutzling in seinem Artikel.

Jugendkulturen und Körpersprache

Für Jugendliche sind Körpersprache und -gestaltung von besonderer Relevanz, um in einer individualisierten Gesellschaft Identität und Gruppenzugehörigkeit zu demonstrieren. Weil in den Arbeitsverhältnissen der Dienstleistungsgesellschaft körperliche Kraft keine Rolle mehr spielt, wird traditionelle Männlichkeit in den überwiegend männlich dominierten Jugendkulturen der Skinheads, Hooligans, Migranten- und Neonazi-Gangs ausgelebt

Männer heute: Geschlechteridentitäten und Verhaltensmuster.
Zentrale Ergebnisse einer Repräsentativbefragung

2007 befragte das sozialwissenschaftliche Institut Sinus Sociovision im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) 1435 Männer zu ihren Männlichkeitsbildern, ihrer Einstellung zum Thema Gleichstellung und ihrer tatsächlichen Beteiligung an Hausarbeit und Kinderbetreuung. Der folgende Beitrag fasst einige zentrale Ergebnisse dieser Repräsentativuntersuchung (vgl. Wippermann et al. 2009) zusammen.

Väter im Familienalltag.
Die Kluft zwischen Einstellungen und Verhalten

Wie und wodurch sich gesellschaftliche Vorstellungen von Männlichkeit und Väterlichkeit gewandelt haben, schildert der folgende Beitrag. Im Mittelpunkt stehen Forschungsergebnisse zur aktuellen Rolle der Väter im Familienalltag, ihren Einstellungen und Verhaltensweisen zu Familie und Erwerbsarbeit.