Die Rolle der WHO bei der Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit von Jugendlichen in Europa

Der Beitrag handelt von der Politik und den Strategien der WHO im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit, deren Voraussetzungen und der Kooperation mit 52 Mitgliedsstaaten der Europäischen Region. Ein wichtiges gemeinsames Ziel ist es, Jugendliche in Europa über alle Aspekte der Sexualität und Fortpflanzung zu informieren, sie bei einem verantwortlichen Umgang mit Sexualität und Fortpflanzung und bei der Entwicklung eines gesunden Lebensstils zu unterstützen.

First-Love-Ambulanz München

Jugendlichen, die sich für den Besuch beim Kinderarzt zu alt fühlen, fehlen häufig jugendmedizinisch versierte AnsprechpartnerInnen. Nach österreichischem Vorbild gibt es nun auch bei uns so genannte „First-Love-Ambulanzen", die interdisziplinäre jugendmedizinische Angebote mit sexualpädagogischer Beratung verbinden

Jugendliche und ihr Körperempfinden

In einer für Baden-Württemberg repräsentativen Gesundheitsstudie wurden 14- bis 16-jährige Jugendliche und ihre Eltern zu Lebenssituation und Verhalten, Risiken, psychischem Befinden und Problemen befragt. Ein Themenbereich beschäftigte sich mit Körpermerkmalen und dem Körperbild der Jugendlichen. Neben Angaben und Messwerten zu Gewicht, Größe und Body-Mass-Index (BMI) beantworteten die Jugendlichen Fragen zu Körperbild, Diätversuchen und selbstverletzendem Verhalten. Die subjektiven und objektiven körperbezogenen Daten werden zueinander sowie mit soziodemografischen und Verhaltensvariablen in Beziehung gesetzt.

Pubertät im Wandel - wohin geht der Trend?
Sexuelle Reifeentwicklung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland¹

In diesem Beitrag wird auf Veränderungen in der körperlichen und sexuellen Reifung bei Kindern und Jugendlichen im letzten Jahrhundert eingegangen und die aktuellen Ergebnisse der bundesweit durchgeführten KiGGS-Studie zur Reifeentwicklung werden dargestellt. Im Hinblick auf die gegenwärtig geführten Diskussionen um eine immer früher einsetzende Reifeentwicklung bei Mädchen und Jungen zeigen diese Ergebnisse keine dramatische Vorverlagerung der Reifeentwicklung.

Sex und Jugendliche in Europa: Was ist SAFE?

Das Projekt „SAFE" zielt darauf, ein Gesamtbild der sexuellen und reproduktiven Gesundheitsmuster und -trends unter europäischen Jugendlichen zu erstellen und darüber hinaus neue Aktivitäten zu entwickeln, damit diese Bevölkerungsgruppe erreicht und die Gesundheitspolitik in den einzelnen Ländern verbessert wird.